
Das ist aber keine Hopfenplantage. Und das ist auch keine Bierbar:

Erste Station war nämlich die Winzerei Du Moulin, wo wir – genau – Wein degustierten. Vorher zeigte uns ein dort „gestrandeter“ Berner (ex Lehrer!) die Anlagen: Lagertanks, Weinpressen und Gärfässer. Metallene und Hölzerne.
Nebst „normalen“ und exklusiven Weinen, präsentierte er uns auch ihren Tischwein. Da Schweizer Weine nun mal teurer sind, als im Tetrapak einkaufte ausländische, liess man sich etwas einfallen: Ein Torpedo.

Er schmeckte mir und eignet sich sicher auch gut als originelles Mitbringsel.
Aber dann ging es zum unserem Kerngeschäft:

Die Brauerei White Frontier in Martigny. Der Name erinnert noch an die Anfänge in Verbier, wo man sich wohl in erster Linie an Snowboarder richtete. Die Party-Ambiente vor und im Lokal erinnern noch heute daran und dank des schönen Wetters konnten wir uns an Ess- und Trinkstand draussen auf die Führung vorbereiten.
Vor Brauern erklärt man keine grundlegenden Sachen mehr, sondern das Spezielle.

Zwischen all den glänzenden Metalltanks stehen diese Holzfässer in denen einst Wein, Whisky oder Rhum lagerten und in denen jetzt diverse Spezialsude reifen. Diese konnten wir noch nicht probieren. Dafür vier andere Sorten.

Dieses kleine Monster ist ein liegendes Gärfass, das für Ales gebraucht wird. Ein liegendes Fass bietet dem Sud mehr Oberfläche als ein stehendes, so dass sich der Gärschaum besser verteilen kann.
Es war übrigens den ganzen Tag sehr windig. Hätte Martigny einen See, stünde White Frontier sicher an seinem Ufer und wäre ein Windsurfertreff.
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