Samstag, 22. Juni 2024

Versteckt


 So ein Gratin ist eine tolle Sache. Man kann alle Zutaten unter dem Käse vestecken. Klar, wenn ich mir ein Gratin mache, dann ist sicher nichts drin, das ich verstecken müsste, schliesslich ist es selbst ausgewählt. Im aktuellen Fall sind Hackfleisch, Teigwaren, Champignons, Zucchetti und Pepperoni drunter.

Montag, 17. Juni 2024

Bücherkurier

 Ich deponiere nicht nur Bücher in Bücherschränken, sondern ich bin auch aktiv auf der Tauschbörse Exsilia. Wenn dort jemand ein Buch bei mir bestellt, spare ich manchmal Porto, indem ich das Buch selbst abliefere. Dank GA nur ein Zeitaufwand. Am einfachsten geht das, wenn der Besteller in Bern oder Thun wohnt. Aber auch in der Region gibt es Orte, die so abgelegen sind, dass ich doch lieber die Post bemühe.
Heute hatte ich den gegenteiligen Fall: weit weg, aber gut erreichbar. So bin ich, weil ich gerade nichts gescheiters zu tun hatte, nach Rapperswil gefahren und habe das bestellte Buch abgeliefert. Der Besteller hat sicher gestaunt, als er den Briefkasten geleert hat.


Das Handy habe ich heute nur zum Musik und Hörbuch hören benutzt, nicht zum fotografieren. So ist dies halt ein Bild des Rapperswiler Rosengarten, das ich vor fast genau einem Jahr gemacht habe.

Sonntag, 16. Juni 2024

Warnkatze

 Die "Verkehrserziehungsplakate" zeigen immer wieder Tiere mit Warnweste. Jenes mit der Katze wollte ich schon lange fotografieren, aber ich fand es immer an einem ungünstigen Ort. Aus Frust darüber, liess ich ein solches Bild von der KI erstellen. Das Resultat sieht man oben rechts.
Gestern endlich fand ich das Plakat an einem Ort, wo ich in Ruhe davor stehen konnte und machte das Bild oben links. Welches ist besser? Nun, das ist Geschmackssache.

Freitag, 7. Juni 2024

Fisch soll schwimmen


 Nach diesem Motto gönnte ich dem Lachs - oder einem Stück davon - ein Bad mit Quinoa und Shitake-Pilzen. Drei Komponenten aus drei Kontinenten in einem Teller.

Dienstag, 4. Juni 2024

Waldsofa

 Heute war ich in Reutigen in der Garage um die Räder zu wechseln. Der Mech gab mir Bescheid, dass meine Sommerpneus abgefahren sind und empfahl mit neue. Ich willigte ein und hatte somit mehr Wartezeit als vorgesehen - genug für einen kleinen Spaziergang Richtung Simme.


Kaum im Wald, entdeckte ich dieses Konferenzzimmer der Waldgeister. Eine Tafel erklärte, dass es sich um ein "Waldsofa" handelt, welches von Reutiger Schülern gebaut wurde. Aber mir gefällt meine ursprüngliche Idee besser.

Weiter dem Simmehang entlang gewandert kam ich zur Holzbrücke, die nach Wimmis führt und Teil des kantonalen Radwegnetzes ist. Diese 1989 erstellte Brücke ist gemäss einer Infotafel die längste freigespannte Holzbrücke der Schweiz. Von ihr aus hat man Aussicht auf die Simme und das Schloss Wimmis. Auch auf den Niesen, der sich heute aber in Wolken hüllte.


Montag, 3. Juni 2024

Bubi?

 Die Abkürzung "BuBi" steht für Burgdorfer Bier und diese hatten letzten Samstag Aktionärsversammlung. Für mich auch diesmal ein fixer Termin. Nicht nur Bier gab es, sonderen auch wieder einen kleinen HotDog. Beliebter Sport im Festzelt ist jeweils, aus den leeren Bechern Türme zu bauen. So steckt auch in dieser Hinsicht "Bubi" in jedem Bierfreund.

Freitag, 31. Mai 2024

Der Mai ist vorbei

 

Es grünt so grün.... aber obendurch war es doch häufig grau. Er brachte nicht allzuviel Wonne, der Wonnemonat. Aber immerhin hat der Regen (oder gar Schnee) die Stauseen gefüllt - und die brauchen wir, wenn es wieder ein heisser Sommer wird. Aber das werden wir erst noch erfahren.

Sonntag, 26. Mai 2024

Nahrhaft

 

Nachdem ich über das üppige Essen auf dem Schiff erzählt habe, geht es jetzt wieder in die eigene Küche, mit einem Rezept aus dem Gala-Käsli-Kochbuch. Ein Kuchen belegt mit Tomaten, Frühlingszwiebeln und Rohschinken und einem Guss aus Eiern, Rahm und sechs Gala-Käsli. Das ganze auf einem, man sieht es ihm an, Mürbeteig. Zuerst dachte ich daran, normalen Kuchenteig zu kaufen, aber dann packte mich der Ehrgeiz und ich verarbeitete immerhin 200g Butter und 300g Mehl zu einem Teig.
Es versteht sich von selbst, dass dieses Kuchensechstel, trotz Alibisalat, recht nahrhaft war. Und zwei erst recht.

Donnerstag, 23. Mai 2024

Wie gesagt: Kein Hunger!

 "Unsere Gäste sollen am Ende der Reise 3 Kilo schwerer sein!", sagte ein Kellner. Nun, soweit kam es bei mir zum Glück nicht, aber es wäre durchaus möglich gewesen. Es begann schon beim Einschiffen:


Jeden Tag um vier gab's Kuchenbuffet und selbverständlich konnte man mehrmals gehen. Ich berschränkte mich auf diesen und einen anderen Tag. Schliesslich hatten wir Vollpension: Frühstücksbuffet und Mittags und Abends einen Dreigänger, also Salat und Suppe, Hauptspeise, Dessert.
Ente, Kalbsroulade, Tiramisu und Cordon bleu. Es gab immer Auswahl und ich habe auch öfters das Fischgericht gewählt, aber nie fotografiert. Ein einziges Mal wählte ich die vegetarische Variante.
Verdursten musste man auch nicht. Ich habe, wen wundert's, das Biersortiment durchprobiert, aber nicht nur dieses.
Ja, ich habe mich zur Apéro-Zeit (die gab's auch noch) mal an einem Mojito vergriffen. Zum Essen wählte ich meist dieses Bayrische Bier und vor dem Schlafen gehen manchmal einen Schlummertrunk aus Frankreich. Auch ein Bier, das man aber zurecht als "Barley Wine" bezeichnet, denn es hat 10%.
Am letzten Abend gab es noch ein Abschiedsdinner:
Nein, verhungern konnte auf dieser Reise nicht.


Dienstag, 21. Mai 2024

Die Rheinreise 2024 (5/5)

 Gegen Mittag erreichten wir Strassburg und wir hatten noch vier Stunden Zeit bis zum Ausflug in ein Weingut. Auf dem Schiff bleiben? Eher nicht. Der Reiseleiter verkaufte Trambillets für die Fahrt in die Stadt. Aber bei so viel Zeit, sagte ich mir, gehe ich zu Fuss, schliesslich bin ich auch zuhause ein Stadtwanderer.
Viel fotografiert habe ich nicht. Aber das Münster schon:

Viel los war in der Stadt aber nicht, da die Läden geschlossen waren. Es war nicht nur der Tag vor Auffahrt, sondern auch "Tag der Berfreiung" und somit auch ein Feiertag. Auf der Place Kléber war sogar das Baden verboten ;-)

Dafür warb Coca Cola bereits für die Olympischen Spiele. Interessanterweise im Stil der Sechziger, während der Staat sich supermodern gibt.
Das Getränk des Tages war aber der Elsässer Wein. Mit einem Bus fuhren wir in ein Winzerdorf in eine Kellerei zur Degustation. Der Seniorwinzer erklärte uns einiges zu den Traubensorten und der Juniorwinzer schenkte ein. Dazu gab es, typisch elsässisch, Nussgugelhopf. Ich plante zwar nicht, Wein zu kaufen, tat es aber für ein älteres Ehepaar, die nicht auf den Ausflug mitgekommen waren.
Beim Abendessen fuhren wir los, aber bei er ersten Schleuse gab es ein Problem. Mit der Information, dass sich unsere Weiterfahrt verzögert ging ich schlafen.

Es war eine ruhige Nacht mit kaum Motorenlärm. Das hatte auch seinen Grund: Wir hatten erst die halbe Strecke bis Basel geschafft. Es würde Nachmittag werden, bis wir ankommen, hatte der Kapitän gesagt. So organisierte der Reiseleiter zwei Busse (und das am frühen Auffahrtmorgen) die uns abholten und nach Basel brachten.
Kleiner Wermuthstropfen für mich: Wir erreichten den Basler Bahnhof genau um den Zeitpunkt, an dem der Zug abfuhr, mit dem ich noch das Nachmittagspostauto erwische hätte. Jetzt hatte ich eine Anschlusslücke von drei Stunden. Ok, es gibt schlimmeres.

Sonntag, 19. Mai 2024

Die Rheinreise 2024 (4/5)

 

Der Vergleich mit der Kilometertafel in Oberwesel zeigt es uns: wir sind genau 150km flussaufwärts gefahren und sind somit in Speyer. Und hier ist, wie in Worms, die Hauptsehenswürdigkeit der romanische Dom.


Das Besondere an diesem Dom ist, dass er von Anfang an zu gross für die Stadt war, die bei Baubeginn 500 Einwohner hatte und heute gut fünfzigtausend. Nur 500m geht man vom Dom zum Stadttor.
Zwischen Rhein und Dom liegt ein Park mit diversen Skulpturen. Diese beiden rechts im Bild gehören zusammen. Der Legende nach kann die Regierung, wenn sie den Problemen nicht mehr Herr wird, die im Dom begrabenen Könige zu Hilfe rufen. Diese auferstehen dann und rufen den Fährmann, sie überzusetzen. Leider sieht es so aus, als höre der Fährmann nicht, was die Könige von ihm wollen und so bleiben die Probleme ungelöst.
Auch Speyer verlassen wir des Nachts.

Freitag, 17. Mai 2024

Die Rheinreise 2024 (3/5)

 Geographisch war es der tiefste Punkt, vom Programm her natürlich der Höhepunkt der Reise, Der Besuch der Weinbaustädtchen Bacharach und Oberwesel.


Zuerst Bacharach, dessen Namen sich von einem keltischen Stammesfürsten ableitet. Das Städtchen ist zwischen Rhein und Rebbergen eingeklemmt, so dass Durchgangsverkehr mitten dadurch geht und die Eisenbahn quasi über die Stadtmauer fährt.
Die Wernerkapelle, heute eine Ruine, basiert auf einer unangenehmen Geschichte. So sollen Juden den Werner ermordet und in den Rhein geworfen haben. Als man ihn fand, soll der Leichnam nach Rosen geduftet haben, was auf göttlichen Einfluss schliessen liess. Er wurde auf dem Hügel begraben und eine Kapelle wurde gebaut, die dank der Legende um Werner zum Wallfahrtsort wurde. Was die Legende für die Juden bedeutete, muss nicht näher erklärt werden.
Rechts oben die Malerecke, weil diese Sicht tatsächlich oft gemalt wurde, in der Mitte das "alte Haus" und unten die Kilometermarke am Quai. Der Nullpunkt ist in Konstanz.
Die Stadtführung bestand, weil wir ja in einem Weinbaugebiet waren, auch aus vier Weindegustationen. Der Stadtführer erzählte zu jedem Wein auch eine Geschichte, wovon diese die interessanteste war: Ein Weingut namens Steeg, das zu Bacharach gehört, war bekannt, dass im steilen Gebiet mit Eseln gearbeitet wurde. Mit der Zeit wurde "Steeger Esel" zum Spottnamen für die Bewohner. Im letzten Jahrhundert begannen sie den Begriff positiv zu vereinnahmen und so wird auch der Wein aus diesem Gebiet als "Steeger Esel" verkauft.
Und jetzt vom Steeger Esel nach Oberwesel:

Hier von oben fotografiert - auch einem Aussichtspunkt für Landschaftsmaler. Wir mussten aber nicht hinaufmarschieren, denn es war ein Bussausflug. Die hiesige Reiseführerin kredenzte uns einen Likör der aus Weinbergpfirsichen gemacht wird. Die Frucht selbst sei ungeniessbar, aber der Likör schmeckte gut.
Wenn ich vor der Reise gefragt wurde, ob es auch zur Loreley gehe, verneinte ich die Frage. Was ich noch nicht wusste: wir würden sie sehen:

Resp. den Loreley-Felsen - die Loreley ist ja eine Märchenfigur. Weil sie dort am Ufer gesessen und ihr Haar gekämmt haben soll, seien die Matrosen abgelenkt worden und verunglückt. Die Stelle ist auch heute noch gefährlich und wird überwacht. Grosse Schiffe dürfen in der Flussschleife nicht kreuzen.
Zurück vom Ausflug, legte das Schiff gleich ab. Jetzt ging es wieder flussaufwärts.

Mittwoch, 15. Mai 2024

Die Rheinreise 2024 (2/5)

 Zum ersten Frühstück an Bord gab es die letzte Schleuse und von nun an ging es mehr oder weniger auf natürlichen Lauf des Rheins weiter. Gespannt war ich auf die Durchfahrt zwischen Ludwigshafen und Mannheim.

Ludwigshafen (oben) war urprünglich nur eine Festung von Mannheim. Als die Festung bayrisch wurde, machte sie der König Ludwig zur Stadt mit seinem Namen. Nur zwei Strassen- und eine Eisenbahnbrücke verbinden die beiden Städte. Unten links die andere Brücke und die Mannheimer Seite.
Der Einfluss des Neckar nördlich von Mannheim ist so unscheinbar, dass ich ihn auf der Hinfahrt übersehen habe. Darum ist das Foto unten rechts von der Rückfahrt mit dem Neckar links im Bild.
Endlich in Worms kam es zum ersten Stadtrundgang.
Den Dom fotografieren ist unmöglich, wenn man direkt davor steht. Darum erst mal eines vom Altarraum mit unserer Stadtführerin. Worms hat mit Mainz und Speyer mindestens zwei Dinge gemeinsam. Sie haben einen romanischen Dom und beherbergten im Mittelalter aschkenasisch-jüdische Gemeinden.
Darum besuchten wir auch den "heiligen Sand", den alten jüdischen Friedhof. Wir waren wohl kurz auch ein Störfaktor, denn es war eine Gruppe orthodoxer Junden (schwarzer Hut und Mantel und Schläfenlocken) da, die wohl an einem Grab beten wollten und warten mussten, bis die Touri-Bande weg war.
Schlusspunkt der Führung war das Lutherdenkmal. Er verteidigte einst am Reichstag zu Worms seine Schriften. Das Denkmal zeigt Luther umringt von seinen Mentoren und Unterstützern. Die Ampeln rund um den Park haben Mönchssilhouetten als Ampelmännchen, die Luther darstellen sollen.
Worms ist stark mit den Nibelungen verbunden. so heisst die Rheinbrücke Nibelungenbrücke und wer in die Stadt fährt, fährt durch den Nibelungenturm. In den Pfeilern der Brücke wird Rheinwasser abgesogen, das im Labor neben dem Turm analysiert wird.

Im Hafen steht ein Denkmal, das zeigt, wie Hagen den Nibelungenschatz auf unser Schiff wirft. Darum hat man ihn auch nie im Rhein gefunden....
Von der Nibelungenbrücke konnte ich schliesslich doch noch den Dom in seiner ganzen Grösse  fotografieren:

Aber dann hiess es zurück aufs Schiff, denn um Mitternacht ging es weiter.

Dienstag, 14. Mai 2024

Die Rheinreise 2024 (1/5)

Gleich zwei Schiffe erwarteten mich und die Mitreisenden in Basel. Jenes in der zweiten Reihe war aber nur aus Platzgründen angedockt. Es machte aber rechtzeitig Platz, dass unser Schiff, die "Prestige" ablegen und wenden konnte. Los ging's!


Schon bald waren wir beim Dreiländereck, wo ein u.a. dieses bunte Ausflugsschiff angemacht war.

Kurz danach unterquerten wir die Dreiländerbrücke, die strenggenommen nur zwei Länder verbindet, nämlich Deutschland und Frankreich. Wir haben also die Schweiz verlassen.
Drinnen im Salon gab es bei Kaffee und Kuchen diverse Instruktionen unseres Reiseleiters zur Sicherheit auf dem Schiff und dem Vorgehen bei Ausflügen. Der Badge, den alle erhielten, diente nicht nur zum öffnen der Zimmertür. Mit ihm sollten wir auch an der Lesestation beim Ausgang auschecken und bei der Rückkehr wieder einchecken, damit immer klar war, wer an Bord war und, noch wichtiger, wer eventuell nicht.

So sieht die Aussicht aus meinem Zimmer aus. Im Unterdeck, halt nein, Hauptdeck heisst es. Man will wohl beim Namen der Decks den Gästen nicht aufdrängen, dass sie mit den Füssen im Wasser stehen.
In der Nacht erfuhr ich, was der Reiseleiter mit "ein Schiff macht Geräusche" meinte. Die Motoren waren gut zu hören, speziell beim manövrieren in den Schleusen - zehn Stück zwischen Basel und Strassburg.

Montag, 13. Mai 2024

Nicht hungern!

 

Das Fenster eines Restaurants in Bacharach.
Nun, auf meiner Rheinreise habe ich mit Sicherheit nicht gehungert und ich hätte es wohl auch nicht, wenn die Reise nicht Vollpension vorgesehen hätte. Dem Essen und Trinken werde ich ein eigenes Kapitel in meinem Reisebericht widmen. Erst muss ich aber noch meine Fotos sichten und ev. bearbeiten und meine Reisenotizen abhören, die ich aufs Handy gesprochen habe.

Sonntag, 12. Mai 2024

ESC 2025 in Biel?

 Im Kongresshaus die dezent ausgeleuchtete Bühne, ein Mikrofon in der Mitte - vielleicht auch zwei - vor etwa 500 Zuschauern auf den Schalensitzen, singen die Künstler: Schöne Stimmen, tiefsinnige Texte...
... ok! "s'isch ja nur es chlises Tröimli gsli", denn natürlich wird der ESC 2025 in der Palexpo oder der St. Jakobs-Halle mit dem üblichen Brimborium über die Bühne gehen.
Ich habe zuviele alte ESCs geschaut. Alle auf Youtube verfügbar, um kräftig in Nostalgie zu schwelgen. Aber die Zeit lässt sich nicht zurückdrehen und so schauen wir nach vorn und sind gespannt.

Freitag, 10. Mai 2024

Finalisiert

 


Meine Rheinreise ist am Ende angelangt und ich bin wieder zu Hause. Am letzten Abend der Reise fand noch das sogenannte "Gala Dinner" statt. Ich nenne das lieber einfach Abschlussessen oder, wenn es nobler sein muss, "Farewell Dinner". Einige Mitreisende waren tatsächlich in Gala, aber ich hatte, weil es sich mit leichtem Gepäck doch besser reist, das kleine Schwarze nicht mitgenommen.
Auch nicht im kleinen Schwarzen trat gestern Nemo auf. Sein nicht nur gesanglich sportlicher Auftritt brachte ihn in den Final und wir dürfen morgen noch einmal Daumen drücken.

Donnerstag, 9. Mai 2024

Tefaf-Rosinen (6/6)

 

Heute komme ich von meiner Reise zurück. Gerade rechtzeitig, den 2. Halbfinal des ESC zu schauen. Dazu ein Bild eines Narrentanzes zu zeigen, ist sicher nicht falsch, auch wenn es beim ESC bunter zugeht. Gemäss Wettbüros ist der Schweiz die Finalqualifikation mehr als sicher. Aber ein bisschen Daumen drücken wird nicht schaden.

Mittwoch, 8. Mai 2024

Tefaf-Rosinen (5/6)


 Ich dachte beim Betrachten dieses Bildes gleich an ein Fondue. Der Maler vermutlich nicht. Ob es beim Farewell-Dinner auf dem Schiff Fondue gibt? Wohl nicht.

Dienstag, 7. Mai 2024

Tefaf-Rosinen (4/6)


 Tiere sind an Bord nicht erlaubt, was mir auch sinnvoll erscheint. Eines aus Ton, welches keinen Ton von sich gibt, vielleicht schon.

Montag, 6. Mai 2024

Tefaf-Rosinen (3/6)


 Die Welle inmal anders. Ich hoffe, solche Wellen kommen auf dem Rhein nicht vor.

Sonntag, 5. Mai 2024

Tefaf-Rosinen (2/6)

 

Das Essen ist auf einer Kreuzfahrt, ob Fluss oder Meer, immer ein Thema. Die Waage nimmt man da lieber nicht mit. Vor Völlerei hilft da nur noch ein Helm mit geschlossenem Visier. Aber beim Frühstücksbuffet sind sowieso schon alle Vorsätze vom Vortag verleugnet.

Samstag, 4. Mai 2024

Tefaf-Rosinen (1/6)

 

Wenn ein Schiff "Prestige" im Namen hat, dann dürfte auch die Einrichtung entsprechend sein. Mit einem Arrangement wie diesem, ist trotzdem nicht zu rechnen.

Freitag, 3. Mai 2024

Wasserbett

 

Wie schon erwähnt, werde ich einige Tage, resp. Nächte auf dem Rhein in einem solchen Zimmer verbringen. Ich konnte anlässlich einer Schiffsbesichtigung letzten Herbst eines fotografieren. Es ist im sogenannten Hauptdeck, wo man die Fenster nicht öffnen kann, denn die Wasserlinie ich nur wenig darunter. Ich werde also quasi im Wasser schlafen.
Die Reise geht von Basel nach Worms, dann nach Bacharach (einem Städtchen kurz vor Koblenz) und zurück via Speyer und Strassburg. An den sechs Tagen meiner Abwesenheit veröffentliche ich Abbildungen von Ausstellungsstücken der Tefaf: Tefaf-Rosinen!

Donnerstag, 2. Mai 2024

Wonnemonat

 Am 1. Mai von kommender Sommerwonne schreiben kann jeder. Darum schreibe ich am 2. Mai darüber und bebildere das Thema mit einem Gemälde von der Tefaf:


Das Bild heisst auch "Sommer". Ich bin ja schon viel unser Tal hinab und hinauf gewandert, habe aber noch nie nackte Nymphen beim Bad überrascht. Aber vielleicht liegt es nur daran, dass ich kein Pferd dabei habe.
Um einen etwas grösseren Bach geht es bei mir nächste Woche: Ich gehe auf Rheinfahrt. Für diese Zeit habe ich ein paar Artikel mit weiteren Tefaf-Gegenständen vorbereitet und eine Woche später gibt es den Reisebericht.

Dienstag, 30. April 2024

Walburga vs. Ricola

 

Diesen Artikel schreibe ich vor der Walburgisnacht. Diese bezieht sich auf die heilige Walburga, die an einem 1. Mai heiliggesprochen wurde. Sie wird, wie alle Heiligen, wegen allerlei Gebrechen und Krankheiten angerufen, z.B. gegen Husten. Wenn man das heute tut, sollte es wirken, denn im Mai sollte die Erkältungssaison langsam vorbei sein.
Ich meinerseits verlasse mich in Sachen Husten doch eher auf Ricola als auf Walburga.

Sonntag, 28. April 2024

Brienzersee

 

"Brienzer See du bisch mis Meer" singt der Trauffer und es war ein stürmisches Meer dank Föhn, als wir gestern in Brienz waren. Nicht wegen Trauffer, sondern, wen wundert's, wegen Bier.
Wir besuchten die GV von Jungrau Bräu. Abstimmen durfte ich zwar nicht, denn ich bin nicht Aktionär. Zumindest noch nicht. Wegen des Umzugs der Brauerei in eine grössere Halle, sind das Aktienkapital erhöht und ich überlege mir, eine Aktie zu kaufen.

Freitag, 26. April 2024

Beer King

 

Gleich zwei Biermessen in nur zwei Wochen, aber deswegen noch lange nicht matt! Vor vierzehn Tagen war ich auf dem Thuner Bierschiff und gestern an den Biertagen in Solothurn. Letztere feiern die zwanzigste Durchführung, weswegen das sonst rote Logo dieses Jahr golden ist.
Beide Messen haben ein Glas gewählt, welches man ganz in die Hand nimmt. Das schadet dem Bier nicht, da es meistens zu kalt aus dem Zapfhahn kommt. Was die Solothurner im Gegensatz zu den Thunern und anderen Veranstalter noch nicht gelernt haben, ist, die Gläser auch mit einer 1 dl Marke zu versehen. Bei so vielen interessanten Brauereien möchte man natürlich nicht jedesmal 3 dl trinken, denn so ist der Besuch schnell vorbei. An den Ständen wird der eine Deziliter dann halt von Auge gemessen.

Mittwoch, 24. April 2024

Wieder mal auf's Postauto

 

Langsam grünt es wieder, aber weiss ist noch die vorherrsachende Farbe. Davon kann ich mich überzeugen, wenn ich zum Fenster hinaus schaue oder wenn ich auf's Postauto warte.
Und hinter diesem Bild steckt garantiert keine KI.

Dienstag, 23. April 2024

Limerkicks (1)

 Quasi unter dem Motto "Echte Intelligenz trifft künstliche Intelligenz" starte ich hier eine Serie, in der ich zu Limericks von César Keiser Bilder generieren lasse. Hier der erste Versuch:


Da gab's eine Dame in Bristen
Die sammelte Kleider in Kisten
Pantoffeln und Söckchen
Und Hosen und Röckchen
Und schickt sie den armen Nudisten

Ich habe dem Programm natürlich nicht den Limerick geschickt, denn es hätte beim letzten Begriff sowieso die Mitarbeit verweigert. Ich verlangte "eine Dame mit Postpaket auf Kleiderkisten". Oben sieht man das von vieren, das mir am vernünftigsten schien. Ich werde diese Serie weiterführen, aber in Zukunft keine Erklärungen mehr dazufügen.

Samstag, 20. April 2024

Nummeriert und degustiert

 

Letzten Donnerstag besuchten wir die Brauerei Burgbier in Ringgenberg am Brienzersee. Sie haben ein neues Lokal in einem neuen Haus, mit sichtbarer Brauerei. Acht Biersorten werden angeboten, z.B. auch als Degustationsbrett. Meine Auswahl fiel auf ein Märzen, ein Red Ale, ein Weissbier und ein Pale Ale. Letzteres mit Nelson-Hopfen, der dem Bier eine Citrusnote gibt, ohne dass man Zitroniges beifügen muss.
Natürlich habe ich noch zwei weitere Sorten, im grösseren Glas, probiert. Es hat sich jedenfalls gelohnt und wir waren sicher nicht das letzte Mal dort.

Dienstag, 16. April 2024

Bücherschranktrouvaille

 

Ab und zu gehe ich an einem öffentlichen Bücherschrank vorbei und tausche dort ein Buch aus. D.h. ich bringe zwei und nehme eines, das ich beim nächsten Mal mit einem weiteren meiner Bücher zurücktausche. Vor ein paar Tagen habe ich dieses Buch mit den Scripts von César Keiser gefunden. Ich war schon früh Fan von den Open von César Keiser und Margrit Läubli. Dieses Buch werde ich behalten und nächstes Mal gehen wieder zwei aus meinem Besitz in den Schrank. Sicher inspirieren mich Keisers Texte auch mal zu einem Blogartikel.
Jetzt kann man sich fragen, ob ich den Schrank zum Entsorgen alter Bücher missbrauche, weil ich ja zwei gegen eines tausche. Nun, ich halte mich natürlich an die Regel, nur gut erhaltene, annähernd neuwertige Bücher hinzuzufügen. Solche, die ich nur einmal gelesen habe und es schade wäre, wenn die in meinem Bücherschrank vermodern.