Donnerstag, 30. Juni 2011

Schon wieder Halbzeit

Nein, ich bin nicht am Fussball schauen, ich meine den Kalender. Wieder ist ein halbes Jahr vorbei und ich erinnere mich, dass ich letztes Jahr zu dieser Gelegenheit einen eher negativen Artikel geschrieben habe. Wenn ich auch diese erste Jahreshälfte mit Wein vergleichen wollte, könnte ich diesmal von einem fruchtigen Tropfen sprechen. Es scheint mir doch alles gelungen zu sein, was ich angestrebt habe und auch vor negativen äusseren Einflüssen blieb ich verschont.
Darum schaue ich optimistisch auf die nächsten sechs Monate. Sie bringen mir noch viele Wanderungen durch die Schweiz, etliche Sommerfeste und ein weiteres Kapitel in der Renovation meiner Wohnung. Diesmal ist das Badezimmer dran. Herbstferien gilt es auch noch zu planen und aus vielen Ideen auszuwählen.
Was hat jetzt eine Käseschnitte mit dem Thema zu tun? Nun, so wie ich die Käseschnitte immer mit allem, also mit Ei, Ananas und Schinken, bestelle, will ich auch den Rest des Jahres mit allem geniessen.
D'Musig derzue: Weil Zeit so schön vergeht, "Time Flies" von Vaya con Dios.

Montag, 27. Juni 2011

Keine Sorgen

Dieses Bild wollte ich am Sonntag morgen stolz vertwittern, aber die Swisscom, nehme ich an, machte mir einen Strich durch die Rechnung. Ich kann keine Daten mehr übermitteln. Es bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als beim Swisscom-Shop vorbei zu gehen, um abzuklären, was los ist.
Ich gebe es ungern zu, aber es nervt mich. Heute Mittag, als ich in der Stadt was, bin ich vor dem McDonalds stehen geblieben, um kurz das Wifi zu nutzen. Einfach nur um die Anzeigen auf dem iPhone zu aktualisieren. Dieses schnell etwas nachschauen ist mittlerweile so selbstverständlich für mich geworden, dass es mir fehlt, kann ich es nicht. Schlimm, nicht wahr?
Den Kilometer am Sonntag Morgen bin ich aber trotzdem geschwommen.

Samstag, 25. Juni 2011

Bereise alle Länder dieser Erde...

... ist einer der Vorschläge des 101-Dinge-Buches. Das werde ich, selbst wenn ich den Vorsatz hundert Jahre alt zu werden einhalte, kaum schaffen. Realistisch könnte sein, alle europäischen Länder und alle Kontinente zu bereisen.
Was letzteren Punkt betrifft, habe ich die beiden Amerikas bereits im Repertoire. Asien und Afrika sind nicht allzuweit. Australien ist etwas mühsamer, aber machbar - einzig bei der Antarktis sehe ich die Schwierigkeit, dass der Aufwand das Resultat vielleicht nicht rechtfertigt.
Wo war ich schon? Wie gesagt in Amerika, genauer in den USA und in Peru. Bei letzterem gab es noch eine Zwischenlandung in Aruba, wobei ein Flughafen um Mitternacht nicht besonders attraktiv ist.
In Europa begannen die Reisen natürlich bereits in der Kindheit mit den Nachbarländern Deutschland, Frankreich, Italien, Oesterreich und - letzten Sonntag abgesichert - Liechtenstein. Dank dem Gym kam ich nach London und somit erstmals ins vereinigte Königreich und nach Irland. Zur Interrail-Zeit bereiste ich den Norden, also Finnland, Schweden, Norwegen, Dänemark und bei der Heimreise auch die Niederlande, Belgien und Luxemburg. Alleine oder mit Kollegen kam ich später nach Ungarn, Monaco, Island, Tschechien, Griechenland, Spanien und in den Vatikan. Was danach kam, steht bereits in meinem Blog, nämlich Estland, Lettland, Litauen und Portugal.
Etliche Länder bereiste ich schon mehrmals. Die Nachbarländer, Benelux und Dänemark gehören schon fast zum "Ausgangsrayon". Das herkömmliche Westeuropa ist also fast abgehakt - die weissen Flecke sind im Osten.

Freitag, 24. Juni 2011

Kauft nicht bei....

Das macht mir doch etwas Sorgen: Schweizer Politiker rufen zum Boykott israelischer Produkte auf. Dieser Bericht im Morgenjournal von Radio DRS hat mich aufgeschreckt. Auch in 20min ist ein Artikel dazu erschienen. Mit ein bisschen googeln kann ich feststellen, dass das Thema nicht neu ist und bereits seit Jahren von interessierten Organisationen verfolgt wird, z.B. von BDS. Nun, Interessenverbände sind zu recht einseitig und sollen gemäss ihrer Ausrichtung fordern, was ihnen gerechtfertigt erscheint, darum sind es ja Interessenverbände.
Auch die Mitglieder des Nationalrates sind natürlich Interessenvertreter - Vertreter der Interessen ihrer Wähler! Deren "Kerngeschäft" ist aber, jedenfalls meiner Meinung nach, nicht die Nahostpolitik. Auch nicht bei der linken Wählerschaft, von denen sicher einige in ihrer Jugend einmal in einem Kibbuz waren. Das heisst ja nicht, dass ein ehemaliger Kibbuz-Volontär keine kritische Haltung zu Israel haben kann, aber es dürfte eher eine positiv kritische sein, in der Boykottaufrufe keinen Platz haben.
So rufen nun NR-Mitglieder aus dem linken und grünen Lager zu diesem Boykott auf. Das passt wieder bestens ins von rechtsbürgerlichen Kreisen kolportierte Weltbild vom latenten Antisemitismus der Linken. Zur Zeit mehr in Deutschland, als bei uns, aber es dürfte nicht lange gehen, bis auch die Schweizer Rechte auf diesen Zug aufspringt. So sehr mir solche Polemik auf die Nerven geht, auf eine andere polemische Frage kann auch ich nicht verzichten: Wo waren die Boykottaufrufe von Frau Frösch oder Herrn Hämmerle in Sachen Libyen? Oder bei anderen Staaten, wo es für die einheimischen Kritiker lebensgefährlich ist, sich offen zu äussern? Die Politik der israelischen Regierung wird zuallererst in Israel selbst kritisiert, weil Israel ein freiheitlich demokratischer Staat ist, wie die Schweiz.
Warum ist das für mich jetzt Grund zur Sorge, wo es durchaus schon Boykottaufrufe demokratischer Parlamentarier gegenüber anderen Demokratien gegeben hat? Während des Irak-Krieges wollten US-Abgeordnete französische und deutsche Waren boykottieren und sogar die French Fries umtaufen. Nun, erstens sind das nicht "meine" Abgeordneten und zweitens haben wir uns damals doch lagerübergreifend über die "dummen Amerikaner" lustig gemacht. Aber über jene, die mein politisches Weltbild mehr oder weniger vertreten möchte ich mich nicht lustig machen. Ich möchte, dass sie sich für Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit einsetzen - und für Freiheit und Demokratie. Dabei dürfen und sollen sie auch auf Staaten zeigen, wo es in der einen oder anderen Hinsicht im argen ist. Dies aber auf der ganzen Breite und nicht nur dort, wo es gerade Mode und vor allem gefahrlos ist.

Mittwoch, 22. Juni 2011

Schnell mal rüber

Schluss mit den 101 Dingen, die man tun soll oder auch nicht. Aber erste Auswirkungen hatten sie schon bei mir. So habe ich eine Aufstellung der Länder gemacht, die ich schon bereist habe. Bei Liechtenstein kamen mir dann Zweifel. Fuhr ich damals auf dem Weg nach Ungarn wirklich durch Liechtenstein oder doch über Bregenz. Um die Sache klar zu machen, setzte ich mich am Sonntag Morgen früh in den Wagen und fuhr los. Der Routenplaner hat es vorausgesagt und recht gehabt - ich war nach genau drei Stunden in Vaduz.

Vaduz

Als Erstes machte ich mich auf, den Fürsten zu begrüssen. Aber da war nichts. An allen Toren stand klar: "Kein Zutritt". Ich war nicht der einzige Tourist, der die Aussicht gerne vom Schlossgarten genossen hätte. Am Schlossweg entlang standen einige Info-Tafeln, die den Wanderer über Geschichte und Gegenwart des Fürstentums aufklärten. Dabei fiel mir auf, dass alle Gesetze vom Fürsten unterschrieben werden müssen und es sieht ganz so aus, dass man ihn nicht dazu zwingen kann. An diesem Wochenende war gerade Abstimmung zum Partnerschaftsgesetz und ich frage mich, ob der konservative Fürst es unterschreiben wird.

VaduzSo ging ich wieder hinunter in die Stadt, wo man in der Fussgängerzone etwas sehen kann, was wohl jeder mit Liechtenstein in Verbindung bringt: Briefmarken. Die Fussgängerzone ist voll mit Pflastern, die einzelne Briefmarken oder Serien zeigen, wie diese mit Wilhelm Busch Figuren.
VaduzAuch viele Skulpturen sind zu sehen, vor allem Pferde. Aufgefallen ist mir aber diese hier. Da redet doch alles vom Planking und was finde ich hier? Blankes Planking als Kunst.
Nun, so klein die Stadt auch ist, reichte es doch, Hunger zu bekommen. Also ass ich noch eine Kleinigkeit und beeilte mich zu bezahlen, weil gerade eine amerikanische Reisegruppe das Restaurant enterte.
Auf der Rückfahrt wollte ich eigentlich noch die neue Südumfahrung Zürichs testen, aber dort musste gerade ein Bus im Tunnel brennen. So nahm ich den Weg durchs Toggenburg und nach Wil um auf die Nordumfahrung auszuweichen. Die Reise nach Vaduz gab mir Grund in Flickr ein neues Album namens Tagesreisen zu eröffnen.

Dienstag, 21. Juni 2011

101 Dinge: 91-101

Zum Schluss gibt es gleich elf Vorschläge: 

91. Stell eine Kult-Website ins Netz
Am besten gründe ich einen Kult. Dann ist es auf jeden Fall eine Kult-Site.
 
92. Leg dir ein echtes Kunstwerk zu
Gute Idee, sollte ich wirklich tun. Am ehesten ein Bild.
 
93. Mach eine Sauftour à la Monopoly
Mit dem Monopoly von London. Sicher ein interessante Möglichkeit, die Stadt kennen zu lernen. Wenn man kein Monopoly der gewünschten Stadt hat, geht es sicher auch mit Pfeile werfen. Siehe Punkt 43.
 
94. Lass etwas nach dir benennen
Den Bier Cocktail.
 
95. Nimm Rache
Auch wenn es im Buch um harmlose Rächereien geht - mir kommt beim Stichwort Rache immer sofort das Essay von George Orwell in den Sinn über die Zeit unmittelbar nach Kriegsende: "Revenge is sour". Die Hauptaussage ist, dass Rache nur "süss" ist, solange man sich ausmalt, wie es ist, wenn man sie ausführen kann. Sie dann als nun Stärkerer wirklich ausführen ist nur noch sauer.
 
96. Sei Statist in einem Film
Wenn ich an einem schönen Tag durch die Stadt spaziere, bin ich wahrscheinlich bereits Statist in einem Dutzend Handy-Filmchen, die die Touristen gerade machen. "Mann aus dem Volk" nennt man diese Rolle.
 
97. Zieh in einen Camper
Habe ich mir auch schon übelegt. Nicht gerade als Wohnsitz, aber als mobile Unterkunft, die man schon dabei hat, wenn man nicht mehr nach Hause kann. 
 
98. Geh auf eine Demo
Wenn man im Fernsehen sieht, wie Menschen in Diktaturen unter Lebensgefahr demonstrieren, kommen einem die Demos bei uns irgendwie lächerlich vor. Das spricht nicht unbedingt gegen eine Demo in der Schweiz oder einem anderen demokratischen Land, aber dafür, sich mehr Gedanken über den Sinn und die Form des Unternehmens zu machen.
 
99. Geh zur Beichte
Als ungläubiger Protestant kann ich gar nicht sündigen. Klar wäre es reizvoll, im Beichtstuhl einen Priester mit erfunden Geschichten in Verlegenheit zu bringen. Wenn er sich denn in Verlegenheit bringen lässt, denn er hört vielleicht ganz oft solche Geschichten.
 
100. Werde Hundert
Mache ich.
 
101. Gib deine Gene weiter
Um vor den Nachwuchs mit den aufgefüllten Checklisten in diesem Buch zu prahlen. Schlechte Nachricht für meine Nichten: Sie werden es erben!

Das war nun das Ende. 
Am Schluss des Buches heisst es, man solle die Liste weiterführen. Das werde ich demnächst tun. 

Montag, 20. Juni 2011

101 Dinge: 81-90

Und was gibt es jetzt noch?
   
81. Handle dir Lokalverbot ein
Ich bin zwar durchaus bereit zu meckern, wenn ich nicht zufrieden bin, aber soweit muss es nicht gehen.
 
82. Bau ein Haus
Eine Hundehütte vielleicht? Nein, als Wohnungsbesitzer habe ich keine Ambitionen Bauherr zu werden.
 
83. Geh nackt baden um Mitternacht
Hier sieht man, dass der Autor ein Angelsachse ist und sich das Ganze wohl aufregender vorstellt, als es ist. Als Bieler mit Jugend in den siebziger und achtziger Jahren war ich natürlich ab und zu des Sommers am See. Und dieser ladet bekanntlich auch Mitternachts gerne zum Bade. Mit und ohne.
 
84. Verkauf dein gesamtes Gerümpel gewinnbringend über Ebay
Ich muss zugeben, es fällt mir leichter mein Gerümpel ins Auto zu laden und zur Entsorgungsstelle zu fahren. Das kostet zwar sogar etwas, läuft aber immer plangemäss.
 
85. Besteig die höchsten Gebäude der Welt
Von den im Buch vorgeschlagenen Gebäuden kann ich nur das Empire State Building abhaken. Sowie noch eines, welches aus bekannten Gründen nicht mehr genannt wird: Das World Trade Center.
 
86. Lauf einen Marathon
Nach dem ich bereits mit dem zehn Meilen Lauf, sprich dem Berner Grand Prix an meine Grenzen gekommen bin, belasse ich es in Zukunft mit 5km-Läufen.
 
87. Besiege deine Angst
Höhenangst, Prüfungsangst - mich davon fernzuhalten scheint mir das bessere zu sein.
 
88. Heirate ungewöhnlich
Ach ja, Heiratsangst habe ich auch noch.
 
89. Wirf deine Tütensuppen weg
Gemeint ist, richtig mit frischen Produkten zu kochen. Da rennt der Ratgeber bei mir offene Türen ein. Wann immer ich Zeit habe, koche ich richtig. Anschliessend fotografiere ich gerne das Resultat. Nicht nur zuhause, auch bei Freunden oder im Restaurant. Gerade auf Twitter sind solche Bilder beliebt und ich liefere auch gern welche.
 
90. Flieg durch die Stratosphäre
Das mag von der Sache her etwas aufregender sein als sonst ein Flug, aber ein Flug ist es trotzdem. 

Und gleich kommt der letzte Gang...

Sonntag, 19. Juni 2011

365 Tage

Da erschrickt man ein bisschen, wenn man in einem anderen Blog erwähnt wird. Der Grund ist ganz harmlos. Bastian erinnerte sich  daran, dass ich ihn vor zwei Monaten auf sein Projekt 365 angesprochen habe. Er schiesst jeden Tag ein Selbstporträt und stellt dieses ins Netz, auf Flickr. Im besagten Artikel zeigt er ein besonders gelungenes Bild: Ein Gegenlicht-Foto.
Ich verfolge sein Projekt sporadisch und dank dieser Site von Bastian kann ich auch gleich zwei weitere Blogger verfolgen. Und ich selbst? Nein, ich schaffe es ja nicht einmal in Dailybooth zwei bis drei Bilder im Monat zu machen.

Donnerstag, 16. Juni 2011

101 Dinge: 71-80

Batterie einlegen und los: 

71. Mach den Sex spannend
Die Spannung von sechs auf sieben Volt erhöhen. (Ich weiss, das ist wieder einmal nicht die erwartete Antwort).
 
72. Mach genug Kohle, um dir alle Dinge in diesem Buch zu leisten
Mit dem Buch "101 Dinge, die man im Leben nicht machen sollte".
 
73. Stell dich auf die Datumsgrenze
Auf den Fidschi-Inseln, empfiehlt das Buch.Wenn ich mal vorbei komme, mache ich es.
 
74. Lern fliegen
Als stark Kurzsichtiger wäre das wohl gar nicht möglich. 

75. Leg dir ein Tattoo oder Piercing zu
Vielleicht sollte ich mir die AHV-Nummer als Strichcode auf den Hintern tätowieren lassen. So kann einmal der Heimpfleger, wenn er mir die Windeln wechselt, seinen Einsatz gleich mit dem Protokollscanner erfassen.
 
76. Erfinde irgendetwas
Habe ich ja: den Bier Cocktail.
 
77. Lerne den Nachthimmel lesen
Das ist ein wunder Punkt. Habe ich mich doch immer für Astronomie interessiert, kenne aber nur ein paar wenige Sternbilder. Da besteht Nachholbedarf.
 
78. Trink einen edlen Tropfen
Ich trinke zwar selten Wein, aber wenn, dann gerne einen guten. So war ich damals auch einverstanden, als wir am Schlussfest der sog. Schacholympiade in Luzern, an unserem Tisch einen teuren Wein bestellten. Mehrere Flaschen. Wie an solchen Festen üblich, war das Essen, aber nicht die Getränke, bezahlt. Am Ende kam dann die Durchsage des Organisationskommittees, die Getränke seien doch bezahlt. Die, die zu geizig mit sich waren, hatten das Nachsehen.
 
79. Beantworte eine Kontaktanzeige
Habe ich schon. Auch welche geschrieben. Das praktische ist, dass man beim ersten Treffen nicht erst übers Wetter reden muss, sondern gleich fragen kann: "Hast du schon häufig Kontaktanzeigen geschrieben?"
 
80. Verbring Weihnachten am Strand
Gute Idee! Auch wenn bei mir oben die Chance auf weisse Weihnachten höher ist, als in den meisten Teilen der Schweiz. Ein Weihnachtsbaum oder gar eine Weihnachtspalme am Sandstrand hat sicher auch ihren Reiz.

Die Serie geht aber nicht erst an Weihnachten, sondern schon nächste Woche, weiter. 

Mittwoch, 15. Juni 2011

101 Dinge: 61-70

61. Inszeniere einen perfekten Streich oder Aprilscherz
Ich dürfte aber nicht dabei sein, da ich nicht lügen kann. Ausserdem machte ich mir zuviel Gedanken, ob es den Betroffenen ernsthaft schaden könnte. Eher nein.
 
62. Tritt in den Mile-High-Club ein
Sex auf der Flugzeugtoilette. Geben die nicht mittlerweile Alarm, wenn man zu lange bleibt? 
 
63. Schaff es auf die Titelseite einer Tageszeitung
Während der Sommerflaute berichtet das Bieler Tagblatt immer vom Schachfestival. Auch früher schon und manchmal wurden auch die fleissigen Helfer abgebildet. Wie ich.
 
64. Fahr einen Wagen mit Höchstgeschwindigkeit
Mein erstes Auto war ein Vauxhall. Der fuhr höchstens 140 km/h. Aber schon bei dieser Geschwindigkeit hatte man das Gefühl, er fliege gleich auseinander. Das gibt dir kein Ferrari.
 
65. Ruf in einer Kneipe "Lokalrunde"
Das wäre wohl etwas für den Vetter Herzog, der ist so klein. Und wenn man mit ein paar Freunden alleine ist, kommt es noch auch günstiger.
 
66. Mach bei einem Flash-Mob mit
Dank Twitter gibt es das ab und zu. Einmal wurde auf dem Thuner Weihnachtsmarkt gesungen. Ich war Zuschauer, aber vielleicht mache ich mal etwas mit, wo nicht gesungen wird.
 
67. Besichtige folgende Wahrzeichen
Erledigt wären das Kolosseum, der Gand Canyon, die Golden Gate Bridge und Machu Picchu. Gemäss Buch fehlen mir noch Australien mit dem Uhuru, dem Barrier Reef und dem Hafen von Sidney, dann der Christus in Rio, dann noch Taj Mahal, Angkor Vat, die chinesische Mauer und die Pyramiden von Gizeh. Sicher liesse sich da noch einiges hinzufügen.
 
68. Rette jemand das Leben
Ausgerechnet eine Blick-Geschichte (Schande über mich!) erinnerte mich daran: Ich hatte mein Auto in die Einstellhalle gestellt. Als ich zum Haus ging, hörte ich einen Hund bellen. Das war noch nichts besonderes, aber dann hörte ich auch noch eine Frau um Hilfe rufen. So fand ich sie - sie war am Weg den Grashang hinunter gerutscht und hatte keinen Halt mehr, um aufzustehen und auch nicht die Kraft, herauf zu kriechen. Ich konnte ihr aufhelfen und helfen, wieder zum Weg hinauf zu steigen. 
 
69. Sage gewisse Wörter in verschiedenen Sprachen
Begrüssen und verabschieden, ein Bier bestellen und ein Schimpfwort sind gefordert. Kann ich (vergl. Punkt 51). 
 
70. Erfinde ein Wort, das es ins Wörterbuch schafft
Ich kann mich ja der Wahl des Jugendwortes des Jahres beteiligen. Dort werden meist Wörter genannt, die wohl extra für diesen Anlass erfunden wurden.  


Eine solche Liste abzuarbeiten könnte man als Abhak-Marathon bezeichnen. Und der geht morgen weiter.

Bürofüchse

Gestern habe ich ihn zum ersten Mal gesehen. Heute nahm ich den Fotoapparat mit. Direkt vor meinem Büro befindet sich eine füchsische Kinderstube:


Kinderstube, denn es sind sogar zwei:


Tja, kaum habe ich einen neuen Fotoapparat, sollte ich schon wieder einen besseren haben. Mit einem Teleobjektiv, um den Füchschen richtig in die Augen schauen zu können. Aber man kann nicht alles haben. 

Dienstag, 14. Juni 2011

101 Dinge: 51-60

Die zweite Hälfte der Dinge, die man im Leben machen soll, beginnt ganz einfach: 

51. Lern eine Fremdsprache
Da kann ich so frech sein, und Französich und Englisch, das wir in der Schule lernen müssen, ignorieren. Etwas Niederländisch und etwas Spanisch habe ich gelernt - letzteres brauchte ich auch auf meiner Reise nach Peru. Russisch zu lernen habe ich abgebrochen, möchte es aber wieder aufnehmen.
 
52. Lies die wichtigsten Bücher aller Zeiten
Für diese Bücherliste, schreibe ich einmal einen eigenen Artikel.
 
53. Mach einen Trip quer durch die USA
Das war 1993. Von Utah über Nevada nach Kalifornien. Dann mit dem Zug von San Francisco nach New Orleans. Von dort flog ich nach New York und schaute mir Manhattan an. Also fast quer.
 
54. Mach mindestens eine Anschaffung, die du dir nicht leisten kannst
Eine eigene Wohnung kann man sich ja nicht wirklich leisten im Sinne von bar bezahlen. Die Hypothek wird mich möglicherweise überleben. Aber sonst bin ich in finanziellen Dingen zu gewissenhaft, um mich zu übernehmen. Erst recht nicht absichtlich.
 
55. Schiess das entscheidende Tor
Goal!
 
56. Mogle dich auf eine piekfeine Party
Mir sind piekfeine Parties sch....egal.
 
57. Schau dir die wichtigsten Filme aller Zeiten an
Analog zu Punkt 52 werde ich auch dazu einen eigenen Blogartikel schreiben.
 
58. Lebe an einem Ort, den du liebst
Das tue ich wohl, bei dieser Aussicht vor der Haustüre! Sollte ich aber je wegen fehlender vaterländischer Gesinnung ausgewiesen werden, würde im Norden etwas suchen. Am ehesten Niederlande oder Dänemark.
 
59. Schmeiss den Job hin, den du hasst
Das habe ich mal gemacht. Es empfiehlt sich aber, so etwas besser vorzubereiten.
 
60. Sei bei einer polizeilichen Gegenüberstellung dabei
So nett und harmlos wie ich aussehe! Auch das traumatisierteste Opfer würde mich nie mit dem Unhold verwechseln.

Schon morgen gibt es die nächste Gegenüberstellung dieser Liste mit meiner Meinung. 

Montag, 13. Juni 2011

101 Dinge: 41-50

An Pfingsten habe ich mich mit anderem beschäftigt. Jetzt aber wieder 101 Dinge: 

41. Schliess Frieden mit dem/der Ex
Da ich meines Wissens niemanden unglücklich oder verfeindet zurückgelassen habe, erübrigt sich dieser Vorschlag. 
 
42. Mach sie alle fertig
Gemeint ist, man solle Bilder vom Chef und von bösen Kollegen auf eine Zielscheibe heften und dann drauflos ballern. Es gab einmal eine Zeit, da hatte ich tatsächlich solch düstere Gedanken. Heute aber ist alles ok und ich brauche sowas nicht.
 
43. Wirf einen Pfeil auf die Landkarte und fahr dorthin, wo er landet
Gute Idee. Als GA-Besitzer kann man auch die Bahnkarte nehmen, oder, statt mit einem Pfeil zu hantieren, das Postleitzahlenverzeichnis nehmen und dort zufällig Ortschaften heraussuchen. So oder so, ein interessanter Vorschlag, einen Tag zu vertreiben. Muss ich versuchen.
 
44, Glänze auf einer Filmpremiere
Schweissperlen auf blasser Haut. Brauch ich nicht.
 
45. Prell die Zeche in einem vornehmen Restaurant
Definitiv nein.
 
46. Geh tauchen
Auch das ist nichts für mich. 
 
47. Melk eine Kuh
Ich habe eine Woche lang einen Kuhstall ausgemistet. Das sollte als Alternative gelten. Kühe treffe ich im Frühling sogar auf dem Arbeitsweg an. Sie kommen mir entgegen auf dem Weg auf die Alp. Kein Problem, solange sie mir nicht einen Rückspiegel abknabbern.


 
48. Sei dabei, wenn dein Land Weltmeister wird
Im Sackhüpfen? Sorry, ein Standardwitz von mir. Aber mir kommt gerade keine brauchbare WM in den Sinn. 
 
49. Schau dir eine Sonnen- und eine Mondfinsternis an
Da kann ich mich noch an die Sonnenfinsternis vom 11. August 1999 erinnern. Bei uns wurde es nicht dunkel, dafür konnten wir die Sonne bei etwas Bewölkung noch sehen. Eine totale Mondfinsternis gibt es gleich: Am Abend dem 15. Juni 2011!
 
50. Schreib deinen Namen auf einen Stern am Walk-of-Fame
Ab nach Hollywood! Aber auch in Berlin gibt es solche Sterne und ausserdem noch eine Vorrichtung, ähnlich den Panorama-Feldstechern, durch die man den Namensgeber des Sterns sehen kann. Ich mache mir lieber meinen eigenen Walk-of-Fame vor meinem Haus. 

Halbzeit. Schauen wir, wie es weiter geht. 

Sonntag, 12. Juni 2011

Durch den Aargau

Da die fünfte und sechste Etappe der Mittellandtour relativ kurz sind, habe ich sie auch gleich an aufeinanderfolgenden Tage gemacht. Dass der Kanton Zürich bereits abgehakt ist, liegt daran, dass die Etappe Winterthur - Zürich recht lang ist, und dass ich die beiden Städte mit dem öV durchquert habe.
So startete ich am Freitag an der Tramendstation Albisrieden. Dort ging es bereits steil aufwärts, was mir eine grosszügige Aussicht auf Zürich bot. Auf der Westseite des Hügels traf ich auf eine Sternwarte und das Dorf Uitikon. Vom schmucken Dorf ging es hinunter zum industrialisierten Talgrund, nach Birmensdorf. Dort traf ich auf eines der Geheimnisse der Wanderwegmarkierung. Ich ging der Strasse entlang, traf auf den Wegweiser "Wanderweg" nach rechts, 200 m später Wanderweg nach links, nochmal 200 m wieder nach links und bald war ich wieder auf derselben Strasse, hatte nur doppelt soviel Weg zurückgelegt, wie wenn ich auf ihr geblieben wäre. Danach konnte ich die Strasse aber definitiv verlassen, den Hügel hinauf und über den Tunnel der neuen Autobahn nach Lieli. Wieder auf freien Feld bot sich mir die Aussicht über die Reussebene und konnte bereits erahnen, wo mich die morgige Etappe durchführen würde.
Ein steiler Weg führte mich durch den Wald hinunter und als ich unten ankam, wollte mich der gelbe Wegweiser wieder den Hügel hinaufschicken. Ich liess es bleiben und wählte ein Strässchen, das mich bequem nach Bremgarten führte.
Der Weg von Bremgarten nach Hause führt über Wohlen, Lenzburg und Olten. Den umgekehrten Weg ging ich am Samstag. Ich hatte es gemütlich genommen und kam erst um 13 Uhr an.
Bremgarten
Vom Obertor ging ich zur Reussbrücke hinunter und versuchte mir vorzustellen, wie das war, als dies der einzige Reussübergang weit und breit war. Und das noch bis in die siebziger Jahre. Erstaunt hat mich, dass um diese Zeit nur wenige Leute in der Altstadt waren. Nur am Wetter kann das nicht gelegen haben. Vielleicht sind die Bremgarter um irgendwo in einem Einkaufszentrum im Umland.
Mein Weg führte der Reuss entlang stromaufwärts. Etwas oberhalb Bremgartens liegt das Kloster Hermetschwil, dem Pendant des Klosters Muri für Nonnen. Bis zur Gründung des Kantons Aargau war dieser Teil des Landes noch katholisch, der neue Kanton hob dann die Klöster erst mal auf. Heute ist es wieder ein Kloster und, wie die Beschreibung sagt, werden dort u.a. Hostien gebacken.
Nur wenig weiter flussaufwärts kommt man aus dem Wald ins Naturschutzgebiet Unterlunkhofen. Beidseitig der Reuss ist ein Damm und man sieht, dass der Wasserspiegel höher ist, als die umliegenden Felder. In Bremgarten und beim Kloster ging ich über gedeckte Holzbrücken. Ich hoffte es gebe noch weitere, aber nein, es folgten nur noch "normale" Betonbrücken. Auch die Brücke Werd. Hier war der Punkt, an dem ich von der Reuss Abschied nahm und hinauf Richtung Muri weiterzog. Noch einmal Panorama über die Reussebene, diesmal ostwärts und schon lief ich in Muri ein.
Kloster Muri
Gleich neben dem Bahnhof der Fussballplatz, wo gerade ein Spiel stattfand und, noch wichtiger, das Kloster. Einmal rundherum und eine kleine Rast auf dem Klosterhof, wo moderne Skulpturen ausgestellt sind. Ein Bus hier, eine Gruppe Leute dort, das Kloster ist nicht nur architektonisch das Zentrum des Dorfes - nebst dem Fussballplatz.
Hiermit habe ich meine Etappen "östlich der Reuss" (erinnere die Radio-Musik-Box) abgeschlossen. Alle sechs östlichen Etappen sind in diesem Artikel beschrieben. Mehr Bilder gibt es im Flickr-Album.

Samstag, 11. Juni 2011

AG oder BE

Ich habe ja schon öfters darüber gerätselt, warum es drei Aargauer Gemeinden und drei Berner Vororte gibt, die denselben Namen tragen. Da ich im Geschichtsunterricht erfuhr, dass der Aargau einst Berner Untertanengebiet war, dachte ich, das hänge zusammen. Aber da lag ich total falsch, denn gerade diese drei Gemeinden waren nie unter Berner Herrschaft. Es ist also ein reiner Zufall.
Bremgarten wurde als Habsburger Stadt gegründet, Muri entstand um das Kloster und Wohlen, die grösste unter ihnen, ist als Industriedorf zur (statistischen) Stadt geworden. Alle drei spielen auf meiner Mittellandwanderung einer Rolle.
Gestern war Bremgarten Etappenziel und somit der heutige Startort. Da ich am Ende der Wanderung meist zu müde bin, um noch Fotos zu machen, werde ich das heute nachholen. Hoffentlich ist heute eine Reiseroutenaufnahme im Zug, denn die Strecke Thun - Bremgarten gehört sicher nicht zum Standard. Man muss immerhin dreimal umsteigen. Nicht nur auf die Schmalspurbahn in Wohlen, sondern auch auf einen Regionalexpress und eine S-Bahn.
Die heutige Etappe nach Muri ist relativ kurz und geht vorwiegend entlang der Reuss. Das geht auch mit leichtem Muskelkater von gestern.

Freitag, 10. Juni 2011

Buona P....

Da wollte ich gestern meinem Chef, er ist Tessiner, eine Freude machen und wünschte ihm "Buona Pasqua!" Die Antwort war ein lautes Lachen: "Das ist schon lange vorbei - Buona Pentecoste, heisst das!" Na gut, Hauptsache mit P...
Über Pfingsten mache ich etwas Pause mit den 101 Dingen und widme mich wieder dem Wandern. Die Wetteraussichten sind zwar gemischt, aber es warten zwei Kurzetappen auf mich, die auch etwas Regen aushalten würden. Zuerst geht's von Zürich nach Bremgarten, dann von dort nach Muri. Der Aargau steht also auf dem Programm.

Donnerstag, 9. Juni 2011

101 Dinge: 31-40

Das geht ja Schlag auf Schlag:


31. Geh mal in die Schwebe
Also in die Schwerelosigkeit. Da kann man für teures Geld in ein Flugzeug steigen, das dann einen Pseudo-Absturz macht, dass man für ein paar Sekunden schwerelos ist. Schweben kann man aber auch bei gewissen Anlagen in einem Spezialanzug über einem Ventilator. Wenn ich daran vorbeikomme, warum nicht.

32. Schau dir das Nordlicht an
Ja, gerne! Das Nordkap steht noch auf der Wunschliste.

33. Spiel ein Hole-in-One
Als ich das erste Mal mit einem Luftgewehr auf eine Scheibe schoss, traf ich exakt ins Schwarze. Wiederholen konnte ich das nie mehr. Ob mir im Golf etwas analoges gelingt, bezweifle ich.

34. Erfinde einen Cocktail
Sollte möglich sein. Am besten ein Bier-Cocktail: Dunkles Bier mit einem Schuss Hochprozentigem ungewisser Herkunft und exotischen Gewürzen. Serviert mit einem Stück Chili-Schokolade.

35. Spiel mit in deiner Lieblingsserie
Wenn ich in einer deutschen Grossstadt wohnen würde, wären die Chancen recht gut, im "Perfekten Dinner" dran zu kommen. Wäre zwar keine schauspielerische Leistung, aber sicher ein teatralischer Auftritt.

36. Bereise alle Länder dieser Welt
Bezeichnet selbst das Buch als nicht realistisch. Allen bereisten Ländern widme ich demnächst einen eigenen Blogartikel.

37. Mach ein Feuer ohne Streichhölzer
Mit der Lupe habe ich das schon einige Male gemacht. Gemeint ist aber mit Feuersteinen oder mit Hölzchen reiben. Mal schauen.


38. Erlebe Tiere in freier Wildbahn
Das Buch gibt hier zwanzig Tiere vor, vom Elefanten bis zum Koala. Sollte ich eines davon tatsächlich mal sehen, werde ich es im entsprechenden Reisebericht erwähnen.Wobei ... wer von denen, die schon auf Safari waren, sehen vor dem eigenen Haus regelmässig Rehe, Füchse und Hasen. Und gelegentlich auch Dachse oder Gämsen?
Schafe sind etwas häufiger.


39. Geh vor die Hunde
Gemeint ist, an einem Hunderennen zu wetten. Wahlweise auch Pferd oder Kamel. Vom Kuhfladenlotto hat der Buchautor wahrscheinlich noch nie gehört. Ich werde es jedenfalls eintragen, sollte es dazu kommen.

40. Verschaff dir ein kostenloses Upgrade im Flugzeug
Dazu muss man einen potenziell überbuchten Flug wählen. Ich gehe lieber auf sicher und habe darum sehr geringe Chancen auf diesen Zufall. 


Dafür upgraden wir nach Pfingsten die Liste.

Mittwoch, 8. Juni 2011

101 Dinge: 21-30

Hier Paket Nummer drei der verrückten Sachen. Nicht vergessen beim Lesen: Es ist ein Spiel!


21. Sei Versuchskaninchen
Ein beliebter Nebenverdienst für Studenten in vielen Ländern. Auch in der Schweiz? Vielleicht kann ich unter diesem Punkt verbuchen, dass ich meine Zähne einst in einem Studentenkurs habe machen lassen. Kronen auf beide Schneidezähne, die nach 30 Jahren immer noch halten.

22. Flieg mit einem Heissluftballon
Juhu, erledigt! Es war Mitte achtziger Jahre, eine Wochenendreise ins Burgund mit Ballonfahrt. Von fliegen schreibt das Buch, ich weiss, dass man fahren sagt. Es war ein tolles Erlebnis und wenn sich die Gelegenheit ergibt, mache ich es wieder.

23. Lass dich verhaften
Habe ich gar keine Lust darauf. Ausserdem, wer weiss, was noch alles passiert.

24. Guck dir den Start einer Raumfähre an
Startet überhaupt noch eine? Und wenn schon, so spannend stelle ich mir das nicht vor, zumal man ja recht weit weg davon steht.Die Fernsehkameras sind besser postiert.

25. Schiess ein preisgekröntes Foto
Zuerst muss ich wohl überhaupt gute Fotos schiessen. Aber Fotowettbewerbe gibt es ja immer wieder und wenn ich etwas passendes habe, kann ich auch etwas einreichen. Etwas mit wilden Tieren macht sich immer gut:
Bertschikon

26. Geh Bungee-Jumping
Nein.

27. Schau einem Vulkanausbruch zu
Würde mich auf jeden Fall interessieren. Als ich in Island war, war die Krafla noch warm von den letzten Ausbrüchen und darum auch nicht begehbar. Das Problem ist nur, man muss noch vor dem Ausbruch hinfliegen, denn nachher ist Flugverbot.

28. Spring mit einem Fallschirm ab
Ein Tandemsprung? Den könnte ich mir auf die Pensionierung schenken lassen.

29. Lern dein Idol persönlich kennen
Klar, ich muss nur in den Spiegel schauen. Aber im Ernst: Meine Vorbilder sind in erster Linie die Menschen in meiner nächsten Umgebung und die kenne ich natürlich.

30. Steig in der besten Suite eines 5-Stern-Hotels ab
Das Buch sagt selbst schon, es sei eigentlich ganz sinnlos, was ein Luxushotel bietet. Ob ich also 500 Franken oder noch mehr für etwas sinnloses ausgeben werde, kann ich erst sagen, wenn es passiert ist.


Dies nun war der dritte Streich, doch der vierte folgt sogleich.

Dienstag, 7. Juni 2011

101 Dinge: 11-20

Weiter geht's mit den Dingen, die man angeblich tun sollte:


11. Fahr einem Tornado hinterher
Der erste Punkt, der eine Reise nach Amerika erfordern würde. Allerdings, was Regen und Sturm betrifft, sind wir hier im Diemtigtal auch schon recht gut bedient worden. 1999 mit Lothar, 2005 mit einer Überschwemmung, die uns eine Woche lang von der Umwelt abgeschnitten hat.

12. Bring ein Kunstwerk in einer Ausstellung unter
Wäre natürlich eine interessante Variante, ein altes Küchengerät, den Mixer oder die Kaffeemaschine, als Kunstwerk zu verklickern, anstatt dafür noch Entsorgungsgebühr zu bezahlen.

13. Lern deinen Namensvetter kennen
Etwa sechs solche gibt es in der Schweiz. Dann gibt es noch den EU-Korrespondenten der SZ, einen  Trompeter und mindestens einen bei der CS in London, denn für den erhielt ich einst ein E-Mail. Warum nicht mal probieren - also mit ersteren.

14. Fahr mit der grössten Achterbahn der Welt
Dafür schlägt mir das Buch drei Bahnen in den USA, eine in Japan und eine im Thorpe Park in England vor. Eine Reise durch England, nicht nur London, ist sowieso noch auf meiner Wunschliste. Also vormerken.

15. Spring von der Bühne oder surfe über das Publikum
Ich stelle mir da vor, wie ich im Lamm in Gwatt auf der Bühne stehe, die Schachspieler stehen alle gespannt vor mir und erwarten die Paarungen der nächsten Runde. Anstatt diese zu verkünden, stürze ich mich auf sie. Das einzige, worüber sich noch rätseln lässt, ist die Anzahl gebrochener Rippen. Bei mir und eventuell auch bei anderen.

16. Zieh ins Guiness-Buch der Rekorde ein
Mit dem ersten "Stage-Dive" an einem Schachturnier!

17. Leg dir eine absolut sinnlose Sammlung zu
Ja, ich sammle Eisenerz. Ein Exemplar aus jeder Mine, die ich besuche. Das ist bisher nur eines aus Kiruna und das scheint mir auch genug.

18. Vertiefe dich ins Kamasutra
Das kommt doch im Lied "Sodomy" im Musical "Hair" vor. Und vieles anderes.

19. Lern pokern und spreng die Bank
Rein theoretisch gerne. Aber ich bin viel zu nervös, um ein Pokerface halten zu können. Zahlenlotto ist weniger aufregend - bringt allerdings nur ab und zu  sechs Franken.

20. Schmuggel dich backstage und schlepp einen Rockstar ab
Erst von der Bühne, dann dahinter. Vielleicht beeindrucke ich die ganze Band mit meiner Geschichte vom Gitarrenarm und sie schenken mir dann einen signierten Triangel.


Womit wir weitere zehn Punkte durchgeschrammt hätten. Bis zum nächsten.