Mittwoch, 24. April 2019

Die Woche XVI

Donnerstag
Ich mache den Gründonnerstag zum Heim-, Wasch- und Aufräumtag. U.a. räume ich ein Büchergestell aus, putze die Regale, schüttle den Staub aus den Büchern und räume das Ganze wieder etwas anders ein.
Freitag
Die Bierfreunde feiern Ostern. Dazu bereits die vorigen Artikel.
Samstag
Kurztrip nach Interlaken mit kleinem Einkauf. A. schickt mir ein Selfie beim Glace schlecken an der Seine. Ich halte dagegen, kaufe eine Glace und mache ein Selfie an der Aare.
Bei Migrolino, wo ich die Glace gekauft habe, erhalte ich einen Glace-Pass mit dem jede siebte gratis ist. Erst zuhause bemerke ich, dass dieser Pass nur im Jahr 2018 gültig ist.
Sonntag
Einfach nichts tun.
Montag
Sonntagbier gibt es an Ostern am Ostermontag (an Pfingsten analog). Es ist schon recht heiss auf dem Balkon.
Dienstag
Ich habe Lust auf Lachs. Schon wieder. Das setze ich um, indem ich nach Lyssach zu Ikea fahre. Ohne etwas zu kaufen, aber ich könnte ja auch schwer ein Möbel in den Rucksack packen.
Mittwoch
Ab nach Biel. Bruder und ich gehen morgen auf die Bierreise vor dem Bier.

Sonntag, 21. April 2019

Osterlachs

Anders als im vorigen Artikel vermutet, haben sich die Wolken am Freitag Nachmittag wieder verzogen und unser Osterbier konnte draussen stattfinden. Aber nicht nur Bier trinken und Eier tütschen war angesagt, es gab auch noch ein extra: Eine Lachstorte.
Sie besteht aus Toasbrotschichten zwischen denen sich eine Frischkäsecrème mit Lachsstückchen befindet. Dies ist eine 12-Portionentorte, was auf den ersten Blick knapp erscheint. Aber sie ist sehr nahrhaft.
Jetzt ist die Torte nur noch Erinnerung. Aber lange brauchen wir nicht in Nostalgie zu verharren, denn am Donnerstag geht es bereits an die Biertage Solothurn.

Freitag, 19. April 2019

Ostergruss

Vor genau zwei Wochen habe ich diesen Schoggihasen vor unserem Haus in Szene gesetzt. Heute ist kein Schnee mehr im Blickfeld. Es ist schon fast warn (16 Grad), aber es sind bereits Wolken aufgezogen. So wird wohl unser Osterbier doch drinnen stattfinden.
Meinen Leserinnen und Lesern, ob drinnen oder draussen, wünsche ich schöne Ostertage.

Mittwoch, 17. April 2019

Die Woche XV

Donnerstag
Manchmal kommt es vor, dass ich den ganzen Tag das Gefühl habe, etwas stimme nicht. Normalerweise bleibt es beim Gefühl - heute nicht. Als ich vom Bierstamm in Spiez zurückkomme und parkiere, stosse ich beim Parkplatz auf den Randstein. Das kommt vor, aber es schien mir, als hätte die Bremse versagt. Aber nach etwas probieren stellt sich heraus, es ist die Kupplung, die nicht mehr angibt. Ich kann also nicht mehr schalten.
Freitag
Logischerweise rufe ich heute bei der nächstgelegenen Garage an, da ich annehme, sie müssten mein Auto abschleppen. Zwei Mechs kommen, schauen sich die Sache an, und beschliessen, dass der eine doch mit meinem Auto fahren kann. Ist mir auch recht, Hauptsache ich muss nicht noch von der Garage aus mit dem Postauto nach Hause.
Am Nachmittag ruft mich der Mech an und stellt mir eine teure Reparatur in Aussicht. Nun, ich habe keine Wahl, denn ein Auto kaufen liegt zur Zeit nicht drin.
Samstag
Heute Nachmittag spielen wir Schach in Basel. Gegen eine Schülermannschaft. Ich spiele aber gegen einen Erwachsenen, den Mannschaftsleiter und Vater zweier Spieler. Wir verlieren - ich auch.
Da mir klar war, dass ich nicht früh genug nach Hause komme, habe ich ein Mobilty-Auto reserviert, resp. das Auto, denn in Oey steht nur eines. Obwohl Schneefall angesagt ist, lasse ich das Auto über Nacht draussen.
Sonntag
Natürlich ist das Auto überschneit. Zum Glück ist aber kein Frost, so dass sich der Schnee mit dem Besen wegmachen lässt. Ich bringe das Auto zurück zum Bahnhof (Foto) und fahre mit dem Postauto nach Hause.
Montag
Seit längerem wieder mal mit dem Postauto und dem Zug nach Thun zum Mittagessen. Gezwungenermassen. Bei der Heimfahrt erkundige ich mich nach dem Auto. Frühestens morgen, ist die Auskunft.
Dienstag
Kein Anruf von der Garage. Ich beschäftige mich zuhause mit waschen und bügeln.
Mittwoch
Endlich! Ich kann mein Auto am Abend holen. Da ich noch nie in dieser Garage war, soll ich bitte eine Anzahlung von 500 Franken in bar machen. Ich will sowieso noch in Thun einkaufen und kann dabei einen Bancomaten bemühen.
Wenn ich schon mit Geld um mich werfe, kann ich auch gleich das GA erneuern. Ich kaufe für 3000 Franken Reka-Checks im Coop, bringe die gleich zum Bahnhof und bezahle die restlichen 860 Franken direkt mit der Kreditkarte. Ich zittere schon vor den nächsten Abrechnungen und Kontoauszügen.

Sonntag, 14. April 2019

Kreditwürdig

Coop wechselt den Herausgeber ihrer Kreditkarte und man muss einen neuen Antrag ausfüllen. Ich hatte ja den Verdacht, es gehe ihnen auch darum, schlechte Schuldner - oder potentiell schlechte - herauszusortieren und plante erst, diese Karte aufzugeben. Da kam aber im neuen TCS-Heftchen ein Prospekt, dass man ihren Mitgliedsausweis auch als Kreditkarte haben kann.
Da beschloss ich, gleich beide Anträge einzureichen und war gespannt, ob der Pensionär noch kreditwürdig ist. Zu meiner Überraschung erhielt ich beide Karten recht schnell. So habe ich jetzt, mit derjenigen von der Migros, gleich drei Kreditkarten.

Montag, 8. April 2019

Die Woche XIV

Donnerstag
Es schneit. Der Schneepflug räumt. Ich schaue zu und trinke einen Kaffee. Es schneit weiter. Der Schneepflug räumt wieder.  Ich mache ein Bild und trinke einen Kaffee. Twitter ist voller Schneebilder und ich schicke meines auch. So geht es weiter...
Freitag
Die Sonne scheint, aber der Schnee lässt sich nicht so schnell verjagen, denn es ist noch kalt. Die Strasse ist aber sauber und ich kann ohne Sorgen runterfahren für ein paar Einkäufe. Am Abend mache ich wieder mal Lasagne. La-La-Lasagne, denn sie enthält Lauch und Lachs.
Samstag
Nach Bern fahren und etwas herumspazieren. Denn Kopf frei machen, denn der Sonntag steht ganz im Zeichen des Schachs. Unser erstes Jubiläumsturnier.
Sonntag 
Heute wird Schach gespielt. Aber nicht ich - ich sitze am Compute und mache die Turniertabellen. Bilder vom Turnier gibt es hier.
Montag
Ich bin abgefüllt. Nein, das Bier ist abgefüllt. Mein Frühlingsbier ist in den Flaschen und darf dort noch etwas weiter gären.
Dienstag 
Heute ist Seniorenrabatttag in der Migros. Da ich nicht allein deswegen nach Thun fahren will, mache ich vorher noch eine kleine Reise. Im Westen sei es sonniger, hiess es, und darum fahre ich nach Lausanne. Tatsächlich kenne ich von dieser Stadt nur den Bahnhof und das Seeufer. Darum will ich endlich einmal die Altstadt anschauen. Ich fahre mit der Metro ans obere Ende der Altstadt, wo die Kathedrale Notre-Dame trohnt.  Von der Terasse aus hat man eine prachtvolle Aussicht auf Stadt und See. Man sieht auch, wie Lausanne an und in die Hänge gebaut ist und es überall nur rauf oder runter geht. Zum Glück hat es auch viele Brücken.
Neben der Kathedrale hat auch die weltliche Macht ihren Sitz, nämlich der Grand Conseil, das waadtländer Kantonsparlament. Von der Kathedrale her führt eine Brücke zu einer Einkaufstrasse, die zum St. François Quartier und auf die Grosse Brücke führt, von wo ich obiges Bild aufgenommen habe.
In den Brückenbögen ist bereits eine Freiluftbar geöffnet. Hier ist Flon, eine zentrale Metrostation und das hippste Quartier der Stadt. Dies vermute ich jedenfalls, wenn ich in der Fussgängerzone Nachtclubs, Shisha-Bars und einen Tesla-Store sehe.
Der Gang durch diese Strasse führt mich zwar weiter vom Bahnhof weg, aber in Lausanne muss man nur die nächste Strasse nehmen, die hinunter führt und so gerät man unweigerlich an die Bahnlinie und findet dann auch den Bahnhof wieder.
Mittwoch
Zuhause bleiben und wieder mal aufräumen. Das geht immer.

Schnell gealtert

Immer wenn ich an diesem Plakat vorbeigehe, kann ich nicht anders, als mir die vier Gesichter genauer anzuschauen. Ich nehme an, dass die Idee dieses Motivs ist, eine Frau zu zeigen, die sich zwanzig Jahre lang über ihren Gewinn freut. Nur, wenn ich die Frau links mit jener rechts vergleiche, scheint sie mir eher vierzig Jahre gealtert zu sein und nicht nur zwanzig. Erwartet Swisslos vielleicht, dass man den Gewinn während der zwanzig Jahren der Auszahlung auf die hohe Kante legt und dann weitere zwanzig Jahre wartet, bis man sich dann definitiv daran freut?
Beim analogen Plakat mit einem Mann stellt sich die Frage genau gleich. Vielleicht haben die Ersteller des Plakats schlicht und einfach keine Ahnung, wieviel man in zwanzig Jahren altert.

Samstag, 6. April 2019

Dekorationen

Skurrile Ideen hat er ja, der Sanitärinstellateur, gleich bei uns unten an der Talstrasse. Im Sommer gab es ein Zwergli mit Badewanne - jetzt also ebendieses als Osterhase.
Ab er eben: Sich immer wieder etwas Originelles als Saisonschmuck einfallen lassen, ist nicht leicht. Es geht mir ja auch so, denn ich bestücke Blog, Facebook und Twitter auch immer mit Weihnachts-, Neujahrs- und eben auch Ostergrüssen. Wie der meinige aussieht, verrate ich natürlich erst, wenn es soweit ist.