Mit der Seniorenuni im Kunstmuseum Winterthur. Die häufigste Frage: " ist das wirklich draussen gemalt?" Ja, es ist wohl schwer zu glauben, dass alle diese Ölgemälde in der freien Natur, mit frisch gemischten Farben innert einer Stunde oder weniger entstanden sind. Aber genau das ist das Thema der Ausstellung "Zur Sonne! Zur Freiheit!" (Wege zur Freilichtmalerei um 1800).
Mit Sonne ist Italien gemeint (Vesuv, Thomas Fearnley, 1833), mit Freiheit die Schweiz (St. Petersinsel, Joh. Ludwig Aeberli, 1872), die beliebtesten Motive der Freilichtmalerei.Bleiben wir bei der Schweiz. Beim Aletschgletscher von Caspar Wolf sieht man noch, dass es "nur" eine Skizze ist.Gleich daneben hängt auch das Gemälde, das nach der Skizze gefertigt wurde. Mit schien es weniger schön, so dass ich es gar nicht fotografiert habe. Einige Künstler haben wohl ihre Skizzen auch im Atelier etwas "nachgebessert". Ich glaube jedenfalls nicht, dass bei diesem Blick auf die Simplonstrasse (Jakob Chr. Miville, 1816) die Kutsche gerade in diesem Moment durchgefahren ist. Aber bei diesen Skizzen ging es nie um exakte Wiedergaben, sondern um Licht und Farben. Und so wird auch der Blick aus einer Dachkammer in Rom zur Farbstudie. (Jean-Paptiste Corot, 1825)




















