Man könnte ja meinen, der Blog sei mir mittlerweile Wurst, habe ich doch fast zwanzig Tage nichts geschrieben. Nun - ich will mal tief Luft holen und schauen, dass ich hier wieder aktiver werde.
Aktiv - und zwar um eine Wurst - wurde ich letzten Montag. Ich reiste nach Solothurn an die HESO, die Herbstmesse. Dort gehe ich jedes Jahr hin, um mir eine Whisky-Wurst und ein Whisky-Bier zu gönnen. Letzteres war leider dieses Jahr nicht im Angebot. So musste ich mich mit einem Hellen (Spötter sprechen in diesem Fall von der "Highway to Hell") begnügen. Immerhin von Aare-Bier.
Nach Wurst und Bier verliess ich Solothurn wieder und warf noch einen Blick zurück.
tinuswelt
Donnerstag, 24. September 2026
Wurst? - Nicht Wurst?
Sonntag, 6. September 2026
Gar nicht nebulös
Das Wortspiel drängt sich fast auf, wenn man eine Ausstellung des Malers Otto Nebel anschaut und feststellt, dass er recht farbenfrohe Bilder geschaffen hat.
Er war unter anderem mit Paul Klee bekannt und sicher haben sie sich gegenseitig inspiriert. Im Gegensatz zu Klee, würde ich mit einen Nebel gerne ins Wohnzimmer hängen. Leisten kann ich mir natürlich beide nicht.
Besonders gefiel mit dieses Bild:
Ich bin ja auch ein Kirchgänger. D.h. einer der in Kirchen geht um die Architektur und die Kunst zu bewundern. So wohl auch Nebel, von dem man hier ein Trio von Kirchenräumen in seinem Stil sieht:Diese Ausstellung ist zur Zeit im Schloss Spiez zu sehen.
Donnerstag, 3. September 2026
Museum (24/50)
Im historischen Museum Bern findet ja immer noch die Ausstellung zur Murtenschlacht statt. An diese wird man auch erinnert, wenn man in Spiez das Schlossmuseum betritt.
Dieses Gemälde stellt die Rückkehr von Adrian von Bubenberg nach dem Sieg bei Murten dar. Fast interessanter als Bubenberg sind der Christoffelturm (im 19. Jh. abgerissen) und die Vorgängerin der heutigen Heiliggeistkirche.Das Schloss enthält verschiedene Zimmer, die das Leben des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit darstellen. So auch dieses Bett, in das man sich natürlich nicht hineinlegen darf, auch wenn man vom Treppen steigen müde ist.Das Schloss Spiez wurde von drei Adelsfamilien bewohnt. Jene von Strättligen, dann die von Bubenberg und schliesslich die von Erlach. Letztere 350 Jahre lang bis 1875. Darum ist ihre Ahnengalerie auch die grösste.Wenn man vom Blick zurück genug hat, kann man auf den Turm steigen und dort den Blick ins Weite geniessen.
Mittwoch, 2. September 2026
Blick zurück
Nicht nur auf die letzte Woche. Ich habe schon öfters das Schloss Spiez vom Bahnhof aus fotografiert. Diesmal schaute ich vom Schlossturm zurück. Der Pfeil zeigt auf das Bahnhofsgebäude.
Am Donnerstag war es wieder soweit: Ein neues Trainingsprogramm bei Kieser. Trainerin Beatrice beobachtete mich mit scharfen Augen und korrigierte, wo es überall etwas zu korrigieren gab. Da kam ich nicht nur wegen der Aussentemperatur ins schwitzen.Auf die Rampe in Worb ging es am Freitag mit Kollege A. Ich füllte zwei Flaschen ab und wir besprachen meinen Einsatz bei ihm als Katzenhüter. Er verabschiedet sich nächste Woche mit Frau und Schwiegereltern in die Toscana. Am Samstag und am Montag übte ich, was ich am Donnerstag gelernt hatte und dazwischen, am Sonntag, genoss ich mit Nachbar J. eine Flasche aus Worb. Dienstag schliesslich besuchte ich das Schlossmuseum Spiez, worüber es gleich zwei Berichte geben wird.
Dienstag, 25. August 2026
An die Schränke!
In der vergangenen Woche schaffte ich es gleich dreimal zum Krafttraining. Auch am Mittwoch, obwohl ich es am Donnerstag geplant habe. Das traf sich aber gut, weil wir ein ausserordentliches Zvieri-Bier genossen, um unsere Nachbarn zu verabschieden. Sie machen mit ihrem Wohnwagen wieder Frankreich und Spanien unsicher. Am Sonntag fand das Zvier-Bier mit Nachbar J. und mir im kleinen Kreis statt.
Es ist höchste Zeit, wieder einmal die Bücherschränke in Bern aufzusuchen, dachte ich und tat dies am Dienstag. Im Bild der Schrank an der Länggassstrasse bei der Uni.
Freitag, 21. August 2026
Essen in der Villa
Schon wieder eine Woche her: Klassenzusammenkunft der Sekundarschulklasse. Villa Lindegg heisst der Ort, wo es geschah und ich habe sie beim weggehen noch fotografiert. Dasselbe natürlich mit dem Essen.
Dreizehn Leute waren wir, einige mussten Absagen. Mal wegen einer Operation, mal wegen einer Töfftour - so verschieden waren die Gründe. Die Anwesenden waren alle fröhlich und munter und, wie an solchen Anlässen üblich, tauschten wir alte und neue Geschichten aus. Viele wohnen immer noch in der Region Biel, einige wie ich nur etwas weiter weg. Eine hat es in die USA verschlagen.
Bisher gab es diese Zusammenkunft alle zehn Jahre. In Zukunft wohl alle fünf, denn.... ja.
Donnerstag, 6. August 2026
Ab in den August
Zur Zeit empfiehlt sich, vormittags ins Krafttraining zu gehen. Das tat ich auch am Donnerstag. Dazu machte ich auch noch den Wochenendeinkauf und profitierte gleich von der 10%-Aktion der Migros. Den Nationalfeiertag am Samstag verbrachte ich passenderweise in der Innerschweiz, zuerst im Museum in Zug und im Bierpub in Luzern. Der Montag begann früh mit Krafttraining und endete spät. Ich machte noch das Taxi für Nachbar J., der einen Gast in Spiez abholen wollte, denn bekanntlich fährt unser Postauto so spät nicht mehr. Wie jeden Mittwoch traf ich mich auch diesen mit A. zum Mittagessen in der Migros. Ich nahm mir vor, etwas gesundes auf den Teller zu beigen. Also Frittiertes...
Montag, 3. August 2026
Museum (23/50)
Offenbar träumen die meisten Künstlerinnen schwarz-weiss, denn man sah viele Bleistiftzeichnungen oder auch Kohle:Ob man das Pendel anstossen darf? Nun, ich wagte es nicht. Ebenfalls in den Fingern zuckte es mir bei dieser Skulptur, denn wo ein Rädchen ist...Fazit: War nett, aber nicht besonders erhebend, resp. zum Träumen anregend. Dazu setzte ich mich noch etwas an den See.















