Sonntag, 5. Juli 2020

Schwebend

Wenn das Wiriehorn im Abendrot erscheint, sind sie kaum mehr zu sehen...

Die Schwebefliegen nämlich. Mir scheint, dieses Jahr habe es besonders viele. Ob sich im allgemein bedauerten Insektensterben eine Nische für sie aufgetan hat? Ich weiss es nicht. Was ich aber weiss, ist, dass sie helles lieben. Morgens, wenn die Sonne an meine Fenster scheint, schwirren sie massenhaft davor und, wenn eines offen ist, auch hinein und untersuchen mein weisses T-Shirt. Zum Glück lassen sie sich auch leicht hinaus treiben, im Gegensatz zu anderen Fliegen.
Gemäss Wikipedia sind sie auch gute Bestäuber, was die Blütenpflanzen rund ums Haus herum sicher freut.

Samstag, 4. Juli 2020

Samstagsspaziergang

Heute wieder der Aare antlang, aber diesmal am Ausgang aus der Stadt. Dort liegt das Schwäbisbad, das Selve-Areal und ein Kraftwerk. Dass man hier nicht baden sollte, das zeigt ein Signal recht drastisch.


Ein Stück weiter unten darf man dann gerne ist Wasser. Und sie tun es zu hunderten - mit dem Gummibot. Ich habe sie nicht gezählt, sie alle, die auf dem Parkplatz oben ihr Boot aufpumpen und auf dem Weg zum Fluss anstehen um zu wassern. Es hat auch komerzielle Anbieter und ich hörte kurz einem Gruppenleiter zu, wie er seine Leute instruierte.


Auf dem Rückweg ging ich noch ins Coop. Ich habe mir vorgenommen, wieder eine Wok-Pfanne zu kaufen. Das tat ich und passendes Gemüse kaufte ich auch. Das Sonntagsmenu ist bestimmt.

Donnerstag, 2. Juli 2020

Alles fliesst

Ge- resp. verflossen ist die erste Hälfte des Jahres 2020. Ein Stück weit kommt es mir vor, als hätte es erst gerade angefangen - und auch das noch nicht richtig.


Geflossen ist auch viel Strom bei mir zuhause, denn ich habe ja kaum das Haus verlassen. Der Computer und der Fernseher waren mehr in Betrieb als sonst. Darum hätte ich gerne herausgefunden, ob ich mehr verbraucht habe als sonst. Letztes Jahr habe ich 1003 kWh verbraucht, in diesem bis jetzt 514 kWh. Also fast genau die Hälfte. Vom letzten Jahr habe ich aber keinen Halbjahreswert, so dass ich nicht weiss,  ob es tatsächlich halbe-halbe aufgeht. Das weiss ich erst nächsten Januar.

Mittwoch, 1. Juli 2020

Neues Rabattsystem

Die Migros-Aare bietet für Senioren einen 10%-Rabatt-Tag pro Monat an, davon habe ich schon berichtet. Jetzt haben sie das System geändert.

Neu gibt es für jeden Monat - hier Juli bis Dezember 2020 - einen Coupon. 
Besser als bisher ist: Den Coupon kann man an sieben Tagen einlösen, nicht nur am zweiten Dienstag des Monats. Ausserdem gibt es je einen Coupon für den Laden, für das Restaurant und für die Apotheke.
Schlechter aber ist, dass wir damit wieder bei einer Zettelwirtschaft sind. Ich lasse mir die Cumulus-Abrechnung per Mail schicken und alle Coupons aufs Handy laden. Beim Seniorenrabatt bin ich wieder einen Schritt zurück. Ich muss nicht nur daran denken, sie mitzunehmen, sondern muss 6x3 Coupons aufbewahren, bis sie gültig sind. 
Ok, einen geschenkten Rabatt verschmäht man nicht auf Blatt, aber modern wäre doch anders.

Sonntag, 28. Juni 2020

Schiff schauen

Gestern in Thun...

...und in Stockholm. Indirekt, nämlich am Fernsehen, resp. am Computer. Ich habe mir die erste Folge von "Allsång på Skansen" angeschaut. Eine Openair-Musikshow, wo das Publikum mitsingt. Dieses Jahr singt das Publikum allerdings per Skype mit, denn die Show findet ohne Zuschauer vor Ort statt. Jeden Dienstag bis 11. August gibt es eine und ich setze mit im Lauf der Woche vor den Computer und sehe die Show, und ab und zu auch ein Schiff, wenn die Kamera aufs Wasser hinaus schwenkt.

Samstag, 27. Juni 2020

Samstagsspaziergang

Es hat mich heute Morgen nicht zuhause gehalten und bin kurz nach Thun runtergefahren. Ein Spaziergang der Aare entlang ist immer etwas Schönes. beim Wehr waren wieder Surfer am Werk resp., auf dem Bild, eine Surferin.

Ich ging weiter nach Hünibach und machte dabei das Postkartenbild der Villa Schadau.

Und erfreute mich an diesem Familienidyll.

Wieder in der Stadt, beeilte ich mich meinen kleinen Einkauf zu erledigen. Normalerweise machen mir Menschenmassen nichts aus.... aber jetzt ist halt nicht "nomal".

Dienstag, 23. Juni 2020

Die Glasi am Twannbach

Wenn man zwischen Lamboing und Twann dem Twannbach entlang fährt oder wandert, trifft man auf eine Restaurant mit vielen lustigen Gesichtern.


Denn fast noch mehr als ein Restaurant, ist es einen Glasbläserei. Reto heisst der Glasbläser und er verwandelt diese Glasröhren auf einer Gasflamme in allerlei Kustwerke.


Anlässlich des Geburtstags meiner Schwägerin fand sich die kleine Familiensippe dort ein, um sich in dieser Kunst zu üben. Natürlich nur üben, denn die Arbeit machte Reto, jeder von uns konnte sich die Endform wünschen und ein bisschen ins Rohr blasen. Mein Werk habe ich im vorigen Artikel vorgestellt.


Das ganze war Teil eines Arrangements mit Essen und auch bei Tisch waren die Produkte der Glasi präsent. Trinkgläser, Kaffeetassen und dieser neckische Zuckerstreuer. Einige von uns kauften sich einen.
Hier die Homepage der besprochenen Glasi.

Montag, 22. Juni 2020

Glas

Noch eines? Ja, aber ein selbstgemachtes. Zumindest teilweise.
Was willst du darauf? - Einen fünfzackigen Stern - Ein Davidsstern? - Nein, der ist sechszackig. Ein Pentagramm! - Farbe? - Blau.
Und so erhitzte der Glasbläser ein Glasrohr und ich durfte hineinblasen, so dass sich der Bauch bildetet. Er malte dann auch den Stern darauf und ein paar transparente Streifen darum herum.
Fertig ist mein neues Degustationsglas, in das natürlich nur die edelsten Eigenbräu-Tropfen hineinkommen!
Mehr über die Glaserei im nächsten Artikel.