Mittwoch, 14. Oktober 2026

Museum (28/50)

 

Was habe ich erst kürzlich gesagt: kein Paläo-Museum ohne ihn!
Dabei geht es im Kulturama in Zürich nur am Rande um Saurier. Es geht um die Entwicklung des Lebens im Allgemeinen und um die Geschichte der Menschen im Besondern. Im Raum, wo obiges Bild entstand hat es eine Reihe von Vitrinen mit Erkärungen und Schaustücken von den ersten Einzellern bis zu uns heutigen Erdbewohnern. Hier ein Beispiel...

Dies sind alles keine direkten Vorfahren von uns, sondern der Cousins und Cousinen, die die Weiterentwicklung nicht geschafft haben, aber bereits ihre Spuren hinterlassen haben.
Es hatte am Tag meines Besuchs etliche Schulklassen im Museum und tatsächlich sind die anderen Räume klar an Kinder gerichtet. So beschränkte ich mich doch auf die Vitrinen und fotografierte zum Schluss einen weiteren Promi der Urgeschichte.

Donnerstag, 8. Oktober 2026

In vollen Zügen

 


Am Donnerstag gehe ich nach Basel. Nein, zu Kieser, am Freitag nach Basel - so schnell gehen Entscheidungen. Am Freitag also in einem vollen Zug nach Basel und in einem noch volleren zurück. Mehr Platz hatte ich am Samstag, nämlich zuhause beim brauen. Ein Milkstout soll es werden.
Ab Montag geht es routiniert weiter mit Kieser. Am Dienstag Essen mit A. und Bücherschränke und am Mittwoch an die Senioren-Uni. Ein Vortrag von Daniel Eckmann über Kommunikation. Der Hörsaal mit schätzungsweise 400 Plätzen war fast voll. Vielleicht schaue ich doch lieber die Videos.

Dienstag, 6. Oktober 2026

Museum (27/30)

 "My favorite thing is monsters" sagt die amerikanische Comic-Künstlerin Emil Ferris, zu der es eine Ausstellung im Cartoon Museum Basel gibt.

Ob dieses Bild jetzt als Selbstporträt zu verstehen ist? Nein, es ist Hauptdarstellerin in ihren Graphic Novels. Ein Mädchen, dass sich als Werwolf versteht und sich als Detektivin betätigt.
In der Ausstellung sieht man vor allem Zeichnungen eben dieser Novels. Mehr beeindruckte mich, wie sie sich an allerlei bekannte Kunstwerke heranmachte:
Aber das monströse kommt auch hier durch:
Auch das Monstermädchen mischt sich dort ein. Passenderweise in einen Hieronymus Bosch:
Dieses Mädchen heisst in den Geschichten Karen und so hat das Museum im letzten (und obersten!) Zimmer eine Installation erstellt, das ihr Zimmer darstellt.

Montag, 5. Oktober 2026

Museum (26/30)

 Es ist mein zweiter Besuch im Kunstmuseum Basel. Die Sonderausstellung hat mich gelockt: "Van Gogh, Hodler und ein Cabriolet. Hier das Cabriolet:

Ein bisschen Etikettenschwindel ist der Titel schon. Eigentlich sollte es heissen: "Hodler, Amiet, Giacometti, ein Cabriolet und ein Van Gogh". Denn ja, es ist genau einer:
Immerhin, die Sammlerin Gertrud Dübi-Müller hat mit diesem Bild ihre Sammlung angefangen und liess sich auch damit ablichten. Ein teurer Anfang, aber es entstand bald eine beachtliche Sammlung und sie war sowohl Kundin, Förderin und Freundin der genannten Schweizer Künstler. So fuhr sie mit ihrem Cabriolet durch die Schweiz und besuchte ihre Malerfreunde.
Unter den Hodler-Bildern ist wohl das spektakulärste dieses mit dem schlichten Titel "Liebe":
Dass Hodler so explizite Aktbilder schuf, wusste ich vorher nicht. Vielleicht war es auch ihm etwas unheimlich, denn er schnitt das ursprünglich mittlere Paar, welches bei der Sache ist, heraus. Gertrud Dübi kaufte aber auch dieses.
Zum Schluss noch ein weiterer Schweizer Künstler, zu dem Gertruds Bruder Josef gute Beziehungen hatte: FelixVallotton.
Pepperoni sind bekanntlich gesund. So gesund wie Treppen steigen, denn die Sonderausstellungen im Basler Kunstmuseum sind entweder zuunterst oder zuoberst.

Samstag, 3. Oktober 2026

Spartag

 

Mein Problem, wenn ich gegen Mittag in einen Zug steige, ist, dass ich dann bereits wieder Hunger habe. Also kaufe ich mir noch ein Sandwich im Bahnhofsladen. Und wenn ich abends wieder zurückfahre dasselbe. Die Sandwiches in den Coop-Pronto-Läden sind wirklich  gut, aber eben auch teuer - ab 6 Franken aufwärts. Und zuhause wird ein Brot alt.
Gestern habe ich mal vorgeplant: Salami-Sandwiches. Warenwert ca. 2 Franken! Dazu bin ich nur bis ins Dorf nach Oey gefahren und habe dort den Zug genommen, anstatt bis Thun, wo am Bahnhof die Versuchung wieder da gewesen wäre. So habe ich für mindestens 5 Franken Benzin gespart.
Warum nicht häufiger!

Donnerstag, 1. Oktober 2026

Wiedersehen mit Alf

 

Allerdings ganz ohne Pelz. Es handelte sich um einen Saurier, resp. Skelettteile von ihm. Bewundern konnte ich ihn im Sauriermuseum in Bellach, welches ich am Samstag besuchte. Am Donnerstag vorher und am Montag nachher war Krafttraining angesagt. Über die Neuerungen dort, habe ich schon berichtet. Am Dienstag erhielt ich die Mitteilung, dass mein Museumspass bald abläuft. Natürlich werde ich ihn wieder lösen, denn ich habe mein Ziel, 50 Museen zu besuchen, nur zur Hälfte erfüllt. Eine Eröffnung vorbereiten musste ich am Mittwoch. Eine Schacheröffnung, denn am Abend fand die vierte Runde im Vereinsturnier statt. Mein Gegner spielte zwar nicht genau das, was ich erwartete, aber ich konnte ihn genügend unter Druck setzen, dass ich schliesslich gewann. 

Dienstag, 29. September 2026

Stadtschlösser

 


Bei Kieser haben sie ein neues Schliesssystem eingeführt. Neu haben die Kleiderschränke ein Schloss mit Sensor, so dass man es mit seiner Mitgliedskarte öffnen und schliessen kann. Die Schränke haben keine Nummern, sondern Städtenamen. Man kann Städte aus der ganzen Welt anvisieren, aber ich habe mich für diese Stadt entschieden, die ich auch konkret besuchen kann. 

Montag, 28. September 2026

Museum (25/50)

 Mein Bruder lud die Familie zu einem Besuch des Sauriermuseums in Bellach mit Führung ein:

Darauf sind sie dort besonders stolz. Kein anderes Museum hat so viele Skelettteile eines "Spicomellus afer", so dass man es sogar gewagt hat, eine Illustration in Auftrag zu geben. Sehr gewagt, bei so wenig Teilen. Kompletter ist dieser junge Allosaurus.
Auch wenn überall "nicht berühren" steht, ungeschützt stehen hier nur Replika. Diese könnte man ersetzen (sind aber auch sehr teuer), die Originale nicht. 
Den Allosaurus gibt es natürlich auch noch von vorn mit dem Museumsleiter im Hintergrund, sowie einen Plateosaurus, von dem auch schon Exemplare in der Schweiz gefunden wurden.
Der Star jedes Sauriermuseums ist immer der T. Rex - bekannt aus Film und Fernsehen. 
Aber auch ein T. Rex war einmal jung (oben links) und es ging einige Zeit bis er ein so furchterregendes Gebiss hatte (oben rechts). Das Modell links unten zeigt eine moderne Rekonstruktion eines T. Rex, der bereits etwas wie ein Fell oder ein Federkleid hat. Keine Daunen, wie die heutigen Vögel, sondern eher Borsten. Die Vögel sind nach neusten Kenntnissen tatsächlich die Nachfolger der Saurier.