Am Freitag war es soweit: die eine Woche vorher in Worb abgefüllten Flaschen wurden geleert. Nachbar J. hatte Geburtstag und lud Nachbarn und Freunde zu Bier und selbstgemachten Brötchen ein. Eine Höllenarbeit hat er sich gemacht und wir haben alle gerne zugegriffen.
Mal wieder ganz auf den öV vertrauen, habe ich mir am Samstag gesagt und bin mit Postauto und Bahn nach Thun zu Kieser gefahren. Am Abend wollte ich ursprünglich die deutsche ESC-Ausscheidung schauen, aber nach den ersten Minuten verlor ich die Lust und hörte lieber ein paar Podcasts.
Die Nachbarn HP. und E. verabschieden sich bald für 3 Monate nach Spanien, so dass wir am Sonntag mit ihnen das Abschiedsbier tranken. Ich konnte hierbei noch mein neues Frühlingsbier vorstellen, dass sehr positiv aufgenommen wurde.
Am Montag bei Kieser war am Nachmittag bereits viel los. Offenbar spüren auch die Pensionierten den Frühling und wollen sich in Form bringen. Anderweitig in Form bringen konnte ich mit am Dienstag, als ich am Stammtisch unseres Heimbrauerklubs mein Lebkuchenbier vorstellte. Die letzten beiden Flaschen, die ich für diesen Anlass aufbewahrt habe. Alles andere wurde in den letzten zwei Monaten konsumiert. Vorher aber trafen sich J. und ich in einem kleinen Dönerladen, wo wir uns ein gut gewürztes Abendessen gönnten.
Dem öV vertrauen wollte ich auch am Mittwoch. Der RE1, der von Zweisimmen und Brig her kommt und in Spiez zusammengekoppelt nach Thun, Münsingen und Bern fährt, ist eigentlich eine tolle Sache. Wenn die Kupplung aber versagt, heisst es in den IC umsteigen und dann noch in die S-Bahn, weil der IC in Münsingen nicht hält. Zum Glück hatte ich das Auto in Spiez und nicht zu Hause, so wechselte ich das Fahrzeug und verliess mich wieder auf mein Auto.
Dieses brauchte ich auch am Abend wieder um in den Schachklub zu fahren. Ich gewann. Zugegeben, mein Gegner spielte nicht besonders gut, aber ein Punkt ist ein Punkt.
tinuswelt
Donnerstag, 5. März 2026
Brötli und Döner
Dienstag, 3. März 2026
Museum (11/50)
Soweit Jean Tinguely.
Gelesen habe ich dies im "Espace Jean Tinguely - Niki de Saint Phalle" in Freiburg. Es ist kein grosses Museum, eigentlich nur eine Halle, wo Werke des Künstlerpaares ausgestellt sind. Vor allem natürlich die berühmten "Tinguely-Maschinen".
War nicht leicht zu fotografieren. Darum hier noch eine Figur von nahem:Natürlich eine ihrer berühmten "Nanas".
Der "Espace" ist, wie der Name sagt, einfach ein (zusätzlicher) Raum für die beiden Künstler. Eine kleine Überraschung hält er noch bereit, nämlich eine Gedenkecke für einen anderen bekannten Freiburger, für Joe Siffert.
Donnerstag, 26. Februar 2026
Erst kommt Schach, dann die Fasnacht
Auch diesen Freitag waren wir in Worb auf der Rampe. Diesmal nicht nur für zwei Flaschen, sondern für sechs! Eine für das Bier am Sonntag, aber da kommt noch etwas anderes.
Die Berner Fasnacht wollte ich am Samstag schauen gehen, aber ich für schliesslich in die Gegenrichtung, nach Zweisimmen. Der Mannschaftsleiter unserer dritten Mannschaft bat mich (nicht gerade auf den Knien, aber fast) mitzukommen, da er erst drei Leute hatte. So spielte ich denn - nicht schlecht, aber auch nicht gut genug und ich konnte einer Mannschaft nicht zum Sieg verhelfen. Aber dem Klub blieb wenigstens die Busse erspart, die man zahlen muss, wenn man unvollständig anreist.
Doch noch Fasnacht, aber in Basel, konnte ich am Montag geniessen und habe darüber am Dienstag einen Artikel geschrieben. Nach dem Krafttraining und vor einer Crème-Schnitte.
Dienstag, 24. Februar 2026
Fröhlich mit düsteren Komponenten
Nachdem ich die Luzerner Fasnacht am TV geschaut habe und die Berner Fasnacht wegen Schach verpasst habe, konnte ich doch noch eine Fasnacht live geniessen: Basel!
Aber auch um die Schweiz machte man sich Sorgen:
Zum Abschluss aber noch ein paar fröhliche Bilder:Der Wikinger, der gerade eine Orange geworfen hat, hat mich zum Glück nicht getroffen. Aber von einem andern Wagen habe ich eine erwischt und die spendet mir jetzt die Vitamine zum bloggen.
Donnerstag, 19. Februar 2026
Belohnung
Letzten Herbst habe ich bekanntlich am Craft Beer Festival mitgeholfen. Am Freitag gab es nun die Belohnung, d.h. der Klub lud die Helfer zum Abendessen in Bern ein. Erst gab es Apero bei den Simmentalern (wohlverstanden: nur das eine Bier ist meines) im Bahnhof, anschliessend Essen im alten Tramdepot.
Das Wochenende verlief routinemässig mit Kieser am Samstag und Zvieri-Bier am Sonntag. Dies gefolgt von einem faulen Montag, an dem ich den Luzerner Fasnachtsumzug im Fernsehen verfolgte.
Weniger faul verlief der Dienstag mit einem weiteren Besuch bei Kieser. So sehr es mir widerstrebt, bei Schneetreiben das Haus zu verlassen, wo sehr befriedigt es mich doch, wenn ein Training absolviert ist. Zur Belohnung fiel der Schneefall kurz aus, um mich in Ruhe nach Hause fahren zu lassen.
Befriedigend fiel auch der Schachabend am Mittwoch aus - mit einem Sieg.
Mittwoch, 18. Februar 2026
Museum (10/50)
Das alte Zeughaus in Solothurn zeigt, was man von einem Zeughaus erwartet: Waffen.
Stechen, hauen, schlagen einst, schiessen später. Und das ist das Resultat:Diese Schädel "erzählen" uns von der Schlacht von Laufenburg 1443. Ich schaue, während ich hier schreibe die Liste der Kriege und Schlachten der Schweiz an und bin erschreckt, wie viele es sind.Gut geschützt waren sie sicher, die Eidgenossen und auch ihre Gegner. Aber das alles nützte nichts mehr, als diese kamen:Da gab es noch eine Sonderausstellung zur ehemaligen Waffenfabrik Solothurn. Diese stellte natürlich modernere Waffen her und sie war im 2. Weltkrieg auch in Waffenlieferungen an Deutschland verwickelt.Mit leicht gedämpfter Laune verliess ich das Zeughaus. Aber schon an der nächsten Strassenecke sah ich etwas, was mich wieder aufheiterte:
Montag, 16. Februar 2026
Museum (9/50)
Das Kunstmuseum Solothurn hat zur Zeit eine Spezialausstellung Videokunst. Das meiste beeindruckte mich nicht besonders. Aber dies hier war wirklich originell:
Der Projektor zeigt abwechselnd Tageshimmel, Sonnenaufgang und -Untergang. Aber vor der Leinwand steht allerlei Gerümpel, so dass sich in der Projektion eine Skyline ergibt.Sonst hielt ich mich an die bekannten Künstler, die hier auch ausgestellt werden. Z.B. Gertsch:Oder Hodler:Denn anders als zuhause, habe ich im Museum nicht die Geduld, auf einen Bildschirm zu starren. Das tat hier ein Buddha für mich:
Freitag, 13. Februar 2026
Mangez des Tomates!
Salat ist gesund. Darum esse ich auch viel Salat, aber aus Bequemlichkeit meist vorgeschnittenen Blattsalat. Wenn es mir nach Abwechslung ist, kaufe ich auch mal eine Salat-Bowl, die aber auch zur Hälfte aus Schnittsalat besteht. Und dieser Schnittsalat sieht häufig so aus, als wäre man einfach mit dem Rasenmäher über das Salatbeet gefahren. Darüber sinnierend fuhr es plötzlich wie ein Blitz durch meinen Kopf:
Gut, zuerst dachte ich an Tomaten und dann an dieses Lied, das ich vor Jahren in einer französischen Oldie-Sendung gehört habe. Natürlich: eine Tomate ist innert einer halben Minute zurecht geschnitten, ein paar Scheiben Mozzarella oder anderer Käse ebenso. Dann noch Basilikum darüber und fertig ist die Insalata Caprese. Kommen noch Oliven und etwas Gurke dazu, habe wir einen Griechischen Salat und wenn noch ein paar andere Sachen dazukommen, ein üppiges Menu. Und immer in der Mitte des Tellers leuchtet rot die Lieferantin von Wasser, Ballaststoffen, Vitamin C, Folsäure und Kalium.Darum: Mangez des Tomates!


















