Donnerstag, 5. Februar 2026

Alte Ideen recyceln

 Man solle alle 7 Jahre etwas Neues anfangen, habe ich mal gelesen. Ich hole jetzt eine 7-jährige Idee wieder hervor. Im Jahre 2019 habe ich jeden Mittwoch einen Wochenbericht geschrieben. Ein Artikel für die kleinen Dinge, die ich festhalten will. Und da ich neuerdings den Donnerstag zu meinem Wochenbeginn erkoren habe, erscheinen diese Artikel auch am Donnerstag - aber nicht mit dem schnöden Titel "Wochenbericht", sondern einem, der ein Ereignis aufnimmt. Andere Artikel gibt es natürlich weiterhin, z. B. meine Museumsbesuche oder Ausflüge, also solche Artikel mit vielen Bildern.

Freitag

Unsere Hausbrauerei braucht wieder Material. So fuhren Brauer J. und ich mit Nachbar HP in den Aargau zu "Brau und Rauch" nach Densbüren. Sattelegg heisst der Pass, der von Aarau nach Frick führt und an dieser Strasse liegt unser Ziel. Da war aber die Strasse von der Polizei gesperrt und wir mussten auf der Karte einen alternativen Weg suchen. So lernten wir einen anderen Pass, die Saalhöhe kennen. Die Rückfahrt konnten wir aber wieder auf dem üblichen Weg antreten.
Zum Dank für die Mithilfe lädt der Brauen jeweils zum Abendessen ein. Diesmal waren wir zuhinterst in unserem Tal im Restaurant Spilgerten. Dort gibt es freitags ein Indisches Buffet und dies ist wirklich empfehlenswert.

Samstag

Heute bei Kieser das neue Programm. Vor einer Woche hat mich eine Trainerin kontrolliert und mir bei einigen Geräten geringeres Gewicht und, vor allem, geringere Geschwindigkeit verordnet. Das braucht etwas mehr Konzentration, tut aber gut.

Mittwoch

Heute beginnt im Schachklub wieder das jährliche Vereinsturnier. Einige Junioren nehmen teil und so kann ich feststellen, dass sich unser Klub wieder etwas verjüngt hat. Mein Gegner in der ersten Runde ist aber ein alter Hase und der hat mich schnell am Wickel. Aber meistens ist es gar nicht so schlecht, die erste Partie zu verlieren.

Mittwoch, 28. Januar 2026

Museum (7/50)

 Grönland hier, Grönland dort... da trifft es sich ja gut, dass das Alpine Museum in Bern seit September eine Grönlandausstellung zeigt. 
Ich beginne gleich mit meinem Eindruck: Sie hat mich enttäuscht. Das waren lauter dunkle Räume, wo an einer grossen Leinwand eine Art Stimmungsbilder gezeigt wurden.

An der Seite hatte es Bildschirme und einen Sitzklotz davor mit vier Kopfhöreranschlüssen, je einen pro Sprache. Steckte man den Kopfhörer, den man am Eingang mitnehmen musste, ein, so lief auf dem Schirm ein Interview mit einem Grönländer mit Untertiteln in der gewählten Sprache. Eine Museumsleiterin, eine Ministerin, ein Ingenieur, ein Student... etc. Einzig in einem Raum gab es auch ein paar Gegenstände mit Erklärungen. Allerdings in weissen Plastikkisten, die man erst öffnen musste. Ein normaler Dokumentarfilm hätte mir wohl mehr gebracht. 

Montag, 26. Januar 2026

Den Marsch geblasen...

 ...haben uns letzten Mittwoch zwar nicht die Schachfiguren, aber die Blasmusik im Nebensaal. 


Der Schachklub Thun hat zur Hauptversammlung eingeladen und so sassen wir im Rösslisaal (passt ja) um uns durch die 20 Traktanden durchzuarbeiten. Im grossen Saal daneben befand sich besagte Blaskapelle, die, nicht wie versprochen erst um 20 Uhr mit üben begann, sondern eine halbe Stunde früher. So mussten wir die Versammlung fast komplett mit Musikbegleitung abhalten. Glücklicherweise hatten wir keine kontroversen Themen, so dass das meiste in "stillem" Einverständnis abgehandelt werden konnte.
(KI-Prompt: Schachfiguren spielen Blasmusik)

Montag, 12. Januar 2026

Museum (6/50)

 Die Technik entwickelt sich immer schneller. Auch diese für den Privathaushalt: Radio, TV, Küchengerät, Telefon, Fotoapparat, Computer. Findet man beim aufräumen dann so ein altes Gerät, denkt sich mancher: Das ist doch ein richtiges Museumsstück und spendet es tatsächlich einem Museum. Dieses Museum heisst "Enter" und steht in Derendingen bei Solothurn, wo ich kürzlich war. Und so stehen sie dann da:

So einige Geräte hätte ich am liebsten mitgenommen. Nur: ich habe keinen Platz dafür und die Frequenzen, die sie empfangen, sind heute aufgegeben.
Und wie rechnet man 1+1 ? Z.B. mit den Rechenmühlen, mir denen ich in der Gymerzeit Bekanntschaft gemacht habe.
Wer so eine hat, denkt sich: Was für eine Rarität. Die Wahrheit aber ist: Es gibt noch massenhaft davon. Ebenso originelle Rechner und Apple Computer aus allen Generationen und allen Designs. Da kann Steve Jobs nur staunen.
Da auch der Keller des Museums zugänglich ist, konnte ich mich davon überzeugen, dass da noch kistenweise Rechner, Handys, Fotoapparate etc vorhanden sind, die ev. nie ausgestellt werden.
Das "Enter" enthält noch zwei weitere Ausstellungen: Das Gutenbergmuseum mit Schaustücken aus der Geschichte des Druckes und im Keller ein Raum mit Autos, die in einem Film eine Rolle gespielt haben. Z. B. dieses:


Montag, 5. Januar 2026

Schneetreiben

 

Ja da lacht die Mittagssonne über dem Wiriehorn. Lachen können die Pistenleute erst, wenn aller Schnee, den die Kanone produziert verteilt ist. Am letzten Wochenende waren die Pisten voll und die Skischule ist gut besucht. Wenn jetzt die Sonne weiterhin nur lacht, aber nicht heizt, dürfte die Skisaison erfolgreich sein.

Freitag, 2. Januar 2026

Radiophil

 

Lang-, Kurz- und Mittelwelle, Telefonrundspruch, UKW, Satellit, Internet, DAB.
Alle diese Empfangsmöglichkeiten habe ich genutzt oder nutze sie noch heute. Soweit möglich, denn unser Landessender hat ja UKW aufgegeben. Aber wer weiss, vielleicht kommen sie zurück, denn viele Hörer sind zu den Privaten abgewandert, die eine Sendeverlängerung erhalten haben. Einer meiner Lieblingssender war das Berner Radio Förderband, wo u.a. Sven Epiney seine Karriere startete. Dieser Sender, der am Silvester vor 43 Jahren sein Programm aufnahm, wurde leider im Jahre 2001 in einen Mainstream Hitsender umgewandelt und ging später in Radio Energy auf. Ein Radiofan, mit anderen Sendern, bin ich immer noch. Es ist aber wie mit vielem: So wie früher wird es nicht mehr.
Die Bilder sind aus dem Technik-Museum "Enter", über das ich auch noch schreiben werde.

Mittwoch, 31. Dezember 2025

Fertig gewürfelt für dieses Jahr

 

Es wird also wieder an der Jahreszahl gedreht. Alle Welt hofft: jetzt wird alles besser!
Vielleicht. Mit Optimismus vorausschauen, ist nicht falsch. Darum:

Es guets Nöis!

Donnerstag, 25. Dezember 2025

Ein fünfter Würfel?

 Warum nicht?

Schliesslich ist ja der Fünfundzwanzigste! Und da ja ein Feiertag, also quasi ein Sonntag ist, könnte man den Weihnachtstag auch als fünften Adventssonntag bezeichnen. Es ist alles eine Sache der Namensgebung, der Interpretation. Keine Interpretationssache ist aber:

Frohe Weihnachten!