Donnerstag, 22. Oktober 2026

Mueseumspass - der Nächste

Ein Bild vom Thuner See mit Blüemlisalp und Niesen:

Donnerstag: Kieser
Freitag: Am Vormittag den neuen Museumspass bestellt. Am Nachmittag an die Seniorenuni. Vortrag zur Murtenschlacht.
Samstag: Weihnachtsbier brauen. Ein Milkstout mit Orange und Chili.
Sonntag: Beim Sonntagsbier die nächste Woche besprechen.
Montag: Kieser. Der neue Museumspass trifft ein.
Dienstag: Letzter Museumsbesuch mit dem alten Pass. Thuner Heimbrauer treffen trifft sich im neuen Lokal "Roy's" in Thun.
Mittwoch: Gedanken zum Museumspass.

Eigentlich habe ich mir vorgenommen, 50 Museen zu besuchen. Es wurden nur 30 und zu jedem habe ich einen Artikel geschrieben, schön nummeriert. Nicht mit den Museen, aber mit der Nummerierung höre ich auf. In Zukunft haben die Artikel den Namen des Museums oder der Ausstellung im Titel. Wie viele Besuche ich geschafft habe, kann ich dann in einem Jahr sagen.

Mittwoch, 21. Oktober 2026

Museum (30/50)

 Gestern war es soweit: der letzte Museumsbesuch mit dem alten Pass. Ich besuchte erneut das Klee-Zentrum in Bern wegen einer Sonderausstellung über den Brasilianischen Künstler und Gartenarchitekten Roberto Burle Marx. 

Man könnte sagen, er versorgte ganz Südamerika mit grossen Parks. In erster Linie aber Brasilien und Venezuela. Leider zeigt die Ausstellung die heutigen Parks alle als Diashows und somit unpraktisch zum fotografieren. Oben links eines der wenigen Fotos. 
Dafür gibt es einiges an Originalplänen zu sehen. Z.B. die Gestaltung einer Uferaufschüttung in Rio de Janeiro:
Der "Parque do Flamengo" lässt sich mit Google Maps finden und sieht wirklich so aus, wie gezeichnet. Er kümmerte sich um alles in seinen Parks. Die Form, die Bepflanzung (einheimisch bevorzugt) und die architektonischen Teile, wie diese Mauer in einem Park in Caracas ...
... oder im Innern von Gebäuden, wie hier in Brasilia:
Nicht genug damit. Hier Kostüme für ein Ballet...
... sowie Glaskunst.
Wieder eine Ausstellung, wo mir so gut wie alles gefiel.

Dienstag, 20. Oktober 2026

Holz?

 


Wirklich? Doch tatsächlich, Holz ist der einzige Energieträger, der sich - zumindest in einer menschlichen Lebensspanne - erneuert. Für neues Erdöl braucht es Jahrmillionen und auch wieder Pflanzen. Sonnenenergie erneuert sich gar nicht, sondern entsteht durch die Verbrennung von Wasserstoff zu Helium. Irgendeinmal hat die Sonnen keinen Wasserstoff mehr. Zugegeben, erst in ein paar Milliarden Jahren. Wenn man jetzt noch bedenkt, dass das Pflanzenwachstum auch nur durch Sonneneinstrahlung möglich ist, kommt man zum Schluss, dass es nur Energieumwandlung, aber keine Erneuerung gibt. 
Wandeln wir also alle Energie, die uns zur Verfügung steht, so um, dass sie uns nützlich ist.

Freitag, 16. Oktober 2026

Museum (29/50)

 Mit der Seniorenuni im Kunstmuseum Winterthur. Die häufigste Frage: " ist das wirklich draussen gemalt?" Ja, es ist wohl schwer zu glauben, dass alle diese Ölgemälde in der freien Natur, mit frisch gemischten Farben innert einer Stunde oder weniger entstanden sind. Aber genau das ist das Thema der Ausstellung "Zur Sonne! Zur Freiheit!" (Wege zur Freilichtmalerei um 1800).


Mit Sonne ist Italien gemeint (Vesuv, Thomas Fearnley, 1833), mit Freiheit die Schweiz (St. Petersinsel, Joh. Ludwig Aeberli, 1872), die beliebtesten Motive der Freilichtmalerei.
Bleiben wir bei der Schweiz. Beim Aletschgletscher von Caspar Wolf sieht man noch, dass es "nur" eine Skizze ist.
Gleich daneben hängt auch das Gemälde, das nach der Skizze gefertigt wurde. Mit schien es weniger schön, so dass ich es gar nicht fotografiert habe. Einige Künstler haben wohl ihre Skizzen auch im Atelier etwas "nachgebessert". 
Ich glaube jedenfalls nicht, dass bei diesem Blick auf die Simplonstrasse (Jakob Chr. Miville, 1816) die Kutsche gerade in diesem Moment durchgefahren ist. Aber bei diesen Skizzen ging es nie um exakte Wiedergaben, sondern um Licht und Farben. Und so wird auch der Blick aus einer Dachkammer in Rom zur Farbstudie. (Jean-Paptiste Corot, 1825)

Donnerstag, 15. Oktober 2026

Auch schwarze Katzen...

 ... leben nicht ewig. So musste ich am Samstag erfahren, dass eine der drei Katzen von A. , die ich im September gehütet habe, gestorben ist. Der Donnerstag davor war ein Regentag und darum ein Museumstag. Nach dem Museumsbesuch einen Spaziergang machen, wäre auch schön gewesen, aber wie gesagt: Regen. Mit einer angenehmeren Feuchtigkeit ging es am Sonntag zu: ich konnte Bier abfüllen und am Nachmittag kam ein Hobbybrauer zu Besuch zum Sonntagbier. Am Dienstag war ich mit der Seniorenuni in Winterthur. Der Mittwoch schliesslich endete unbefriedigend. Mein Schachgegner kam nicht, was mir zwar einen Forfait-Sieg gibt, aber eben unbefriedigend ist.
Das Bild ist, wie schon das letzte, am Bahnhof Thun aufgenommen.

Mittwoch, 14. Oktober 2026

Museum (28/50)

 

Was habe ich erst kürzlich gesagt: kein Paläo-Museum ohne ihn!
Dabei geht es im Kulturama in Zürich nur am Rande um Saurier. Es geht um die Entwicklung des Lebens im Allgemeinen und um die Geschichte der Menschen im Besondern. Im Raum, wo obiges Bild entstand hat es eine Reihe von Vitrinen mit Erkärungen und Schaustücken von den ersten Einzellern bis zu uns heutigen Erdbewohnern. Hier ein Beispiel...

Dies sind alles keine direkten Vorfahren von uns, sondern der Cousins und Cousinen, die die Weiterentwicklung nicht geschafft haben, aber bereits ihre Spuren hinterlassen haben.
Es hatte am Tag meines Besuchs etliche Schulklassen im Museum und tatsächlich sind die anderen Räume klar an Kinder gerichtet. So beschränkte ich mich doch auf die Vitrinen und fotografierte zum Schluss einen weiteren Promi der Urgeschichte.

Donnerstag, 8. Oktober 2026

In vollen Zügen

 


Am Donnerstag gehe ich nach Basel. Nein, zu Kieser, am Freitag nach Basel - so schnell gehen Entscheidungen. Am Freitag also in einem vollen Zug nach Basel und in einem noch volleren zurück. Mehr Platz hatte ich am Samstag, nämlich zuhause beim brauen. Ein Milkstout soll es werden.
Ab Montag geht es routiniert weiter mit Kieser. Am Dienstag Essen mit A. und Bücherschränke und am Mittwoch an die Senioren-Uni. Ein Vortrag von Daniel Eckmann über Kommunikation. Der Hörsaal mit schätzungsweise 400 Plätzen war fast voll. Vielleicht schaue ich doch lieber die Videos.

Dienstag, 6. Oktober 2026

Museum (27/30)

 "My favorite thing is monsters" sagt die amerikanische Comic-Künstlerin Emil Ferris, zu der es eine Ausstellung im Cartoon Museum Basel gibt.

Ob dieses Bild jetzt als Selbstporträt zu verstehen ist? Nein, es ist Hauptdarstellerin in ihren Graphic Novels. Ein Mädchen, dass sich als Werwolf versteht und sich als Detektivin betätigt.
In der Ausstellung sieht man vor allem Zeichnungen eben dieser Novels. Mehr beeindruckte mich, wie sie sich an allerlei bekannte Kunstwerke heranmachte:
Aber das monströse kommt auch hier durch:
Auch das Monstermädchen mischt sich dort ein. Passenderweise in einen Hieronymus Bosch:
Dieses Mädchen heisst in den Geschichten Karen und so hat das Museum im letzten (und obersten!) Zimmer eine Installation erstellt, das ihr Zimmer darstellt.