Mittwoch, 28. Oktober 2026

Thun Panorama

 Erstellt von Marquard Wocher in den Jahren 1809-1814 in Basel. Das Panorama "verschwand" nach Wochers Tod in diversen Kellern, kam in den 50-er Jahren nach Thun und wurde auch dort immer wieder aufgestellt und weggeräumt. Seit 2015 kann man es in der neuen Rotunde im Schadau-Park bewundern.

Hier sieht man den Freienhof, der auch heute noch so aussieht, inkl. Lauben. Links neben dem Türmchen ist das Schloss Schadau knapp zu erkennen. 
Der Blick über die Dächer der oberen Hauptgasse zum Schloss. In den Fenstern sieht man Alltagsszenen der Zeit. 
Der Blick über die Aare zum Bälliz-Quartier. Die Aare kommt mir da ein bisschen breit vor. Aber ich habe leider keine zeitgenössische Karte gefunden, um das beurteilen zu können. Und genau das ist es, was ich an der Anlage aussetzen könnte. Eine Karte, um sich orientieren zu können wäre gut.

Dienstag, 27. Oktober 2026

Was fehlt?

 

Da rief der Arbeiter, der die Tür beschriften sollte, seinem Kollegen: "Bring mir ein T". Und der Kollege brachte ihm eine Tasse Tee. 

Montag, 26. Oktober 2026

Gertsch zum zweiten

 Das neue Museumspass-Jahr beginnt wie das erste: mit Franz Gertsch. Im Kunstmuseum Bern ist zur Zeit eine Sonderausstellung zu Gertsch auch mit Bildern, die ich vor einem Jahr in Burgdorf nicht gesehen habe. Zum Beispiel aus seiner frühen Zeit:

Auch nach einem Foto gemacht, wie seine bekannten Werke, aber anders. Es ist die Bearbeitung eines Bilder der Rolling Stones. 
Später machte Gertsch eigene Fotos. Als in Luzern eine Ausstellung von ihm eingerichtet wurde, lichtete er diese fünf jungen Männer ab, die den Arbeiten neugierig zuschauten.
1973 - es könnten direkt meine Schulkameraden aus dem Gym sein. 
Ebenfalls in Luzern wohnte er einige Zeit in der WG von Luciano Castelli, welcher heute noch bekannt in der Kunstszene ist.
Eine typische "nach der Party"-Szene, die wir wohl alle auch kennen. Ob er hier vor sich her träumt oder sich fragt, wer das aufräumen soll? Das bekannteste Bild von Luciano, ist jenes, wo er sich von seiner Freundin schminken lässt. Es spielt auf meinem nächsten Bild eine kleine Nebenrolle.
Auch Gertsch hatte eine blaue Phase, aber anders als Picasso gegen Ende seines Lebens. So sind diese Gräser zwar fotorealistisch in der Form, aber nicht mehr in der Farbe. 
Zur Ausstellung gibt es auch einen Audioguide, den man auf seinem Handy abspielen kann. Ein Besuch lohnt sich.

Donnerstag, 22. Oktober 2026

Mueseumspass - der Nächste

Ein Bild vom Thuner See mit Blüemlisalp und Niesen:

Donnerstag: Kieser
Freitag: Am Vormittag den neuen Museumspass bestellt. Am Nachmittag an die Seniorenuni. Vortrag zur Murtenschlacht.
Samstag: Weihnachtsbier brauen. Ein Milkstout mit Orange und Chili.
Sonntag: Beim Sonntagsbier die nächste Woche besprechen.
Montag: Kieser. Der neue Museumspass trifft ein.
Dienstag: Letzter Museumsbesuch mit dem alten Pass. Thuner Heimbrauer treffen trifft sich im neuen Lokal "Roy's" in Thun.
Mittwoch: Gedanken zum Museumspass.

Eigentlich habe ich mir vorgenommen, 50 Museen zu besuchen. Es wurden nur 30 und zu jedem habe ich einen Artikel geschrieben, schön nummeriert. Nicht mit den Museen, aber mit der Nummerierung höre ich auf. In Zukunft haben die Artikel den Namen des Museums oder der Ausstellung im Titel. Wie viele Besuche ich geschafft habe, kann ich dann in einem Jahr sagen.

Mittwoch, 21. Oktober 2026

Museum (30/50)

 Gestern war es soweit: der letzte Museumsbesuch mit dem alten Pass. Ich besuchte erneut das Klee-Zentrum in Bern wegen einer Sonderausstellung über den Brasilianischen Künstler und Gartenarchitekten Roberto Burle Marx. 

Man könnte sagen, er versorgte ganz Südamerika mit grossen Parks. In erster Linie aber Brasilien und Venezuela. Leider zeigt die Ausstellung die heutigen Parks alle als Diashows und somit unpraktisch zum fotografieren. Oben links eines der wenigen Fotos. 
Dafür gibt es einiges an Originalplänen zu sehen. Z.B. die Gestaltung einer Uferaufschüttung in Rio de Janeiro:
Der "Parque do Flamengo" lässt sich mit Google Maps finden und sieht wirklich so aus, wie gezeichnet. Er kümmerte sich um alles in seinen Parks. Die Form, die Bepflanzung (einheimisch bevorzugt) und die architektonischen Teile, wie diese Mauer in einem Park in Caracas ...
... oder im Innern von Gebäuden, wie hier in Brasilia:
Nicht genug damit. Hier Kostüme für ein Ballet...
... sowie Glaskunst.
Wieder eine Ausstellung, wo mir so gut wie alles gefiel.

Dienstag, 20. Oktober 2026

Holz?

 


Wirklich? Doch tatsächlich, Holz ist der einzige Energieträger, der sich - zumindest in einer menschlichen Lebensspanne - erneuert. Für neues Erdöl braucht es Jahrmillionen und auch wieder Pflanzen. Sonnenenergie erneuert sich gar nicht, sondern entsteht durch die Verbrennung von Wasserstoff zu Helium. Irgendeinmal hat die Sonnen keinen Wasserstoff mehr. Zugegeben, erst in ein paar Milliarden Jahren. Wenn man jetzt noch bedenkt, dass das Pflanzenwachstum auch nur durch Sonneneinstrahlung möglich ist, kommt man zum Schluss, dass es nur Energieumwandlung, aber keine Erneuerung gibt. 
Wandeln wir also alle Energie, die uns zur Verfügung steht, so um, dass sie uns nützlich ist.

Freitag, 16. Oktober 2026

Museum (29/50)

 Mit der Seniorenuni im Kunstmuseum Winterthur. Die häufigste Frage: " ist das wirklich draussen gemalt?" Ja, es ist wohl schwer zu glauben, dass alle diese Ölgemälde in der freien Natur, mit frisch gemischten Farben innert einer Stunde oder weniger entstanden sind. Aber genau das ist das Thema der Ausstellung "Zur Sonne! Zur Freiheit!" (Wege zur Freilichtmalerei um 1800).


Mit Sonne ist Italien gemeint (Vesuv, Thomas Fearnley, 1833), mit Freiheit die Schweiz (St. Petersinsel, Joh. Ludwig Aeberli, 1872), die beliebtesten Motive der Freilichtmalerei.
Bleiben wir bei der Schweiz. Beim Aletschgletscher von Caspar Wolf sieht man noch, dass es "nur" eine Skizze ist.
Gleich daneben hängt auch das Gemälde, das nach der Skizze gefertigt wurde. Mit schien es weniger schön, so dass ich es gar nicht fotografiert habe. Einige Künstler haben wohl ihre Skizzen auch im Atelier etwas "nachgebessert". 
Ich glaube jedenfalls nicht, dass bei diesem Blick auf die Simplonstrasse (Jakob Chr. Miville, 1816) die Kutsche gerade in diesem Moment durchgefahren ist. Aber bei diesen Skizzen ging es nie um exakte Wiedergaben, sondern um Licht und Farben. Und so wird auch der Blick aus einer Dachkammer in Rom zur Farbstudie. (Jean-Paptiste Corot, 1825)

Donnerstag, 15. Oktober 2026

Auch schwarze Katzen...

 ... leben nicht ewig. So musste ich am Samstag erfahren, dass eine der drei Katzen von A. , die ich im September gehütet habe, gestorben ist. Der Donnerstag davor war ein Regentag und darum ein Museumstag. Nach dem Museumsbesuch einen Spaziergang machen, wäre auch schön gewesen, aber wie gesagt: Regen. Mit einer angenehmeren Feuchtigkeit ging es am Sonntag zu: ich konnte Bier abfüllen und am Nachmittag kam ein Hobbybrauer zu Besuch zum Sonntagbier. Am Dienstag war ich mit der Seniorenuni in Winterthur. Der Mittwoch schliesslich endete unbefriedigend. Mein Schachgegner kam nicht, was mir zwar einen Forfait-Sieg gibt, aber eben unbefriedigend ist.
Das Bild ist, wie schon das letzte, am Bahnhof Thun aufgenommen.