Die nächsten zehn Tage verbringe ich wieder in Friesland und werde viele Orte, die wir letztes Jahr besucht haben, wieder sehen. Mein Blog hält Sommerschlaf bis ich zurückkomme.
Barry, der Bernhardiner, der viele Menschen gerettet hat, ist nach wir vor der Star des naturhistorischen Museum in Bern. Auch wenn er nicht mehr so prominent platziert ist, wie früher. Nicht nur Barry, sondern fast alles andere ist hinter Scheiben und somit schwer zu fotografieren. Vielleicht versuche ich das später noch einmal. Das Walskelett hingegen ist vor einem Spiegel, so dass der Fotograf auch auf dem Bild ist.
Die Sammlung Paul Klee in Bern. Biographische Tafeln mit Fotos und Werken aus allen Phasen seines Schaffens. Zwei der (eher wenigen Bilder), die ich auch bei mir aufhängen würde.
Nach dem Montag mit Kieser-Training, ging es am Dienstag zu obiger Sehenswürdigkeit und zu ein paar Museen, über die ich geschrieben habe. Diese sind zwar klimatisiert, aber die Wege dazwischen waren heiss genug, dass ich den Aufenthalt mit einem Bier beendete. Auch am Donnerstag ging ich brav zu Kieser, aber danach wieder schleunigst nach Hause, bevor die 30 Grad erreicht waren. Das Bierfass, resp. der Bier-Hahnen kam am Freitag zum Zug. Wieder mal auf der Rampe bei Egger in Worb mit Nachbar J.
Die Sammlung Rosengart beinhalte die grösste private Picasso-Sammlung, sagte mir den Mann am Empfang. Ich habe eher wenig Zugang zu Picasso, aber vielleicht finde ich hier eine Brücke dazu. Oder wenigstens das Bild einer Brücke.
All die dekonstruierten Damen sehen ja ganz interessant aus...... aber irgendwann hat man auch genug von ihnen. Ganz witzig fand ich dann doch diesen "rembrandtesken" Herrn mit Amor.Als ich beim Luzerner Kunstmuseum ankomme, erklärt mir die Kassiererin, dass drei Viertel des Museums wegen Umbau geschlossen sind. Ok, für mich als Museumspassinhaber kein finanzieller Verlust und ich schaue mir das letzte Viertel an.
Der erste Raum gefällt mir. Dann kamen allerlei Installationen, die mich kalt liessen. Bis auf die letzte.Ein "Baum". Ein Konstrukt bestehend aus den Einzelteilen von Ikea-Möbeln, das Werk eines israelischen Künstlers. Ein Video zeigt, wie der Künstler den Baum auseinandernimmt und sukzessive die Möbel zusammenbaut. Ein Schaukelstuhl und ein Sonnenschirm, ein Tisch und ein Stuhl und schliesslich noch ein Hochbett. Vermutlich zum ersten Mal habe ich mir in einem Museum ein Video ganz angeschaut.Das war eine schon fast sportliche Woche. Dreimal Kieser, Montag, Donnerstag und Samstag, sowie dreimal Abendspaziergang am Dienstag, Mittwoch und Samstag. Der Sonntag war dann wieder dem Bier gewidmet: Morgens das Sommerbier abfüllen, Nachmittags Zvieribier mit den Nachbarn. Und Freitag? Der war Lesetag.