Freitag, 21. August 2026

Essen in der Villa

 

Schon wieder eine Woche her: Klassenzusammenkunft der Sekundarschulklasse. Villa Lindegg heisst der Ort, wo es geschah und ich habe sie beim weggehen noch fotografiert. Dasselbe natürlich mit dem Essen.
Dreizehn Leute waren wir, einige mussten Absagen. Mal wegen einer Operation, mal wegen einer Töfftour - so verschieden waren die Gründe. Die Anwesenden waren alle fröhlich und munter und, wie an solchen Anlässen üblich, tauschten wir alte und neue Geschichten aus. Viele wohnen immer noch in der Region Biel, einige wie ich nur etwas weiter weg. Eine hat es in die USA verschlagen.
Bisher gab es diese Zusammenkunft alle zehn Jahre. In Zukunft wohl alle fünf, denn.... ja.

Donnerstag, 6. August 2026

Ab in den August


 Zur Zeit empfiehlt sich, vormittags ins Krafttraining zu gehen. Das tat ich auch am Donnerstag. Dazu machte ich auch noch den Wochenendeinkauf und profitierte gleich von der 10%-Aktion der Migros. Den Nationalfeiertag am Samstag verbrachte ich passenderweise in der Innerschweiz, zuerst im Museum in Zug und im Bierpub in Luzern. Der Montag begann früh mit Krafttraining und endete spät. Ich machte noch das Taxi für Nachbar J., der einen Gast in Spiez abholen wollte, denn bekanntlich fährt unser Postauto so spät nicht mehr. Wie jeden Mittwoch traf ich mich auch diesen mit A. zum Mittagessen in der Migros. Ich nahm mir vor, etwas gesundes auf den Teller zu beigen. Also Frittiertes...

Montag, 3. August 2026

Museum (23/50)

 

So nahm ich mir denn die Freiheit, am 1. August ein Museum zu besuchen. Meine Wahl fiel auf das Kunsthaus Zug, ohne jede Ahnung, was ich dort zu sehen bekäme. Das Thema der laufenden Ausstellung ist "Träumende Dinge". Dazu sieht man Werke diverser Künstlerinnen (nicht gegendert, alles Frauen), darunter eben Meret Oppenheim mit ihrer berühmten Pelztasse ("Dejeuner en Fourrure). 
Offenbar träumen die meisten Künstlerinnen schwarz-weiss, denn man sah viele Bleistiftzeichnungen oder auch Kohle:
Ob man das Pendel anstossen darf? Nun, ich wagte es nicht. Ebenfalls in den Fingern zuckte es mir bei dieser Skulptur, denn wo ein Rädchen ist...
Fazit: War nett, aber nicht besonders erhebend, resp. zum Träumen anregend. Dazu setzte ich mich noch etwas an den See.

Samstag, 1. August 2026

Great since 1291!

Und heute zumindest sweet:

Selbstverständlich habe ich mir vorgenommen, diese Riesencrémeschnitte nicht auf einmal zu essen. Aber Vorsätze sind bekanntlich.... 

Donnerstag, 30. Juli 2026

Superhitzewelle...

 ...während ich dies schreibe haben wir "nur" 28 Grad und ich bin gespannt, ob ich in den Genuss einer sogenannten Tropennacht komme. Aber kommen wir jetzt zur Wochenübersicht: 
Am Freitag waren wir wieder einmal auf der Rampe in Worb. Zwei Flaschen wurden abgefüllt und beglückten die folgenden zwei Sonntage. Ich mag die Thonbrötchen der Coop-Restaurants und so ging ich am Samstag Morgen ins Coop Center Strättligen zum Einkauf und zum Znüni. Am Montag ging ich sogar am Nachmittag zu Kieser. Heiss war's, aber schwitzen soll man ja beim Training. Kollege A. ist aus seinen Ferien zurück und so trafen wir uns am Mittwoch zum Mittagessen. In Italien war es natürlich auch hiess, aber Salento ist eine Halbinsel - der Stiefelabsatz - so dass es dort immer Wind hat. 
Der Sänger Roberto Brigante, der in Thun lebt, hat ein Lied über seine alte Heimat geschrieben:


Montag, 27. Juli 2026

Museum (22/50)

 "Vous êtes tout seul?" fragte mich die Kassiererin. "Pas tout seul au monde, mais ici" antwortete ich. Letzteres war natürlich das, was sie wissen wollte. Vielleicht drückt sie sich in Zukunft etwas präziser aus, vielleicht hat sie auch nur gedacht: Diese Deutschschweizer nehmen auch alles wörtlich.
Jetzt aber zum Museum:

Dieses Boot aus der sogenannten Pfahlbauerzeit ist das Renommierstück des Laténium in Hauterive NE. Noch wichtiger sind aber die Funde aus der Spätsteinzeit, die im benachbarten La Tène gefunden wurden. So wichtig, dass diese Epoche nach dem Fundort benannt wurde. 
Das Laténium ist so aufgebaut, dass der Besucher so durch die Epochen geführt wird, wie ein Archäologe, der sich von oben nach unten durch die Schichten gräbt. So kommt man erst zu den Funden aus dem Mittelalter, dann zu den Römern und schliesslich zu Eisen-, Bronze- und Steinzeit. Letzteres sind übrigens sehr ungenaue Begriffe. Zuletzt kommt man in die Zeit bevor die Menschen auf diesem Planeten herumgewandelt sind und trifft u.a. diesen Höhlenbären.
Wieder draussen wird man noch einmal an die Pfahlbauern erinnert. Auf französisch "lacustre", was wörtlich "Seeanstösser" heisst, was sie auch waren. Die Pfahlbauten waren nicht über dem Wasser, wie man früher glaubte, sondern im sumpfigen Ufer.

Freitag, 24. Juli 2026

Das Brett der Woche

 

Diese Werbung musste ich fotografieren. Sie zeigt etwas, was wir in der Woche Friesland öfters genutzt haben. Der Bildteil rechts wohlverstanden.
Am Samstag war es soweit: Wieder von Friesland nach Hause. Die Fahrt lief gut und war fast ohne Staus. Der Keller ist nun mit neuem Bier gefüllt, u.a. von der Insel Ameland. Am Montag ging ich endlich wieder ins Krafttraining. Ging ganz flott, dachte ich, für fast zwei Wochen Unterbruch. Der Muskelkater am Dienstag änderte meine Meinung nur ein bisschen. Mittwoch schliesslich fuhr ich nach Neuenburg, wo ich obiges Plakat auch auf französisch bewundern konnte. Aber natürlich ging es mir nicht um das Plakat, sondern um ein Museum.

Dienstag, 21. Juli 2026

Idstein?

 Noch nie gehört. Aber Kollege W., der J. und mich nach Friesland fuhr, schlug diesen Ort als Mittagshalt vor. Und er war den Halt wert.

Idstein wurde im 2. Weltkrieg kaum bombardiert, so dass wohl alle Baustruktur noch so alt und ursprünglich ist, wie sie aussieht.
Der Braugasthof, in den wir gegangen sind, ist leider nicht im Bild. Ich war wohl zu durstig zum fotografieren. Aber das Bier war gut!
Kein originaler Bau ist, was wir am Stadtrand noch besichtigten. Hier ging nämlich der Limes durch und Freiwillige haben einen römischen Wachturm nachgebaut.

Donnerstag, 9. Juli 2026

Wieder nach Friesland

 


Die nächsten zehn Tage verbringe ich wieder in Friesland und werde viele Orte, die wir letztes Jahr besucht haben, wieder sehen. Mein Blog hält Sommerschlaf bis ich zurückkomme.

Montag, 6. Juli 2026

Fauler Start


Ein fauler Montag: ich machte keine Schritt aus dem Haus. Lediglich aus der Wohnung, um zu waschen. Wie lange mein Computer You-Tube-Videos vorspeichert, erfuhr ich am Dienstag. Während des Gewitters fiel fast punktgenau um 18 Uhr der Strom aus. Das Video, das ich gerade schaute, lief noch eine Minute. Und fast genau 90 Minuten ging der Stromausfall. Auch am Mittwoch Morgen regnete es noch in Strömen, dann aber kamen die Aufhellungen und der Donnerstag war wieder heiss. Ich kühlte mich wieder in Berner Museen ab.
Nach einem eher langweiligen Wochenende ist es wieder Montag....

Freitag, 3. Juli 2026

Museum (21/50)

 

Barry, der Bernhardiner, der viele Menschen gerettet hat, ist nach wir vor der Star des naturhistorischen Museum in Bern. Auch wenn er nicht mehr so prominent platziert ist, wie früher. Nicht nur Barry, sondern fast alles andere ist hinter Scheiben und somit schwer zu fotografieren. Vielleicht versuche ich das später noch einmal. Das Walskelett hingegen ist vor einem Spiegel, so dass der Fotograf auch auf dem Bild ist.

Donnerstag, 2. Juli 2026

Museum (20/50)

 

Die Sammlung Paul Klee in Bern. Biographische Tafeln mit Fotos und Werken aus allen Phasen seines Schaffens. Zwei der (eher wenigen Bilder), die ich auch bei mir aufhängen würde.

Montag, 29. Juni 2026

Von Picasso zum Bierfass

 

Nach dem Montag mit Kieser-Training, ging es am Dienstag zu obiger Sehenswürdigkeit und zu ein paar Museen, über die ich geschrieben habe. Diese sind zwar klimatisiert, aber die Wege dazwischen waren heiss genug, dass ich den Aufenthalt mit einem Bier beendete. Auch am Donnerstag ging ich brav zu Kieser, aber danach wieder schleunigst nach Hause, bevor die 30 Grad erreicht waren. Das Bierfass, resp. der Bier-Hahnen kam am Freitag zum Zug. Wieder mal auf der Rampe bei Egger in Worb mit Nachbar J. 
Auch dem Bier-Hahnen machte die Hitze zu schaffen. Es kam so viel Schaum, dass das Glas überlief. Wir lernten aber schnell und hielten ein zweites Glas in Reserve und rieten das auch den anderen Besuchern. 

Freitag, 26. Juni 2026

Museum (19/50)

 Die Sammlung Rosengart beinhalte die grösste private Picasso-Sammlung, sagte mir den Mann am Empfang. Ich habe eher wenig Zugang zu Picasso, aber vielleicht finde ich hier eine Brücke dazu. Oder wenigstens das Bild einer Brücke.

All die dekonstruierten Damen sehen ja ganz interessant aus...
... aber irgendwann hat man auch genug von ihnen. Ganz witzig fand ich dann doch diesen "rembrandtesken" Herrn mit Amor.

Donnerstag, 25. Juni 2026

Museum (18/50)

 Als ich beim Luzerner Kunstmuseum ankomme, erklärt mir die Kassiererin, dass drei Viertel des Museums wegen Umbau geschlossen sind. Ok, für mich als Museumspassinhaber kein finanzieller Verlust und ich schaue mir das letzte Viertel an. 

Der erste Raum gefällt mir. Dann kamen allerlei Installationen, die mich kalt liessen. Bis auf die letzte.
Ein "Baum". Ein Konstrukt bestehend aus den Einzelteilen von Ikea-Möbeln, das Werk eines israelischen Künstlers. Ein Video zeigt, wie der Künstler den Baum auseinandernimmt und sukzessive die Möbel zusammenbaut. Ein Schaukelstuhl und ein Sonnenschirm, ein Tisch und ein Stuhl und schliesslich noch ein Hochbett. Vermutlich zum ersten Mal habe ich mir in einem Museum ein Video ganz angeschaut. 
Danach ging ich weiter, um mir das wohl berühmteste Ausstellungstück Luzerns anzuschauen: Das Bourbaki-Panorama. Der Eindruck, der das Panorama hinterlässt, lässt ich schwer in Fotos darstellen. Darum hier zwei Detailaufnahmen.
Das Besondere an Panoramen ist ja, dass die Malerei im Hintergrund fast unbemerkt in die Requisiten und Figuren übergeht. So sind hier nur der Zaun, die Trommel und die Gewehre rechts echt. Ebenso wie diese Figurengruppe, die zeigt, wie die Zivilbevölkerungen die Soldaten verarztet und ihnen Essen bringt, in das Bild übergeht.

Montag, 22. Juni 2026

Drei Mal pro Woche?

 

Das war eine schon fast sportliche Woche. Dreimal Kieser, Montag, Donnerstag und Samstag, sowie dreimal Abendspaziergang am Dienstag, Mittwoch und Samstag. Der Sonntag war dann wieder dem Bier gewidmet: Morgens das Sommerbier abfüllen, Nachmittags Zvieribier mit den Nachbarn. Und Freitag? Der war Lesetag.

Samstag, 20. Juni 2026

Hallo Nachbarn

 

Da gehe ich in Thun Richtung Kieser und treffe auf Familie Wiedmer. "Nachbarn" ist vielleicht etwas übertrieben, denn ich wohne ja 8 km vom Taldorf entfernt. Und ich kenne sie auch nicht. 
Ich bin auch kein Milchtrinker und werde ihre Wiesenmilch nicht kennenlernen, aber jetzt weiss ich, dass es sie gibt.

Donnerstag, 18. Juni 2026

Abendspaziergang

 Vorgenommen habe ich es mir schon lange, realisiert habe ich es endlich gestern: ein Abendspaziergang, der zu Gewohnheit werden soll. Als erstes geht's ins Tal hinunter und dort schaut man auch hinunter - in unseren Talbach, den Fildrich.

Und wenn man hinaufschaut, sieht man den Hausberg, das Wiriehorn.
Nach diesem Brücklein geht es auf die obere Strasse.
Von dort sieht man zum Diemtig- und Simmental hinaus ins Mittelland zu den Vorboten des Emmentals.
Wenn Abendspaziergang, dann auch ein Blick auf den Abendberg.
Kurz vor zuhause gehe ich über eine frisch gemähte Wiese, wo einer das Mausen unterbricht, um mich zu begrüssen. Am liebsten hätte ich ihn mitgenommen.

Montag, 15. Juni 2026

Monster und Museen

 

Am Montag hatte ich nicht nur bei Kieser Krafttraining, sondern auch beim einkaufen. Zwei Pack San Pellegrino mit je 24 Halbliterflaschen. Das kostet trotz Aktion mehr als mit grossen Flaschen, aber die PET-Flaschen nutze ich jeweils noch einmal zum Bier abfüllen. Am Dienstag und am Freitag habe ich, statt Museen zu besuchen, die Berichte zu den letzten beiden Besuchen zu schreiben. Obiges Bild ist ein Poster an der Seepromenade von Vevey.
Am Samstag ist wieder Brautag. Es entsteht das Sommerbier, welches ich an meiner Geburtstagsparty ausschenken werde. Diesmal sind. ausser etwas Salz. keine Gewürze drin. Dafür Citra-Hopfen, der genau das bewirkt, was sein Name aussagt.

Samstag, 13. Juni 2026

Brauerzmittag

 

Bretzel und Weisswurst. Nur ... die Würste sehen nicht wirklich weiss aus. Das stimmt auch, es sind Merquez. So war auch das Problem gelöst, dass Weisswürste die Mittagsglocke nicht hören dürfen.

Freitag, 12. Juni 2026

Museum (17/50)

 Auch hier musste ich mich über reflektierende Vitrinen beklagen:

Hier im Olympia Museum in Lausanne. Aber die erste Olympiafahne musste ich ablichten.
Etwas besser ging es bei diesem Pokal:

Bei den ersten und zweiten Spielen 1896 und 1900 gab es keine Goldmedaille für die Sieger, sondern einen Pokal. Ich könnte mir vorstellen, dass alle späteren Sieger froh darüber sind, dass sich das geändert hat. Auch die letzten in Cortina.

Auch vor dem Museum gibt es etwas zu sehen:
Links unten ist der Läufer Emil Zatopek, die anderen Figuren sind allegorisch - jene von Nike de Saint Phalle sowieso.




Dienstag, 9. Juni 2026

Museum (16/50)

 Gegessen wird immer. Darum dürfte dem Alimentarium in Vevey die Themen nie ausgehen.

Allerlei Köstlichkeiten (leider aus Plastik) sind in Vitrinen (leider mit Reflektion) im ersten Stock ausgestellt. Dazu Informationen zu Grundnahrungsmitteln wie Weizen, Reis, Sojabohnen, Fisch etc. Auch Salz und Zucker sind erwähnt und dort beginnt das Problem. In den beiden oberen Stockwerken beschlich mich bald das Gefühl, dass nicht Nestlé, sondern Greenpeace und die WHO die Kuratoren der Ausstellung sind. So wird eben deutlich auf die Gesundheitsrisiken von Salz und Zucker hingewiesen. Ebenso sind alle Problem der Nahrungsmittelbeschaffung illustriert, wie Dünger und Pestizide oder die Übernutzung von Land und Meer. All dies dürfte mit diesem grossen Bild im Treppenhaus dargestellt sein.

Immerhin waren auch die Haltbarmachung und Verarbeitung von Lebensmitteln Thema und auch die kulinarische Vielfalt der Welt. Allerlei Küchengeräte aus verschiedener Zeit und ein paar Produkte des Sponsors waren auch ausgestellt.
Die Ausstellung gefiel mir eher mässig und ich sammelte anschliessend meine Gedanken mit Blick auf die Skulptur im See.

Montag, 8. Juni 2026

Frisch alimentiert


Ein paar Gedanken zur Ernährung habe ich mir diese Woche gemacht. Darum habe ich am Montag ein Tomatengratin fabriziert. Vegetarisch, hätte ich nicht noch einen Landjäger hineingeschnetzelt.
Dienstag eine Reise nach Vevey ins Alimentarium. Dazu kommt noch ein Artikel. 
Ab ans Schachbrett hiess es wieder am Mittwoch Abend. Das Resultat: Null.
Das Bild ist vom Samstag. Die Brauerei Rugenbräu in Interlaken feierte 160. Geburtstag und Tag der offenen Tür. Ok, wie Bierfässer und Harassen aussehen wissen wir. Aber sie verkaufen dort auch Möbel, welches aus alten Fässern gemacht sind. Nicht ganz billig, aber originell. Bier trinken taten wir natürlich auch.

Montag, 1. Juni 2026

Kalender leer?

Die vergangene Woche war eher unspektakulär. Am Dienstag machte ich wieder eine Bücherschranktour in Bern. Ich besuchte jenen in Bümpliz und marschierte anschliessend ins Einkaufszentrum Westside. Auf dem Weg kam mir eine Gruppe junger Männer entgegen, von denen einige ein T-Shirt mit der Aufschrift "Cesko" trugen. Ich vermute, das war die tschechische Eishockey-Mannschaft. Mit schlechtem Gewissen ging ich am Donnerstag zu Kieser, denn ich war diese Woche noch nicht dort und besuchte am Freitag das Schloss Thun. 
Am Samstag fand der Anlass statt, der als letzter in meinem Blogkalender aufgeführt war: Die GV von Burgdorfer Bier. Die ist mittlerweile so Routine, dass ich nicht einmal ein Bild gemacht habe. Es gab wie immer Bier und Wurst und alle Traktanden waren unbestritten.
Heute am 1. Juni kann ich ja wieder neue Pläne machen. Die Meteorologen starten heute das Sommerquartal und ich starte den Sommer mit einem Punkt im Kalender.

Freitag, 29. Mai 2026

Museum (15/50)

 


Heute besuchte ich ein Gebäude in Thun, das schon länger hier steht: Das Schloss. Der Name Thun kommt von "Durum", was soviel wie umschlossenes Gebiet heisst und ein solches war Thun vor ein paar hundert Jahren noch. 
Diese schöne Aussicht vom Schlossturm hatte man schon damals, aber mit weniger Häusern. 
Spektakuläre Ausstellungsstücke bietet das Museum nicht (ausser vielleicht dem Richtschwert, das ich aber nicht fotografiert habe). Es geht vor allem um die Entwicklung des Schlosses und der Stadt. Aber es gab noch eine kleine Sonderausstellung zum Thema des Jahres, der Murtenschlacht. 
Dort waren auch Thuner Truppen beteiligt und dies hatte einen Einfluss auf die Entwicklung des Stadtwappens. Dessen Herkunft ist zwar noch nicht komplett erklärt, aber sicher ist, dass der Stern ursprünglich schwarz war, dann aber als Belohnung für den Einsatz in Murten auf Gold geändert wurde. Auf den meisten alten Bildern ist der Stern noch sechszackig - die Heraldiker sagen sechsstrahlig. Erst in neuerer Zeit wurden sieben Zacken, resp. Strahlen daraus und 1945 wurde der heutige Thunerstern offiziell und ziert natürlich auch die allerneusten Trophäen.