Es wird also wieder an der Jahreszahl gedreht. Alle Welt hofft: jetzt wird alles besser!
Vielleicht. Mit Optimismus vorausschauen, ist nicht falsch. Darum:
Es guets Nöis!
Es wird also wieder an der Jahreszahl gedreht. Alle Welt hofft: jetzt wird alles besser!
Es guets Nöis!
Warum nicht?
Schliesslich ist ja der Fünfundzwanzigste! Und da ja ein Feiertag, also quasi ein Sonntag ist, könnte man den Weihnachtstag auch als fünften Adventssonntag bezeichnen. Es ist alles eine Sache der Namensgebung, der Interpretation. Keine Interpretationssache ist aber:Frohe Weihnachten!
Da habe ich in einem Schweden-Podcast vernommen, dass die Köttbullar in schwedischen Familien den Weihnachtsschinken als häufigstes Weihnachtsgericht abgelöst hat. Da musste ich gleich mithalten. Einen Tag zu früh zwar, und mit Tomatensauce. Für morgen ist bereits eine Pizza eingeplant.
Wir haben vier Adventssonntage und wir haben vier Jahreszeiten. Heute beginnt die vierte: der Winter. Und erst noch um vier! Ok, ganz präzis um 16 Uhr 03 MEZ.
In den letzten Tagen hat sich meine Küche wieder in eine Backstube verwandelt. Am Samstag ist wieder Bier-Weihnacht am Wierihorn. Nachbar J. hat gebraut und ich habe gebacken.

Beeindruckend ist er ja schon, der Schultheissenthron im Berner Historischen Museum, aber bequem sieht er nicht aus. Da muss man das draufsitzen gar nicht erst verbieten - tut es aber sicherheitshalber trotzdem. Die prominenteste Person, die in diesem Museum gewürdigt wird, ist aber der Herr Einstein. Eine ganze Etage ist seinem Leben und seinen Leistungen gewidmet .... und ich habe kein einziges Bild gemacht. Ich werde aber sicher noch ein weiteres Mal hingehen, denn das muss man bei einem so grossen Museum sowieso.
Erst wieder in den Fingern gejuckt hat es mich in der Schatzkammer. Ob ich mich hierbei zum Löwen oder zum Affen gemacht habe, bleibt offen.
Drei Würfel von einem einzigen Kerzlein beleuchtet. Etwas weiter im Norden, in Schweden, leuchteten gestern viele Kerzen am Luciafest. Eine Krone mit brennenden Kerzen zu tragen dürfte für manches Mädchen nebst Ehre auch eine kleine Mutprobe sein. Mir wäre jedenfalls ein bisschen mulmig.
Da bekomme ich heute einen Brief von der Kirchgemeinde. Die "jüngste Generation" hat im Kirchenunterricht Teebeutel eingepackt und diese wurden zusammen mit einer Widmung der Pfafferin an die "ältere Generation" der Gemeinde verschickt. Handbeschriftet ist aber nur das kleine Couvert. Auch die Adressettiketten sind aus dem Drucker, vermutlich von der Gemeindeverwaltung, denn die hat ja die Daten.
Mit dem zweiten sind wir nun im Dezember angelangt. "Es weihnachtet sehr!" war gestern wohl öfters zu hören, jedenfalls dort, wo der Nikolaustag eher traditionell begangen wird. So werden heute noch die übrig gebliebenen Nüsse und Mandarinen vertilgt und danach geht's ins Fitness, denn auch die Saison der Weihnachtsessen hat begonnen.
... und es der erste Mittwoch im Dezember ist, dann ist es Zeit, sich in der Brasserie Bärengraben zu treffen. Sie befindet sich am links am Brückenkopf:
Wer trifft sich dort? Die sieben Aufrechten, die das Fähnchen der längst vergangenen Volksbank immer noch schwenken - zumindest virtuell. Mittlerweile ist auch der Jüngste der Gruppe pensioniert und wir sprechen nur noch ausnahmsweise von unserem früheren Arbeitgeber. Reisen und andere Hobbies sind interessanter, denn dort gibt es auch immer Neues zu berichten.Auch Thun hat ein Kunstmuseum. Dort finden vor allem Sonderausstellungen statt. Letzten Monat war das die Künstlerin Yee I-Lann aus Malaysia.
Es handelte sich in erster Linie um Textilien, aber auch um einige Fotomontagen und Videos. Als mit Videos überfütterter Mensch, widmete ich mich jenen Dingen, die zumindest theoretisch anfassbar sind. Eben den Textilien.