Freitag, 27. März 2026

Schon wieder

 Ich hätte nicht gedacht, dass ich  schon wieder ein aktuelles Schneebild zeigen kann:

Und der Donnerstag Morgen zeigte nicht nur dieses Bild, sondern bot noch eine andere Überraschung: Einen Stromausfall! Wieder zeigte sich, wie abhängig wir von der Stromversorgung sind. Kein Licht (das ging noch), kein Radio, kein Kaffee und das Wichtigste: keine Heizung. Zum Glück habe ich einen Schwedenofen und auch ein paar Briketts hatte ich noch im Vorrat. So heizte ich ein und konnte sogar etwas warmes Wasser machen. Muss ich doch noch raus und in die Landi fahren, um Briketts nachzukaufen? Nein! Um halb elf hörte ich ein Geräusch, das mich sonst eher nervt - den Kompressor des Kühlschranks. 

Donnerstag, 26. März 2026

Baden - Burgdorf - Basel

 


Da ich letztes Jahr mit einem Partner des Reiseunternehmers Twerenbold gereist bin, habe ich eine Einladung zu ihrer Ferienmesse erhalten. So ging ich am Freitag nach Baden oder genauer nach Rütihof, wo sie ihr Hauptquartier haben. Die Präsentationen waren durchaus interessant, aber möblierte Garagen sind halt weniger "heimelig" als echte Sitzungssäle, wie ich sie am Wochenende vorher besuchte. Aber das Wetter war besser. Dass ich keine Reise gebucht habe, liegt aber nicht daran. Mein Reisebudget hat zur Zeit nicht das Volumen meiner Reiselust.
Am Samstag war Burgdorf an der Reihe. Da konnte ich durch die Bierwelt reisen und neue Geschmäcker entdecken. Bekannte und bekannte Geschmäcker auch und alle freuen sich schon auf die Solothurner Biertage.
Nicht nach Davos, das das obige Gemälde zeigt, war Ziel am Dienstag, sondern Basel. Die neue Passerelle im Bahnhof war bereits Thema gestern und demnächst berichte ich von meinen Eindrücken im Kunstmuseum.
Am Mittwoch war wieder Bier das Thema. Der Thuner Heimbrauer Club hielt seine GV ab. Hauptthema war, dass man dieses Jahr kein "Craft Beer Festival" organisieren werden. D.h. der Klub wird wieder einen Stand an der Neuland-Messe haben und andere Brauereien einladen, dies auch zu tun, aber es gibt keine separate Etikettierung und Werbung dafür. 
Als ich um zehn in Thun losfuhr schneite es und das tat es zuhause noch mehr. Schnee ist also nicht nur auf obigem Bild ein Thema, sondern auch im nächsten Artikel.

Mittwoch, 25. März 2026

Geisterpasserelle

 

Gestern war ich in Basel (warum erzähle ich noch). Da ich in einer Zeitschrift einen Artikel über die angebliche Geisterpasserelle am Bahnhof gelesen hatte, wollte ich mich noch persönlich davon überzeugen. Dass es diese neue Passerelle gibt, habe ich gewusst und ich ging darum vor dem Bahnhofgebäude nach rechts, wo ich den Aufgang dazu vermutete. Sinnvollerweise müsste man doch von diesem neuen Geschäftshaus vis-à-vis der Markthalle zur Passerelle kommen ... aber weit gefehlt. So musste ich rund ums Bahnhofgelände ins Gundeldinger Quartier gehen um auf die Passerelle zu kommen. Das andere Ende der Passerelle geht nur bis zum französischen Bahnhof. Immerhin kommt man von dort ebenerdig in die Bahnhofhalle.
Kaum gebraucht wird diese Passerelle sicher auch, weil selbst die langen Züge nicht bis zu ihr fahren. Lediglich die S3 nach Olten stand, als ich dort war, exakt zwischen beiden Passerellen. 

Montag, 23. März 2026

Fansprüche

 

An einer Biermesse findet man nicht nur viele Biere, sondern auch T-Shirts zum Thema. So konnte ich letzten Samstag zwei Besucher abknipsen, die ihre Liebe zum Hopfensaft auf witzige Weise kundtun.
Aber in erster Linie habe ich natürlich Bier degustiert. Saures und herbes, fruchtiges und malziges - und mit den Brauern darüber diskutiert. Ich suche hierbei nach Bieren, die dem durchschnittlichen Biertrinker mit Sicherheit einen kalten Schauer über den Rücken jagen. So z.B. probierte ich eines mit Mango, eines mit Heidelbeere, eines mit Curry und sogar eines, das mit einem ganzen Tannenbaum gebraut wurde. Das ist echte Vielfalt!

Donnerstag, 19. März 2026

Kein Scherz - Schnee im März

 

Endlich habe ich das Tripel geschafft: Drei Mal zu Kieser in derselben Woche. Also auch am Freitag und erst noch bei einigermassen schönem Wetter. Damit war's am Samstag vorbei, als ich zur Ferienmesse nach Sursee fuhr. Ich buchte trotzdem die Reise nach Kroatien.
Auf dem Weg zurück zum Bahnhof ging ich noch ins dortige Coop und besorgte mit ein anderes Tripel: Drei Innerschweizer Biere, die ich am Sonntag meinen Nachbarn vorsetzen konnte. 
Mit Kieser gings am Montag weiter und am Dienstag war wieder eine Exkursion der Senioren Uni angesagt. Mit einem ganzen Punkt schloss die Wochenmitte, denn ich gewann die Schachpartie im Vereinsturnier am Mittwoch Abend. Die nächste Partie ist am 1. April. Aber dann wird mir wohl nicht nach scherzen zu Mute sein, denn ich rechne mit einem starken Gegner.

Mittwoch, 18. März 2026

Im Archiv

 


Das sind alle Telefonbücher, die je in der Schweiz gedruckt wurde, resp. je ein Exemplar davon. Vom ersten Telefonverzeichnis von Zürich, 3 Seiten A5, über die dicken Wälzer, die wir alle noch kennen, bis zu all den Lokalverzeichnissen im Vordergrund, die auf privater Basis hergestellt wurden.
Gerne hätte ich nach meinen Telefoneinträgen gesucht, aber ich war ja an einer Führung der Seniorenuni. Keine Museumsführung diesmal, sondern eine Archiv-Führung. In Köniz im PTT-Archiv.
Als Bundesbetrieb war die PTT verpflichtet, alle Dokumente zu archivieren und Post und Swisscom als Rechtsnachfolger tun dies weiterhin. Etliche Karten dokumentieren die Entwicklung von Post und Telefondiensten in der Schweiz. Wenig verwunderlich startet beides in Zürich, zog sich durch die Ost-West-Achse des Mittellandes, sowie die Gotthardroute von Basel ins Tessin. Tal um Tal wurde davon aus erschlossen, mit Telefonleitungen, Postkutschen und schliesslich Postautos. So erfuhr ich, dass die Postautolinie 100 von Bern nach Aarberg, damals nur bis Dettligen, die erste der Schweiz war. 
Interessant war auch die Werbung, so z.B. wie die damalige PTT-Telecom den SMS-Dienst bewarb:
Als Telegramm für das Handy wollte man es den Kunden näherbringen, weil die Abkürzung SMS noch unbekannt war. Heutzutage müsste man wohl eher das Telegramm als SMS für die Schreibmaschine anpreisen...

Montag, 16. März 2026

Ferienlaune

 Das schöne Wetter letzte Woche konnte einen ja wirklich in Ferienlaune versetzen. So ging ich den am Samstag nach Sursee, wo das Reiseunternehmen "Car-Tours" seine Kundschaft zum Fest einlud. Leider musste das Fest fast ausschliesslich drinnen stattfinden.

Es regnete nämlich den ganzen Tag. Wer den Gutschein für ein Glas Walliser Wein einlösen wollte - und das wollten natürlich alle - spurtete zum Weinstand und mit einem oder zwei vollen Gläsern wieder zurück. Ich trank meinen Wein aber gleich beim Stand, denn sie spielten gute Musik.
Die anderen Gutscheine für Kaffee und für ein Mittagessen (Ghackets und Hörnli) konnte man im Kongresszentrum einlösen. Ich war auch auf einem Stadtrundgang durch Sursee. Trotz nassen Füssen sehr interessant. 
Den ganzen Tag gab es Vorträge zu verschiedenen Reisen. In drei Sälen und im obigen Bus. Dort gab es keine Leinwand, sondern Tablets.
Dort fand auch jener Vortrag statt, der mich am meisten interessierte. Diese Reise habe ich dann auch gebucht und von 100 Franken Messerabatt profitiert. Am 19. April geht es für eine Woche nach Kroatien. 

Freitag, 13. März 2026

Museum (12/50)

 In Freiburg habe ich auch das Kunsthistorische Museum besucht. Dort hiess es erstmal "Augen auf!":

Wobei dieses Bild aus der modernen Abteilung ist. Hier aber etwas Historisches:
Ein Triptychon, ein Flügelaltar. In diesem Museum hat es sehr viele Heiligenfiguren und bei allen musste ich die Beschreibung konsultieren.
Zum Glück ist die Tafel noch lesbar und ich sehe, es ist derselbe - der Heilige Bartholomäus. Ihm wurde gemäss Legende die Haut abgezogen und so stellt man ihn, mal mit der Haut, mal mit dem Messer dar. Ich muss mich wohl mal mit sakraler Kunst befassen, damit ich die jeweiligen Attribute der Heiligen kenne.
Kommen wir noch zu etwas weniger blutigem:
Die Latrine. Nicht dass es eine solche hat, ist das besondere, sondern der Weg dahin. Ein Gang über die Laubenbogen mit prachtvollen Fenstern auf beiden Seiten. 

Donnerstag, 12. März 2026

Hin und zurück

 Am Samstag verabschiedete sich das Nachbarspaar HP und E zum Camping nach Spanien. Am Sonntag Abend stellten sie das Bild einer Pizza in den Whatsapp-Status. Am Montag Nachmittag kam die Nachricht, dass E verunfallt ist und sie wieder zurückkommen und am Dienstag Abend schliesslich tranke J. und ich wieder ein Bier mit ihnen. D.h. nur mit HP, denn E kann wegen Medikamenten keinen Alkohol trinken. Immerhin ist sie zuhause und musste nicht im Spital bleiben.
Noch vor dem Bier war ich mit der Seniorenuni im Historischen Museum Bern, wo eine Spezialausstellung zur Murtenschlacht stattfindet. Dorthin werde ich noch einmal alleine hingehen und dann darüber berichten.

Sonntag, 8. März 2026

Melodimasken

 Gewagter Titel für einen der kein Schwedisch kann....
Ich habe also das schwedische Finale zur Quali für den ESC geschaut. Und gleich bei zwei Acts war Maskierung im Spiel. Eine Rockband hatte einen voll maskierten Schlagzeuger und die Siegerin, Felicia, trug eine Art Mundschutz. Keinen medizinischen, sondern einen aus schwarzen Spitzen. Eine Maske als Bühnenkostüm, warum nicht, aber permanente Maskierung, auch in den Vorfilmen und in den Interviews, nervt mich. Aber vielleicht macht Felicia ja das, was vor ein paar Jahren der australische ESC-Teilnehmer machte: Er sang mit Maske, liess sie aber bei den letzten Takten fallen.
Nun, auch das Lied gefällt mir nicht, aber auf meine fehlende Stimme wird es im Mai nicht ankommen. Gut gefiel mit die Pausenshow, wo KAJ ein Medley bisheriger ESC-Beiträge sangen und zum Schluss natürlich ihr Sauna-Song. 
Wie wichtig das Schwedische Fernsehen den ESC nimmt, sieht man auch daran, dass alle Teilnehmer eine ESC-Reife Bühnenshow bekommen: Lichtshow, LED-Wand, Tänzer, Pyrotechnik und Feuer. Und mit letztem will ich den Artikel beenden. Sie sehen aus wie Feuerwehrmänner und sind es auch, die "Brandsta City Släckers". Eine fröhliche Altherrenband, die sichtbar Spass haben, an dem was sie machen:


Donnerstag, 5. März 2026

Brötli und Döner

Am Freitag war es soweit: die eine Woche vorher in Worb abgefüllten Flaschen wurden geleert. Nachbar J. hatte Geburtstag und lud Nachbarn und Freunde zu Bier und selbstgemachten Brötchen ein. Eine Höllenarbeit hat er sich gemacht und wir haben alle gerne zugegriffen.
Mal wieder ganz auf den öV vertrauen, habe ich mir am Samstag gesagt und bin mit Postauto und Bahn nach Thun zu Kieser gefahren. Am Abend wollte ich ursprünglich die deutsche ESC-Ausscheidung schauen, aber nach den ersten Minuten verlor ich die Lust und hörte lieber ein paar Podcasts.
Die Nachbarn HP. und E. verabschieden sich bald für 3 Monate nach Spanien, so dass wir am Sonntag mit ihnen das Abschiedsbier tranken. Ich konnte hierbei noch mein neues Frühlingsbier vorstellen, dass sehr positiv aufgenommen wurde.
Am Montag bei Kieser war am Nachmittag bereits viel los. Offenbar spüren auch die Pensionierten den Frühling und wollen sich in Form bringen. Anderweitig in Form bringen konnte ich mit am Dienstag, als ich am Stammtisch unseres Heimbrauerklubs mein Lebkuchenbier vorstellte. Die letzten beiden Flaschen, die ich für diesen Anlass aufbewahrt habe. Alles andere wurde in den letzten zwei Monaten konsumiert. Vorher aber trafen sich J. und ich in einem kleinen Dönerladen, wo wir uns ein gut gewürztes Abendessen gönnten.
Dem öV vertrauen wollte ich auch am Mittwoch. Der RE1, der von Zweisimmen und Brig her kommt und in Spiez zusammengekoppelt nach Thun, Münsingen und Bern fährt, ist eigentlich eine tolle Sache. Wenn die Kupplung aber versagt, heisst es in den IC umsteigen und dann noch in die S-Bahn, weil der IC in Münsingen nicht hält. Zum Glück hatte ich das Auto in Spiez und nicht zu Hause, so wechselte ich das Fahrzeug und verliess mich wieder auf mein Auto. 
Dieses brauchte ich auch am Abend wieder um in den Schachklub zu fahren. Ich gewann. Zugegeben, mein Gegner spielte nicht besonders gut, aber ein Punkt ist ein Punkt.

Dienstag, 3. März 2026

Museum (11/50)

Soweit Jean Tinguely. 
Gelesen habe ich dies im "Espace Jean Tinguely - Niki de Saint Phalle" in Freiburg. Es ist kein grosses Museum, eigentlich nur eine Halle, wo Werke des Künstlerpaares ausgestellt sind. Vor allem natürlich die berühmten "Tinguely-Maschinen".

Altar des Konsums, nannte Tinguely diese Installation, wo allerlei zu Gerümpel gewordene Gegenstände sich bewegen und dabei entsprechenden Lärm verursachen. Nike de Saint Phalle hat auch grosse Gegenstände geschaffen, z.B. im Zürcher HB, hier sind eher kleine Werke vertreten.

War nicht leicht zu fotografieren. Darum hier noch eine Figur von nahem:
Natürlich eine ihrer berühmten "Nanas". 
Der "Espace" ist, wie der Name sagt, einfach ein (zusätzlicher) Raum für die beiden Künstler. Eine kleine Überraschung hält er noch bereit, nämlich eine Gedenkecke für einen anderen bekannten Freiburger, für Joe Siffert.