Dienstag, 9. Juni 2026

Museum (16/50)

 Gegessen wird immer. Darum dürfte dem Alimentarium in Vevey die Themen nie ausgehen.

Allerlei Köstlichkeiten (leider aus Plastik) sind in Vitrinen (leider mit Reflektion) im ersten Stock ausgestellt. Dazu Informationen zu Grundnahrungsmitteln wie Weizen, Reis, Sojabohnen, Fisch etc. Auch Salz und Zucker sind erwähnt und dort beginnt das Problem. In den beiden oberen Stockwerken beschlich mich bald das Gefühl, dass nicht Nestlé, sondern Greenpeace und die WHO die Kuratoren der Ausstellung sind. So wird eben deutlich auf die Gesundheitsrisiken von Salz und Zucker hingewiesen. Ebenso sind alle Problem der Nahrungsmittelbeschaffung illustriert, wie Dünger und Pestizide oder die Übernutzung von Land und Meer. All dies dürfte mit diesem grossen Bild im Treppenhaus dargestellt sein.

Immerhin waren auch die Haltbarmachung und Verarbeitung von Lebensmitteln Thema und auch die kulinarische Vielfalt der Welt. Allerlei Küchengeräte aus verschiedener Zeit und ein paar Produkte des Sponsors waren auch ausgestellt.
Die Ausstellung gefiel mir eher mässig und ich sammelte anschliessend meine Gedanken mit Blick auf die Skulptur im See.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen