Montag, 5. Oktober 2026

Museum (26/30)

 Es ist mein zweiter Besuch im Kunstmuseum Basel. Die Sonderausstellung hat mich gelockt: "Van Gogh, Hodler und ein Cabriolet. Hier das Cabriolet:

Ein bisschen Etikettenschwindel ist der Titel schon. Eigentlich sollte es heissen: "Hodler, Amiet, Giacometti, ein Cabriolet und ein Van Gogh". Denn ja, es ist genau einer:
Immerhin, die Sammlerin Gertrud Dübi-Müller hat mit diesem Bild ihre Sammlung angefangen und liess sich auch damit ablichten. Ein teurer Anfang, aber es entstand bald eine beachtliche Sammlung und sie war sowohl Kundin, Förderin und Freundin der genannten Schweizer Künstler. So fuhr sie mit ihrem Cabriolet durch die Schweiz und besuchte ihre Malerfreunde.
Unter den Hodler-Bildern ist wohl das spektakulärste dieses mit dem schlichten Titel "Liebe":
Dass Hodler so explizite Aktbilder schuf, wusste ich vorher nicht. Vielleicht war es auch ihm etwas unheimlich, denn er schnitt das ursprünglich mittlere Paar, welches bei der Sache ist, heraus. Gertrud Dübi kaufte aber auch dieses.
Zum Schluss noch ein weiterer Schweizer Künstler, zu dem Gertruds Bruder Josef gute Beziehungen hatte: FelixVallotton.
Pepperoni sind bekanntlich gesund. So gesund wie Treppen steigen, denn die Sonderausstellungen im Basler Kunstmuseum sind entweder zuunterst oder zuoberst.

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