Das neue Museumspass-Jahr beginnt wie das erste: mit Franz Gertsch. Im Kunstmuseum Bern ist zur Zeit eine Sonderausstellung zu Gertsch auch mit Bildern, die ich vor einem Jahr in Burgdorf nicht gesehen habe. Zum Beispiel aus seiner frühen Zeit:
Auch nach einem Foto gemacht, wie seine bekannten Werke, aber anders. Es ist die Bearbeitung eines Bilder der Rolling Stones.Später machte Gertsch eigene Fotos. Als in Luzern eine Ausstellung von ihm eingerichtet wurde, lichtete er diese fünf jungen Männer ab, die den Arbeiten neugierig zuschauten.1973 - es könnten direkt meine Schulkameraden aus dem Gym sein.
Ebenfalls in Luzern wohnte er einige Zeit in der WG von Luciano Castelli, welcher heute noch bekannt in der Kunstszene ist.Eine typische "nach der Party"-Szene, die wir wohl alle auch kennen. Ob er hier vor sich her träumt oder sich fragt, wer das aufräumen soll? Das bekannteste Bild von Luciano, ist jenes, wo er sich von seiner Freundin schminken lässt. Es spielt auf meinem nächsten Bild eine kleine Nebenrolle.Auch Gertsch hatte eine blaue Phase, aber anders als Picasso gegen Ende seines Lebens. So sind diese Gräser zwar fotorealistisch in der Form, aber nicht mehr in der Farbe.
Zur Ausstellung gibt es auch einen Audioguide, den man auf seinem Handy abspielen kann. Ein Besuch lohnt sich.




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