Dienstag, 28. April 2026
Zurück aus Kroatien
Donnerstag, 23. April 2026
Zweimal Top20 (4/4)
Patent Ochsner - Für immer uf di
Erinnerungen an die verstorbene Mutter. Gedanken an das eigene Ende. Aber auch Optimismus für die Zukunft.
Patent Ochsner - Gummiboum
Ein leicht absurdes, spöttisches Lied, das genau sagt, wie man sich die Welt manchmal vorstellt.
Polo Hofer - Uf die guete Zyte
Ein nostalgisches Lied, das aber auch die Gegenwart feiert.
QL - Seeland
Holprige Reime können sie, die Jungs von QL. Aber hier stören sie mich nicht. Wenn es heisst "Chum zrügg is Seeland", fühle ich mich sogar ein bisschen angesprochen.
Ritschi - Patina
Eine schöne Betrachtung übers älter werden und darüber es zu akzeptieren. Ritschi war damals noch nicht mal vierzig, aber es passt auch jetzt noch.
Rumpelstilz - Rote Wy
Gerade das Gegenteil aller vorherigen, doch sanft optimistischen Lieder. Einsamkeit und Alkohol. Das, was mich hoffentlich nicht erwartet.
Rumpelstilz - Stets in Truure
Aus dem 19. Jh. oder älter. Weiss man wohl nicht so genau. Aber schön aufbereitet - nicht zu modern, nicht zu altertümlich.
Sandee - Solang gö mir nid hei
Ja, so geht eine ü30-Party. Ich bereite mich mittlerweile auf ü70-Parties vor und die werden wohl nicht mehr ganz so wild. Aber Kopfweh am nächsten Morgen könnte trotzdem noch drohen.
Sina - Wänn nit jetz wänn dänn
Ein flottes Lied über eine Frau, die genug hat. Manchmal würde ich auch gerne ins Auto steigen und ans Meer fahren, auch wenn ich keinen langweiligen Partner zuhause habe.
Span - Louenesee
Das Heimwehlied par excellence. Schon lange bevor ich einmal am Lauenensee war, packte mich bei diesem Lied die Sehnsucht danach. Jetzt habe ich ihn gesehen.
Züri West - Fingt ds Glück eim?
Auch ich habe es schon erlebt, dass mir das Glück einfach so vor die Füsse gefallen ist. Nicht sehr häufig, aber wenn ich das Lied höre, stelle ich mir vor, es passiere bald wieder.
Die Listen sind auf Spotify öffentlich und heissen TINUSTOP20ENG und TINUSTOP20CHD.
Mittwoch, 22. April 2026
Zweimal Top20 (3/4)
Bei der Berndeutschen Liste habe ich die Vorgabe, keine Interpreten zweimal zu nennen, nicht immer eingehalten.
Florian Ast - I mache d'Ouge zue
Die Erinnerung an jemanden, der nicht mehr da ist, ist immer etwas das berührt. Es kommt noch einmal.
George - Hie bin i deheim
Dreissig Jahre Oberland hin oder her. Ich bleibe wohl immer ein Seeländer. Das zeigt sich in der ganzen Auswahl.
Gölä, Trauffer - E Chischte Bier, e Grill u es Füür
Freitag Abend beim Grillieren ist wohl ein generell beliebtes Tun. Mir gefällt die Atmosphäre und das stets ein bisschen politisch unkorrekte der beiden.
Gopfriedstutz - Dört häre wo dr Wind mi wääit
Eine Bieler Band. Das Lied beschreibt eher das Gegenteil von mir, denn ich lasse mich nicht gerne irgendwohin wehen. Aber davon träumen, tue ich schon manchmal.
Hanery Amman - Chasch mers gloube
Neben Polo das Urgestein des Berner Pop. Natürlich gibt es in Interlaken einen Amman Hofer Platz.
Lockstoff - S'Gfüel im Buuch
Einen Ausflug ins Aargau für diese (zumindest damals) junge Band.
Marianna Polistena - Samschtig Namittag
Das Lied versetzt mich jeweils in meine erste Wohnung in Bern im Gäbelbach zurück. Auch dort stand ich manchmal am Samstag Nachmittag am Fenster, scheute zur Busstation runter, wo die Leute nach Ladenschluss aus der Stadt nach Hause kommen.
Merfen Orange - Dr Summer chunnt
Sprechgesang ist zwar nicht so meine Sache, aber bei Sommergefühlen mache ich eine Ausnahme.
Midnight to Six - Dr Ferdinand isch gschtorbe
Matterrock heisst das Album, auf den bekannte Stücke von Mani Matter von verschiedenen Interpreten gespielt werden. Eine besonders gelungene Version ist diese. (Natürlich von einer Bieler Band)
Dienstag, 21. April 2026
Zweimal Top20 (2/4)
Enya - Only Time
Bekannt wurde Enya mit ihren "Orinoco Flow" und diese CD habe ich mir angeschafft und ihre zarte Stimme gefällt mir sehr. "Only Time" ist ein späteres Stück und wurde auf traurige Weise bekannt. Ein US-TV-Sender wählte es um die Bilder von 9/11 zu untermalen.
Fleetwood Mac - Albatross
Ein Stück bei dem man am liebsten abheben würde.
Kate Bush - Babooshka
Eine tolle Sängerin. Und wie bei etlichen Interpreten habe ich mir das höchstens drittberühmteste Stück ausgewählt.
Katrina & The Waves - Walking on Sunshine
Die Achtziger. Die Zeit des Musikfernsehens. Eines der Videos, das ich immer gerne sah, war ebendieses. Heute brauche ich kein Video mehr dazu, die Musik reicht, um auf den Sonnenstrahlen zu wandeln.
Mark Knopfler - Sailing to Philadelphia
Vor einiger Zeit hörte ich einen Geschichtspodcast, der sich mit der Mason-Dixon-Linie befasste. In den 1760er Jahren erhielten die beiden Engländer Charles Mason und Jeremiah Dixon den Auftrag, die Grenze zwischen Pennsylvania und Maryland zu vermessen und diese Grenze erhielt dann ihren Namen. Mark Knopfler und James Taylor nehmen im Lied die Rollen der beiden ein.
Monty Python - Always Look on the Bright Side of Life
Ja, den Film "Life of Brian" braucht man wohl niemandem mehr vorzustellen. Die Aussagen aus dem Film gelten heute, glaube ich, mehr denn je.
Nits - In the Dutch Mountains
Eines der wenigen Konzerte, die ich besucht habe, war eines der Nits. Der Bandleader Henk Hofstede, der gut deutsch spricht, erzählte zu jeden Lied etwas und die Stimmung war bestens.
Queen - Innuendo
Es muss nicht immer "Bohemian Rhapsody" sein. Aber bombastisch schon.
Sade - Your Love Is King
Immer wenn ich damals mit dem Walkman spazieren ging und dieses Lied in den Kopfhörern ertönte, geriet ich ins träumen.
Tina Turner - Open Arms
Auch hier heisst es wieder: welches auswählen? Vielleicht gerade dieses mit der Vorstellung, wie der Engel Tina an der Himmelstür steht und alle Fans mit offenen Armen empfängt.
Montag, 20. April 2026
Zweimal Top20 (1/4)
Vor einiger Zeit schlug Nachbar J. vor, wir beide sollten in Spotify eine Liste unserer Lieblingssongs machen: eine Top 20! Gute Idee dachte ich. Aber als ich begann und dann von über hundert Liedern zwanzig auswählen sollte beschloss ich, zwei Listen zu machen. Eine Englische und eine Berndeutsche. Hier präsentiere ich diese Listen und erzähle mal mehr, mal weniger zum jeweiligen Stück. Die ersten zehn:
4 Non Blondes - What's Up?
Dieses "yeah, yeah, yeah, yeah!" geht einem nie mehr ganz aus dem Kopf. So war es auch an einem Ländlerabend (!) in unserem Bergrestaurant. Ein junge Ländlergruppe spielte natürlich vorwiegend Volksmusik, aber auch bekannte Popsongs in ihrem Stil. So auch dieses Lied und alle sangen so wild mit, dass sie das Lied gleich zweimal wiederholten.
ABBA - Let the Music Speak
Dies ist kein Hitparadenstück, aber als ABBA-Fan sind mir auch die weniger bekannten Lieder wichtig. Gerade dieses Lied sagt, auf genau diese bombastische Art, wie ich es liebe, alles, was gesagt werden muss.
Al Stewart - Year of the Cat
Ein Stück, das gar nichts mit Katzen zu tun hat, mir aber trotzdem gefällt.
André Brasseur - Early Bird
In Wikipedia findet man einen anderen Satelliten als diesen, wenn man Early Bird sucht. Offiziell hiess er Intelsat I und startete 1965 in die Umlaufbahn. Ich habe eine gute Beziehung zu Satelliten, schliesslich bin ich im Jahr des Sputnik geboren und schaue seit dreissig Jahren Fernsehen über Satellit.
Annie Lennox - Walking on Broken Glass
Bei Eurythmics und Annie Lennox fragt sich, welches der vielen guten Lieder soll ich nehmen? Ich habe mich für dieses entschieden.
Beatles - When I'm Sixty-Four
Einfach süss, wie sich der junge Paul das Leben mit 64 vorstellte. Wie er wohl heute darüber denkt? Für ihn wäre es jetzt ein Rückblick. Für mich auch.
CCR - Hey Tonight
Es war, als ich noch ein Ostermundigen wohnte, an der Bieler Braderie. Das Lokalradio hatte einen Stand und am Freitag präsentierte der Präsentator von Oldie-Sendungen eine Musiknacht. Ich bleib die ganze Nacht bei ihm und wir plauderten während den Musikstücken miteinander. Als der Morgen anbrach, verabschiedete ich mich von ihm und bat ihn, mir ein Stück für die Heimfahrt zu spielen. So hörte ich dann im Autoradio seinen Abschiedsgruss und "Hey Tonight".
Cyndi Lauper - Time After Time
Ein schönes melancholisches Lied über Warten, Sehnsucht und vielleicht Erfüllung.
Don McLean - Vincent
Ich habe die längste Zeit "Story Night" verstanden und in Lied erzählt ja eine Geschichte. Erst viel später verstand ich: "Starry Night": die Sternennacht. Eines der berühmtesten Bilder von Van Gogh. Und jetzt wurde mir auch klar, warum das Stück "Vincent" heisst.
Ekseption - Sabre Dance
Eine meiner ersten LPs war eine von Ekseption. Ihre Pop-Klassik gefällt mir heute immer noch.
Freitag, 17. April 2026
Klimazonen
Nicht nur weltweit, sondern auch in unserer kleinen Schweiz. Diese Woche fotografierte ich diese Osterglocken in Bern. Bei mir oben geht es noch einige Zeit, bis sie kommen. Heute war ich in Lausanne und dort an der Promenade waren sie bereits verwelkt.
Nächste Woche kann ich die Vegetation an der Adria untersuchen.
Donnerstag, 16. April 2026
Affig?
Am Donnerstag verabschieden wir uns ein zweites Mal von unsern Nachbarn. Sie geht noch an Krücken, aber beide sind wieder unternehmungslustig und haben es nicht mehr länger zuhause ausgehalten. Das Wetter gab ihnen recht: in Spanien ist es schöner.
Am Freitag besuchte ich ein zweites Mal die Ausstellung zur Murtenschlacht, die ich schon im Rahmen der Seniorenuni einmal gesehen habe.
Ein befreundeter Hobbybrauer verschickte per Whatsapp Werbung für einen Brauer in Steffisburg. Diesen suchte ich am Samstag auf und am Sonntag degustierten Nachbar J. und ich sein Sortiment.
Seit längerem wieder mal auf Bücherschranktour war ich am Montag. Offenbar brauchen gerade viele Leute neuen Lesestoff. An beiden Schränken, die ich in Bern aufsuchte, waren schon Leute. So setzte ich mich erst auf eine Parkbank und wartete bis sich alle bedient hatten.
Jetzt, wo ich diesen Artikel schreibe, freue ich mich bereits auf meine Ferien in Kroatien. Nächste Woche gibt es keinen aktuellen Bericht, sondern vorbereitete Artikel.
Dienstag, 14. April 2026
Saurier vor dem Haus
ein Brontosaurus, wenn ich mich nicht täusche...
Zur Zeit wird die Strasse zum Schulhaus (rechts unten) und der Platz davor neu gemacht. Gestern trat dieses Ungeheuer auf, fuhr zum Schulhaus hinauf und zurück und spuckte dann Bauschutt in den Vorderlader. Der Saurierhals ist also ein Förderband. Ob das Gerät selbst den Strassenbelag aufkratzt oder bereits aufgekratzten aufsaugt, konnte ich nicht feststellen. Jedenfalls war das Werk am Mittag schon getan und heute wurde geputzt. Der nächste Arbeitsgang dürfte der neue Belag sein.
Montag, 13. April 2026
Museum (14/50)
Wie versprochen habe ich das Historische Museum in Bern noch einmal besucht, um mir die Sonderausstellung zum 650. Jahr der Schlacht bei Murten anzuschauen. Der Titel "Ausgeschlachtet" irritiert ein bisschen, wenn man das eigentliche Thema der Ausstellung nicht kennt. Gemeint ist die Art, wie in den letzten Jahrhunderten der Schlacht bei Murten gedacht wurde.
Das wichtigste Beispiel dafür, ist das Murtenpanorama, das 1894 erstmals in Zürich ausgestellt wurde.
Das Panorama ist zwar nicht physisch anwesend, aber virtuell. In einem Rundumprojektionsraum kann man es nicht nur als Ganzes anschauen, sondern man kann es mit einem Joystick drehen und bis auf einzelne Pinselstriche vergrössern.
Auch diverse Gemälde sind ausgestellt:
Freitag, 10. April 2026
Auf und ab an Ostern
Der Karfreitag war, wie schon beschrieben, Tag des Bieres und der Ostereier vor unserem Haus an der Sonne. Am Samstag huschte ich noch kurz in die Stadt für einen Einkauf und konnte feststellen, dass vor den Restaurants bereits alle Tische besetzt sind. Die Leute wollen endlich den Frühling geniessen. Das Sonntagsbier liessen wir trotz vorherigem Fest aber nicht ausfallen und so beruhigte ich mein "Schlechtes" Gewissen am Montag bei Kieser. Ich war nicht der einzige.
Am Dienstag kam der Dämpfer. Unser ältester Bierfreund war am Vortag gestorben. Kurz vor seinem 91. Geburtstag und gut zwei Jahre nach dem Tod seiner Frau. J. und ich besuchten ihn fast jede Woche zu einem Bier - nun ist dieser Fixpunkt in unserer Agenda vorbei.
Mittwoch, 8. April 2026
Museum (13/50)
In einem Museum findet man die künstlerische Darstellung von:
Alten Interieurs:
Modernen Exterieurs:
Lebenslust:
Horror:
Soweit kann ich meinen Besuch im Kunstmuseum Basel zusammenfassen. Etwas mager? Gut, es war ja nur eine Art Schnelldurchlauf. Obiges kann ich noch beliebig häufig anschauen.
Nur noch bis August zu sehen ist die Sonderausstellung "The first Homosexuals". Schon der Titel schien mir komisch. War da nicht etwas mit den alten Griechen? Gemeint ist wohl eher die künstlerische Darstellung im 19. und 20. Jahrhundert.
Kein Bild aus dieser Ausstellung, habe ich fotografiert, sondern eine Collage aus zwei Gemälden und einer Skulptur mit der Schauspielerin Sarah Bernhardt:
Auch wieder irritierend, denn es gibt keine Hinweise darauf, dass Sarah Bernhardt homosexuell war. Als Feministin hingegen könnte man sie bezeichnen. Sie war selbständig und unabhängig und der Spruch, den der Künstler unter die Collage gesetzt hat, ist vermutlich von ihr.
Ich werde also das Basler Kunstmuseum sicher noch einmal besuchen. Soweit mein Blick in die Zukunft - und das ist auch der Titel dieses Bildes von Ferdinand Hodler. Einen solchen haben die Basler natürlich auch.
Samstag, 4. April 2026
Osterbier
Auch diesen Karfreitag lud Nachbar und Hausbrauer J. zum Osterbier. Wir konnten sogar draussen an der Sonne trinken, umgeben waren wir aber noch von reichlich Schnee. Ab Sonntag bricht endgültig der Frühling aus und der Wechsel von weiss auf grün steht bevor.
Donnerstag, 2. April 2026
Launige Tage
Ich hätte nicht gedacht, dass mir diese späten Schneetage die Laune so verderben können. Aber ich war wirklich in jeder Hinsicht unmotiviert - auch im Blog. Immerhin war am Samstag Brautag. Ich versuchte mich erstmals seit acht Jahren wieder mit einem Safran-Bier. Ich bin gespannt.
Nachdem ich auch den Montag übellaunig zuhause verbracht habe, konnte ich mich am Dienstag immerhin zum Besuch bei Kieser aufraffen. Am Mittwoch schliesslich war wieder Schach angesagt. Noch bevor ich den Namen meines Gegners kannte, war mit klar, dass ich jetzt wieder zurechtgestutzt wurde, denn mit 3 aus 4 Punkten war ich etwas überbewertet. Jetzt dürfte es wieder stimmen.
Ach ja, ich könnte wieder häufiger Symbolbilder mit den Schachfiguren erstellen.
Freitag, 27. März 2026
Schon wieder
Ich hätte nicht gedacht, dass ich schon wieder ein aktuelles Schneebild zeigen kann:
Und der Donnerstag Morgen zeigte nicht nur dieses Bild, sondern bot noch eine andere Überraschung: Einen Stromausfall! Wieder zeigte sich, wie abhängig wir von der Stromversorgung sind. Kein Licht (das ging noch), kein Radio, kein Kaffee und das Wichtigste: keine Heizung. Zum Glück habe ich einen Schwedenofen und auch ein paar Briketts hatte ich noch im Vorrat. So heizte ich ein und konnte sogar etwas warmes Wasser machen. Muss ich doch noch raus und in die Landi fahren, um Briketts nachzukaufen? Nein! Um halb elf hörte ich ein Geräusch, das mich sonst eher nervt - den Kompressor des Kühlschranks.Donnerstag, 26. März 2026
Baden - Burgdorf - Basel
Da ich letztes Jahr mit einem Partner des Reiseunternehmers Twerenbold gereist bin, habe ich eine Einladung zu ihrer Ferienmesse erhalten. So ging ich am Freitag nach Baden oder genauer nach Rütihof, wo sie ihr Hauptquartier haben. Die Präsentationen waren durchaus interessant, aber möblierte Garagen sind halt weniger "heimelig" als echte Sitzungssäle, wie ich sie am Wochenende vorher besuchte. Aber das Wetter war besser. Dass ich keine Reise gebucht habe, liegt aber nicht daran. Mein Reisebudget hat zur Zeit nicht das Volumen meiner Reiselust.
Am Samstag war Burgdorf an der Reihe. Da konnte ich durch die Bierwelt reisen und neue Geschmäcker entdecken. Bekannte und bekannte Geschmäcker auch und alle freuen sich schon auf die Solothurner Biertage.
Nicht nach Davos, das das obige Gemälde zeigt, war Ziel am Dienstag, sondern Basel. Die neue Passerelle im Bahnhof war bereits Thema gestern und demnächst berichte ich von meinen Eindrücken im Kunstmuseum.
Am Mittwoch war wieder Bier das Thema. Der Thuner Heimbrauer Club hielt seine GV ab. Hauptthema war, dass man dieses Jahr kein "Craft Beer Festival" organisieren werden. D.h. der Klub wird wieder einen Stand an der Neuland-Messe haben und andere Brauereien einladen, dies auch zu tun, aber es gibt keine separate Etikettierung und Werbung dafür.
Als ich um zehn in Thun losfuhr schneite es und das tat es zuhause noch mehr. Schnee ist also nicht nur auf obigem Bild ein Thema, sondern auch im nächsten Artikel.
Mittwoch, 25. März 2026
Geisterpasserelle
Gestern war ich in Basel (warum erzähle ich noch). Da ich in einer Zeitschrift einen Artikel über die angebliche Geisterpasserelle am Bahnhof gelesen hatte, wollte ich mich noch persönlich davon überzeugen. Dass es diese neue Passerelle gibt, habe ich gewusst und ich ging darum vor dem Bahnhofgebäude nach rechts, wo ich den Aufgang dazu vermutete. Sinnvollerweise müsste man doch von diesem neuen Geschäftshaus vis-à-vis der Markthalle zur Passerelle kommen ... aber weit gefehlt. So musste ich rund ums Bahnhofgelände ins Gundeldinger Quartier gehen um auf die Passerelle zu kommen. Das andere Ende der Passerelle geht nur bis zum französischen Bahnhof. Immerhin kommt man von dort ebenerdig in die Bahnhofhalle.
Kaum gebraucht wird diese Passerelle sicher auch, weil selbst die langen Züge nicht bis zu ihr fahren. Lediglich die S3 nach Olten stand, als ich dort war, exakt zwischen beiden Passerellen.
Montag, 23. März 2026
Fansprüche
An einer Biermesse findet man nicht nur viele Biere, sondern auch T-Shirts zum Thema. So konnte ich letzten Samstag zwei Besucher abknipsen, die ihre Liebe zum Hopfensaft auf witzige Weise kundtun.
Aber in erster Linie habe ich natürlich Bier degustiert. Saures und herbes, fruchtiges und malziges - und mit den Brauern darüber diskutiert. Ich suche hierbei nach Bieren, die dem durchschnittlichen Biertrinker mit Sicherheit einen kalten Schauer über den Rücken jagen. So z.B. probierte ich eines mit Mango, eines mit Heidelbeere, eines mit Curry und sogar eines, das mit einem ganzen Tannenbaum gebraut wurde. Das ist echte Vielfalt!
Donnerstag, 19. März 2026
Kein Scherz - Schnee im März
Endlich habe ich das Tripel geschafft: Drei Mal zu Kieser in derselben Woche. Also auch am Freitag und erst noch bei einigermassen schönem Wetter. Damit war's am Samstag vorbei, als ich zur Ferienmesse nach Sursee fuhr. Ich buchte trotzdem die Reise nach Kroatien.
Auf dem Weg zurück zum Bahnhof ging ich noch ins dortige Coop und besorgte mit ein anderes Tripel: Drei Innerschweizer Biere, die ich am Sonntag meinen Nachbarn vorsetzen konnte.
Mit Kieser gings am Montag weiter und am Dienstag war wieder eine Exkursion der Senioren Uni angesagt. Mit einem ganzen Punkt schloss die Wochenmitte, denn ich gewann die Schachpartie im Vereinsturnier am Mittwoch Abend. Die nächste Partie ist am 1. April. Aber dann wird mir wohl nicht nach scherzen zu Mute sein, denn ich rechne mit einem starken Gegner.
Mittwoch, 18. März 2026
Im Archiv
Das sind alle Telefonbücher, die je in der Schweiz gedruckt wurde, resp. je ein Exemplar davon. Vom ersten Telefonverzeichnis von Zürich, 3 Seiten A5, über die dicken Wälzer, die wir alle noch kennen, bis zu all den Lokalverzeichnissen im Vordergrund, die auf privater Basis hergestellt wurden.
Gerne hätte ich nach meinen Telefoneinträgen gesucht, aber ich war ja an einer Führung der Seniorenuni. Keine Museumsführung diesmal, sondern eine Archiv-Führung. In Köniz im PTT-Archiv.
Als Bundesbetrieb war die PTT verpflichtet, alle Dokumente zu archivieren und Post und Swisscom als Rechtsnachfolger tun dies weiterhin. Etliche Karten dokumentieren die Entwicklung von Post und Telefondiensten in der Schweiz. Wenig verwunderlich startet beides in Zürich, zog sich durch die Ost-West-Achse des Mittellandes, sowie die Gotthardroute von Basel ins Tessin. Tal um Tal wurde davon aus erschlossen, mit Telefonleitungen, Postkutschen und schliesslich Postautos. So erfuhr ich, dass die Postautolinie 100 von Bern nach Aarberg, damals nur bis Dettligen, die erste der Schweiz war.
Interessant war auch die Werbung, so z.B. wie die damalige PTT-Telecom den SMS-Dienst bewarb:Als Telegramm für das Handy wollte man es den Kunden näherbringen, weil die Abkürzung SMS noch unbekannt war. Heutzutage müsste man wohl eher das Telegramm als SMS für die Schreibmaschine anpreisen...
Montag, 16. März 2026
Ferienlaune
Das schöne Wetter letzte Woche konnte einen ja wirklich in Ferienlaune versetzen. So ging ich den am Samstag nach Sursee, wo das Reiseunternehmen "Car-Tours" seine Kundschaft zum Fest einlud. Leider musste das Fest fast ausschliesslich drinnen stattfinden.
Es regnete nämlich den ganzen Tag. Wer den Gutschein für ein Glas Walliser Wein einlösen wollte - und das wollten natürlich alle - spurtete zum Weinstand und mit einem oder zwei vollen Gläsern wieder zurück. Ich trank meinen Wein aber gleich beim Stand, denn sie spielten gute Musik.Die anderen Gutscheine für Kaffee und für ein Mittagessen (Ghackets und Hörnli) konnte man im Kongresszentrum einlösen. Ich war auch auf einem Stadtrundgang durch Sursee. Trotz nassen Füssen sehr interessant.
Den ganzen Tag gab es Vorträge zu verschiedenen Reisen. In drei Sälen und im obigen Bus. Dort gab es keine Leinwand, sondern Tablets.Dort fand auch jener Vortrag statt, der mich am meisten interessierte. Diese Reise habe ich dann auch gebucht und von 100 Franken Messerabatt profitiert. Am 19. April geht es für eine Woche nach Kroatien.





















