Mittwoch, 31. Dezember 2025

Fertig gewürfelt für dieses Jahr

 

Es wird also wieder an der Jahreszahl gedreht. Alle Welt hofft: jetzt wird alles besser!
Vielleicht. Mit Optimismus vorausschauen, ist nicht falsch. Darum:

Es guets Nöis!

Donnerstag, 25. Dezember 2025

Ein fünfter Würfel?

 Warum nicht?

Schliesslich ist ja der Fünfundzwanzigste! Und da ja ein Feiertag, also quasi ein Sonntag ist, könnte man den Weihnachtstag auch als fünften Adventssonntag bezeichnen. Es ist alles eine Sache der Namensgebung, der Interpretation. Keine Interpretationssache ist aber:

Frohe Weihnachten!

Dienstag, 23. Dezember 2025

Weihnachtsböller!

 

Da habe ich in einem Schweden-Podcast vernommen, dass die Köttbullar in schwedischen Familien den Weihnachtsschinken als häufigstes Weihnachtsgericht abgelöst hat. Da musste ich gleich mithalten. Einen Tag zu früh zwar, und mit Tomatensauce. Für morgen ist bereits eine Pizza eingeplant.

Sonntag, 21. Dezember 2025

Der vierte Würfel

 

Wir haben vier Adventssonntage und wir haben vier Jahreszeiten. Heute beginnt die vierte: der Winter. Und erst noch um vier! Ok, ganz präzis um 16 Uhr 03 MEZ. 
Man nennt es auch Sonnenwende, wobei die Sonne da gar nichts wendet, sondern einfach für uns auf der Erde am weitesten im Süden steht. Der Zeitraum vom Sonnenaufgang zum Sonnenuntergang wird ab morgen sekundenweise länger. Es eilt aber nicht, wir haben noch genug Kerzen.

Freitag, 19. Dezember 2025

Guetzlizyt!

 

In den letzten Tagen hat sich meine Küche wieder in eine Backstube verwandelt. Am Samstag ist wieder Bier-Weihnacht am Wierihorn. Nachbar J. hat gebraut und ich habe gebacken. 

Mittwoch, 17. Dezember 2025

Museum (5/50)

 
Beeindruckend ist er ja schon, der Schultheissenthron im Berner Historischen Museum, aber bequem sieht er nicht aus. Da muss man das draufsitzen gar nicht erst verbieten - tut es aber sicherheitshalber trotzdem. Die prominenteste Person, die in diesem Museum gewürdigt wird, ist aber der Herr Einstein. Eine ganze Etage ist seinem Leben und seinen Leistungen gewidmet .... und ich habe kein einziges Bild gemacht. Ich werde aber sicher noch ein weiteres Mal hingehen, denn das muss man bei einem so grossen Museum sowieso. 
Erst wieder in den Fingern gejuckt hat es mich in der Schatzkammer. Ob ich mich hierbei zum Löwen oder zum Affen gemacht habe, bleibt offen.

Sonntag, 14. Dezember 2025

Der dritte Würfel

 

Drei Würfel von einem einzigen Kerzlein beleuchtet. Etwas weiter im Norden, in Schweden, leuchteten gestern viele Kerzen am Luciafest. Eine Krone mit brennenden Kerzen zu tragen dürfte für manches Mädchen nebst Ehre auch eine kleine Mutprobe sein. Mir wäre jedenfalls ein bisschen mulmig. 
Lichtbringer sein ist aber auch eine schöne Sache, mit einer Kerze oder mit vielen.

Donnerstag, 11. Dezember 2025

Jung an alt

 

Da bekomme ich heute einen Brief von der Kirchgemeinde. Die "jüngste Generation" hat im Kirchenunterricht Teebeutel eingepackt und diese wurden zusammen mit einer Widmung der Pfafferin an die "ältere Generation" der Gemeinde verschickt. Handbeschriftet ist aber nur das kleine Couvert. Auch die Adressettiketten sind aus dem Drucker, vermutlich von der Gemeindeverwaltung, denn die hat ja die Daten. 
So schön die Geste ist, ist mir doch ein bisschen mulmig. Ich gehöre also zu den Alten, denen man auch mal ein Teelein schenken kann, auch wenn man mich gar nicht kennt. Ich bin gespannt, was meine Nachbarn dazu sagen.

Sonntag, 7. Dezember 2025

Der zweite Würfel

 

Mit dem zweiten sind wir nun im Dezember angelangt. "Es weihnachtet sehr!" war gestern wohl öfters zu hören, jedenfalls dort, wo der Nikolaustag eher traditionell begangen wird. So werden heute noch die übrig gebliebenen Nüsse und Mandarinen vertilgt und danach geht's ins Fitness, denn auch die Saison der Weihnachtsessen hat begonnen.

Donnerstag, 4. Dezember 2025

Wenn es Nacht wird über Bern...

 ... und es der erste Mittwoch im Dezember ist, dann ist es Zeit, sich in der Brasserie Bärengraben zu treffen. Sie befindet sich am links am Brückenkopf:

Wer trifft sich dort? Die sieben Aufrechten, die das Fähnchen der längst vergangenen Volksbank immer noch schwenken - zumindest virtuell. Mittlerweile ist auch der Jüngste der Gruppe pensioniert und wir sprechen nur noch ausnahmsweise von unserem früheren Arbeitgeber. Reisen und andere Hobbies sind interessanter, denn dort gibt es auch immer Neues zu berichten.
Anders beim Essen. Dort bleiben alle mehr oder weniger dem Menu des Vorjahres treu. In meinem Falle ist es die Brochette Dijonaise, der Spiess an Senfsosse: 


 

Mittwoch, 3. Dezember 2025

Museum (4/50)

 Auch Thun hat ein Kunstmuseum. Dort finden vor allem Sonderausstellungen statt. Letzten Monat war das die Künstlerin Yee I-Lann aus Malaysia. 

Es handelte sich in erster Linie um Textilien, aber auch um einige Fotomontagen und Videos. Als mit Videos überfütterter Mensch, widmete ich mich jenen Dingen, die zumindest theoretisch anfassbar sind. Eben den Textilien.

Sonntag, 30. November 2025

Der erste Würfel

 


Die Würfel sind gefallen, sagt man üblicherweise. Ganz korrekt war Cäsars Auspruch: Die Würfel sind geworfen. Nun, die Würfel die ich in den nächsten Tagen abbilde, sind weder geworfen noch gefallen, sondern ruhig hingestellt. 
Ruhe soll ja auch das Motto des Jahresendes mit seinen besinnlichen Festen sein. Danach.... aber soweit sind wir jetzt noch nicht. Erst mal wünsche ich allen einen schönen ersten Adventssonntag!

Dienstag, 25. November 2025

Schneebericht

 

So vielversprechend sah es am Samstag aus. Darauf folgte ein trüber Sonntag und ein regnerischer Montag. Heute wiederum schneite es den ganzen Tag. Gerüchteweise möchten die Wiriehornbahnen dieses Wochenende die Skisaison eröffnen. 
Ob dies gelingt? Jedenfalls sind sie kräftig am präparieren der Pisten und wenn sie es so hinkriegen, dass sie auch das gefürchtete Weihnachtstauwetter überstehen, dann könnte es eine tolle Saison werden.

Montag, 24. November 2025

Museum (3/50)

 Das Schweizische Landesmuseum in Zürich ist ein Museum, das man als guter Schweizer gesehen haben muss, nehme ich an. Nun, gesehen habe ich es schon häufig - von aussen:

Und jetzt, mit zarten 68 Jahren, habe ich es geschafft, es auch von innen zu sehen. So bin ich erstmal ziemlich ziellos durch alle Ausstellungsräume marschiert und habe ab und zu etwas originelles fotografiert.
Wappentiere, witzige Keramik, bombastischer Saalschmuck und goldene Tafelaufsätze. In diesem Schnelldurchlauf konnte ich sehen, was mich interessieren könnte (fast alles) und ich werde noch öfters dort hingehen und mich dann einem bestimmten Thema widmen.

Mittwoch, 19. November 2025

Museum (2/50)

 Noch habe ich mein 1.Klass-Abo und es ist ein regnerischer Montag. Ideal also, um in ein weiter entferntes Museum zu gehen. Aber, oh Schreck! Montags sind die Museen zu. Glücklicherweise haben die Zürcher Museen eine Site, wo Museen mit Montagsöffnung verzeichnet sind. Also doch ab nach Zürich.
Als erstes besuchte ich das Trammuseum: eine kleine Halle mit vielen alten Trams und mit vielen Kindern als Besucher. Diese konzentrierten sich aber auf den Spielplatz, so dass ich die Tramwagen meist alleine anschauen konnte.

Nostalgische Gefühle weckte in mir das Tram rechts unten. Nicht, dass ich je damit gefahren wäre, aber das Ziel kannte ich. Als ich noch Jugendschachleiter war, fand am Zürichberg, also beim Zoo, regelmässig ein Turnier statt, das ich leitete.
Als zweites besuchte ich das Finanzmuseum, welches Gebäude von Sixx, der Schweizer Börse, untergebracht ist. Da gibt es zwar wenig "handfestes", aber einen nostalgischen Effekt erfuhr ich auch hier:

Eine Aktie meines ersten Arbeitgebers, respektive ein Genossenschafterschein. Ich erlebte noch, wie diese gegen CS-Aktien umgetauscht wurden. Als diese letztes Jahr wiederum umgetauscht wurden, hatte ich längst keine mehr.
 

Montag, 17. November 2025

Museum (1/50)

 Eins von fünfzig - mutig, nicht wahr? Aber ich habe mir gedacht: wenn ich schon einen Museumspass für ein Jahr kaufe, sollte ich es doch schaffen, im Schnitt, jede Woche ein Museum zu besuchen. Wobei es nicht zwingend 50 verschiedene Museen sein werden, gibt es doch etliche, die man mehrmals besuchen kann. Aber wer weiss: vielleicht gibt es sogar noch ein paar Supplements.
Einen Besuch habe ich schon ausgiebig beschrieben, nämlich den im Museum Gertsch. Darum in diesem ersten Artikel noch einmal ein Bild von ihm.


Freitag, 14. November 2025

Ja, ist denn schon...

 ... ja, ist wohl schon:


Der Weihnachtsbaum auf den Thuner Rathausplatz steht und die Weihnachtsberleuchtung in den Strassen hängt. Auch beim Gang durch die Quartiere weihnachtet es sehr. In zwei Wochen beginnt die Adventszeit und ich muss mir etwas passendes für meine Festtragsartikel einfallen lassen. 
In Thun hat ein dänischer Laden mit Deko-Artikeln eröffnet. Vielleicht lasse ich mich dort inspirieren.

Donnerstag, 13. November 2025

Zimtsternmaschine

 

Als Abonnent der Betty Bossi Zeitschrift ist mir schmerzlich bewusst, dass ich pro Heft höchstens ein Rezpet brauchen kann und bestenfalls tatsächlich ausprobiere. Gerne schaue ich mir auch an, was sie dort für neue Geräte erfunden haben und anpreisen - Geräte, die zwar interessant und brauchbar sind, die ich aber nie gebrauchen würde. 
Ab und zu denke ich aber: WTF! Wozu braucht man eine Zimtsternmaschine. Wobei es ja keine Maschine ist, sondern je eine Form zum Teig auswallen und eine zum Ausstechen und glasieren. Bei Zimtsternen (und Brunsli) mache ich mir die Sache mit Fertigteigen etwas einfacher, aber auswallen und sauber ausstechen schaffe ich mit zwei linken Händen doch noch.

Montag, 10. November 2025

Morgennebel

 

Beim warten auf den Bus in Reutigen. Ich musste wieder mal mein Auto zum Service bringen. Den Tag habe ich mir dann mit Zug fahren und Podcasts hören vertrieben. Am Abend, als ich das Auto wieder holen konnte, teilte man mir mit, es sei nichts besonderes festgestellt worden. Das freute mich, denn es kam auch schon anders. 

Freitag, 31. Oktober 2025

Geister?

 

Ob fröhlich oder verstimmt - bei mir brauchen heute Nacht keine Geister anzuklopfen. Und werden wohl auch nicht. Kürzlich hörte ich in einem Podcast über das Fürchten, dass ängstliche Leute besonders empfänglich für Geisterglauben sind. Mich ängstigt zwar auch das eine oder andere, aber dabei handelt es sich um recht konkrete Dinge, so dass sich diese bei mir nicht als Geister manifestieren.

Dienstag, 28. Oktober 2025

Licht und Stein

 Zum vorher berschriebenen Besuch im Museum Franz Gertsch gehörte auch eine Sonderaustellung von Werken von Alois Lichtsteiner. Er wurde vor allem bekannt mit Bildern, die scheinbar genau das zeigten, was sein Name aussagte:


Sein Vorgehen war folgendes: Er überklebte die Leinwand mit einer Folie, die er wild bemalte. Anschliessend riss er die Folie Stück um Stück ab bis so etwas wie oben entstand. Die frei gewordenen Flächen malte er dann weiss in verschiedenen Farbtönen aus. So sahen die Bilder tatsächlich wie Gemälde von Felswänden oder Geröllfeldern im Schnee aus. Darauf angesprochen soll er jeweils gesagt haben: Das ist kein Berg, das ist nur eine Malerei!
Wohl auch nur eine Malerei, aber thematisch etwas ganz anderes ist dies:

Ein Kopf auf einer Tischfläche - womöglich sein eigener. Für den Künstler sicher eine ernste Sache, ich hatte aber eher unernste Assoziationen: Die Winterthurer Biermarke "Chopfab". 
Ein Bier trinken ging ich nach dem Museumsbesuch tatsächlich, aber ein "Burgdorfer".

Sonntag, 26. Oktober 2025

Fotografiert, gemalt und wieder fotografiert

 Letzte Woche war ich zu  Besuch bei zwei Damen. Bei Silvia....

... und Johanna:
Gemalte Damen, aber fotorealistisch. Es sind Werke von Franz Gertsch, dessen Werke in Burgdorf ausgestellt werden. Im nach ihm benannten Museum. 
Es fällt wirklich schwer, zu glauben, dass es sich um Gemälde und nicht um vergrösserte Fotos handel. So auch hier:
Erst wenn man näher tritt, beinahe seine Nase auf die Leinwand drückt, wird es klar:
Neben den permanent gezeigten fotorealistischen Bildern, gibt es im Gertsch-Museum auch Spezialausstellungen. Zur Zeit eine Galerie von Zeichnungen aus seiner frühen Schaffenszeit. Ein Bild, das mir als Astronomie-ineressierten besonders gefallen hat, ist dieses:
Ich habe allerdings kein eigenes Teleskop, bei dem man mich besuchen könnte. 
Den Besuch im Gertsch Museum machte ich im Rahmen einer Exkursion der Senioren Uni. Im Hinblick auf diesen Mueseumsbesuch kam ich auf Idee, mir gleich den Schweizer Museumspass zu kaufen. Ein Jahr lang Museen in der ganzen Schweiz besuchen für 180 Franken. Für einen GA-Besitzer, der jederzeit überall hin kann eine gute Sache. Es wird hier in Zukunft noch mehr Museumsberichte geben.

Montag, 20. Oktober 2025

Exkursion ins Felslabor St. Ursanne

 Letzten Donnerstag ging ich im Rahmen der Senioren-Uni Bern auf eine Exkursion.

Zuerst ein Blick auf St. Ursanne, das zu besuchen mir leider die Zeit fehlte. Ich musste beim Bahnhof oben bleiben, denn dort ist auch der Besucherzentrum am Mont Terri, in dem sich die Exkursion abspielte. Auf einem Bildschirm war zu sehen, wohin es geht:
Der weisse Balken am unteren Bildrand zeigt den Autobahntunnel und jener oberhalb der Legende den Fluchtstollen. Aus diesem gehen die diversen Forschungsstollen wo die Experimente stattfinden.
Die verschiedenen braunen Flächen stellen Schichten aus Opalinus-Ton dar. Er ist ca. 175 Mio Jahre alt und ist ein Meeressegment, das hier im Faltenjura überall vorkommt. An etlichen Orten ist die Stollenwand offen, für Experimente in dieser Schicht.
Der Opalinus-Ton quillt auf, wenn er nass wird, und das ist das interessante. Wenn, wie auch immer, sich Spalten bilden und Wasser eindringt, quillt der Ton und verschliesst die Spalten wieder. Darum will man diese Opalinus-Schichten zum Einlagern radioaktiver Abfälle nutzen. 
Das wichtigste Experiment ist deshalb dieses hier:
In diesem Stollen haben die Experimentatoren drei "Fässer" hineingeschoben. Diese sind aber keine Plutoniumfässer, sondern riesige Sonden mit hunderten von Messgeräten und einer Heizung, die die Erhitzung durch die Radioaktivität imitiert. Das Experiment begann 2015 und soll noch fünf weitere Jahre dauern.
Über ein Dutzend Firmen und Institutionen aus fast so vielen Ländern führen im Mont Terri Experimente durch, wie diese Reihe von Schautafeln zeigt.
Die Experimente laufen automatisiert, so dass nur wenige Leute in den Stollen sind. Zum Glück trafen wir doch zwei Leute, eine Amerikanerin und einen Australier, die gerade ein Experiment vorbereiteten und bereitwillig erklärten, worum es ihnen geht. Sie versenken feine Glasfaserfäden in ebenso feine Bohrlöcher und schliesen sie einem Laser an. Dann wollen sie Mikro-Erdbeben mit Finger-Grossen Krachern erzeugen und dank den Laser erkennen, ob sie Erschütterungen die Fasern erreicht. 
Die Endlagerung der radioaktiven Abfälle wird aber nicht hier geschehen, sondern im Kanton Zürich, nördlich Lägern. Die Experimente im Mont Terri werden hoffentlich alle Informationen bringen, dies so sicher wie nur möglich zu tun. 

Dienstag, 14. Oktober 2025

Katze geht immer


 Heute konnte ich den Kater aus dem Nachbarhaus in Ruhe fotografieren. Normalerweise ist er eher scheu und rennt davon. Auf der Mauer fühlte er sich offenbar sicher vor mir.

Montag, 13. Oktober 2025

MOB

 Nein, nicht Mobbing, sondern Montreux Oberland Bahn. Und von dieser benutzte ich den GPX, Golden Pass Express. Das ist diese Zugkomposition die von Interlaken bis Montreux fährt, also in Zweisimmen umgespurt wird. Ich fuhr erst ab Spiez und erreichte nach gut zweieinhalb Stunden Montreux.

Der Genfersee-Riviera war heute keine Sonne vergönnt. Aber es war einigermassen mild und an der Promenade gab es vieles zu schauen.
Es findet auch eine Skuplturen-Ausstellung statt. Ich hätte Dutzende fotografieren können, beschränkte mich aber auf diese bunte Installation, die da etwas gegen die Wolken entgegenhält, und einen Lebensbaum. Der würde mit vor unserem Haus auch gefallen.
Sonne tanken konnte ich wieder auf der Rückfahrt durchs Wallis. Erst bis Brig, dann über den Lötschberg.

Mittwoch, 8. Oktober 2025

Nur ein Strich

 Ich bin kein Freund davon, Werbeplakate zu verunstalten. Aber es gibt auch Ausnahmen:

Der, der den Gepäck-Abholer mit einem Strich in Pater Brown verwandelt hat, der hatte Humor und ein gutes Auge.

Montag, 6. Oktober 2025

1.Klass-Oktober

 Nach dem Flachlandsommer gebe ich nun auch dem Herbst einen Namen, oder wenigstens einem Monat davon. Ich habe mir einen Klassenwechsel für einen Monat geleistet (165 Franken) und gondele den ganzen Oktober erstklassig durch die Schweiz. 

Ich sitze hier im IC1 nach St. Gallen. Das war aber nicht mein Ziel. Ich stieg in Zürich um und fuhr der Goldküste entlang nach Rapperswil. Dort stieg ich in den Voralpenexpress nach Luzern. Dort war mein Ziel "just a little brewpub" - ja, genau so heisst das Lokal. 16 Biere schenken sie aus und gemäss Hompage heisst eines davon "Fuck Putin". Ohne Zensursternchen, die meinen das so!
Offenbar waren auch schon viele Gäste dieser Meinung, so dass das Bier bei meiner Ankunft ausverkauft war. So "musste" ich halt ein IPA trinken. Der Pub dürfte sich zum Pflichtstop bei jeder Luzernpassage für mich entwickeln.

 

Donnerstag, 2. Oktober 2025

Altruismus

 Auch bei der Seniorenuni hat das Semester begonnen und so war ich  am Mittwoch an einem Vortrag mit dem Titel: Die biologischen Wurzeln von Kooperation und Altruismus. Für Altruismus steht auch mein Namenspatron.

Der heilige Martin teilte seinen Mantel mit seinem Schwert und schenkte die Hälfte einem Bettler. Der Professor, der den Vortrag hielt, sprach allerdings nicht von Menschen, sondern von Insekten, Fischen und Ratten. Darum dieses KI-Bild.
Die Forschungsanlage war z.B. , dass eine Ratte an einer Schublade ziehen konnte, die der Ratte im Käfig nebenan Futter spendete. Tatsächlich revanchierte sich die gefütterte Ratte (meistens). Es zeigte sich sogar, dass diese Ratte auch dann kooperierte, wenn im Nebenkäfig eine andere Ratte heineingesetzt wurde. Der Kooperationswille wurde somit auf alle Artgenossen übertragen. Unter den Versuchstieren war aber wohl kein Martin, denn die Forscher fanden heraus, dass weibliche Tiere bedeutend kooperativer sind, als männliche. Und jene Männchen, die kooperativ waren, reagierten nur auf direkte Belohnungen. 
Das könnte man vielleicht sogar auf Menschen übertragen, denn nicht jeder ist ein Heiliger.

Dienstag, 30. September 2025

Musikalischer Zug

 

Züge mit einem Namen, auch von Musikern, gibt es einige. Eine Benamsung, die gleichzeitig ein Wortspiel ist, habe ich bisher nicht gesehen. Der Spurwechselzug der MOB fährt von Interlaken nach Montreux und Shania Twain wohnt gleich ein paar Dörfer weiter. Sie, die vor ein paar Tagen sechzig wurde, hat den Zug auch persönlich getauft. Ob darin auch ihre Musik gespielt wird? Wohl nicht, aber mir würde es gefallen.

Samstag, 27. September 2025

Zurück in die Stadt?

 

Irgendeinmal wird es soweit sein, dass ich mir überlegen muss, wieder in die Stadt zu ziehen. Das wird noch einige Jahre gehen, aber schon heute habe ich offene Augen für Wohnungsinserate. Obiges klebte an einer Bushaltestelle und diese Wohnung würde wirklich alle meine Wünsche erfüllen. 
Es zeigte mir aber auch, was meine Wünsche kosten würden. So träume ich weiter von der idealen Wohnung, denn ich habe ja noch ein paar Jahre Zeit.

Donnerstag, 25. September 2025

Weiter reisen?

 

Kaum bin ich wieder zu Hause und habe meinen Reisebericht geschrieben, denke ich schon wieder ans Reisen. Nicht zuletzt, weil schon wieder neue Kataloge eingetroffen sind.
Leider sieht mein Reisebudget ähnlich aus, wie diese Kutsche, die ich kürzlich fotografiert habe: Etwas ausgeräumt und mit einem Zugpferd, das eher stationär wirkt. So werde ich wohl das nächste Jahr wieder mal unser eigenes Land auskundschaften, was ich, GA sei Dank, problemlos tun kann.

Sonntag, 14. September 2025

Holland und Ijsselmeer (8/8): Von Nijmegen wieder nach Hause

Sonntag Morgen früh. Packen war angesagt und dann warten. 

Das Sonnendeck war um diese Zeit noch alles andere als sonnig. Darum entschloss ich mich, noch schnell ein paar Schritte durch die Stadt zu machen.
Wie meistens konzentrierte ich mich auf die Wandmalereien und Skulpturen. Der Marktplatz war noch menschenleer. Das wird sich noch ändern, aber dann sind wir schon lange weg. Nijmegen ist sicher auch eine Reise wert.
Im Rückblick kann ich sagen: Es war eine schöne und abwechslungsreiche Reise. Das tolle an einer Schiffsreise ist, dass man nicht jeden Tag ein- und auspacken muss, denn das Hotelzimmer kommt immer mit. So hat man auch die Möglichkeit, sich von der Reisegruppe zurückzuziehen. Aber auch auf Deck ist es immer ruhig und das schauen auf die Bewegung hat etwas meditatives.
Das Schiff ist nicht nur ein Hotel, sondern auch ein Luxusrestaurant. Hier liegt auch ein kleiner Nachteil. Die Essenszeiten geben auch einen Rhythmus vor, der verhindert, dass man längere Zeit individuell eine Stadt erkunden kann. Aber das ist Kritik auf hohem Niveau, so hoch wie auch das Essen.