Bernkastel? Noch nie gehört. Aber ich bin ja auch kein Weinkenner. Diese aber sollten den Ort kennen, denn hier wird der berühmte Doktorwein hergestellt. Dieser Name geht auf eine Geschichte zurück, dass einst ein kranker Fürst hier Halt gemacht hat und nach Genuss dieses Weines wieder gesund wurde.
Passenderweise liess der Stadtführer uns nicht nur den Wein probieren, sondern tat dies auch in der Kleidung eines Doktors des 14. Jahrhunderts.
Montag, 21. Oktober 2024
Die zweite Flussreise (4/8): Bernkastel
Sonntag, 20. Oktober 2024
Die zweite Flussreise (3/8): Trier
Ueber Nacht lagen wir in Mettlach, gleich bei der berühmten Porzellanmanufaktur. Ein Abendspaziergang im Städtchen wäre möglich gewesen, ich hatte aber keine Lust darauf.
Am nächsten Morgen ging es nach Trier. Da die Anlegestellen in Trier wegen Hochwasser nicht benutzbar waren, legten wir im Nachbarort Konz an, wo uns der Bus für die Stadtrundfahrt abholte.
Wer in Trier ist, muss natürlich die Porta Nigra anschauen und fotografieren. Das Bauwerk aus dem zweiten Jahrhundert war ursprünglich schön hell. Erst die Verwitterung machten es dunkel, so dass im Mittelalter der heutige Name entstand. Auf dem Marktplatz steht ein Brunnen mit dem Petrus als Brunnenfigur. Dieser trägt zwei Schlüssel: Einen goldenen für das Himmelstor und einen silbernen für die Tore der Stadt. Die Legende sagt, dass Petrus, wenn alles schläft, vom Brunnen herunter steigt und den silbernen Schlüssel nutzt, um in einen der vielen Weinkeller einzudringen und dort seinen Durst zu löschen.
Das Bild oben rechts zeigt das Judentor. Dahinter waren die Häuser der Juden und in finsteren Zeiten wurde dieses Tor nachts verschlossen. Jude und trotzdem Antisemit war Karl Marx, der in Trier geboren war. Der Dom, so mächtig er ist, ist wegen seiner Grösse nur im Modell ganz zu fotografieren.
Dass Trier nahe bei Luxemburg liegt, war bei der Anlegestelle in Konz zu sehen. Neben diesem war ein Möbelgeschäft (Möbel Martin!), vor welchen etliche Autos mit Luxemburger Kennzeichen standen.
Samstag, 19. Oktober 2024
Die zweite Flussreise (2/8): Saarbrücken
Saarbrücken ist bekanntlich die Hauptstadt der kleinsten deutschen Bundeslandes, wenn man die drei Stadtstaaten beiseite lässt, des Saarlandes. Beide haben den Namen natürlich vom Fluss: der Saar.
Die Saar ist nicht immer so braun, aber wir hatten in den letzten Tagen viel Regen und alle Flüsse waren aufgewühlt und hatten hohe Pegel. Die zentralen Stadtteile von Saarbrücken sind Alt-Saarbrücken (links der Saar, aber rechts auf dem Bild) und St. Johann, gleich gegenüber. Letzterer hat mir gut gefallen, wegen seiner hübschen Altstadt und seines pompösen Rathauses.Auch pompös ist die Ludwigskirche auf der Saarbrücker Seite. Der letzte Fürst vor der franz. Revolution namens Ludwig liess sie erstellen und da er denselben Namen wie der König Frankreichs hatte, konnte er damit auch seinem Herrn schmeicheln, denn hier herrschte damals Frankreich.Rund um die Kirche, die leider teilweise eingerüstet war, stehen weisse Palais, die Beamten und Kirchenleuten als Heim dienten. Einer angeblich auch der Mätresse des Fürsten.Hier noch ein paar weitere Eindrücke:Gleich an der Saar fand ich eine Fassadenruine, die als Brunnen dient. Während auf der einen Seite des Flusses die Enten watscheln, fährt auf der anderen Seite der Durchgangsverkehr über die Stadtautobahn. Beim oben genannten Rathaus steht eine Skulptur, die den Besucher willkommen heisst und eine QR-Code mit Stadtinfos anbietet.
Nach geführtem und individuellem Stadtrundgang war wieder Termin auf dem Schiff - zum verschobenen Willkommens-Apéro. Bei diesem legten wir auch ab, denn wir sollten noch vor dem Eindunkeln die berühmte Saarschleife durchfahren. Von dieser gibt es leider kein spektakuläres Bild, denn dazu hätte ich in die Luft gehen sollen.
Freitag, 18. Oktober 2024
Die zweite Flussreise (1/8): Erst mit dem Bus
Dies war das Ziel des Tages. Aber erst hiess es: Ab auf die Strasse. Beim Bahnhof Basel, an der nicht übertrieben schönen Ecke, wo auch der Flixbus hält, wurden die Schweizer Teilnehmer der Reise in einen Reisebus verfrachtet. Mit diesem fuhren wir auf der Autobahn durchs Elsass und durch Lothringen. Dann noch ein paar Kilometer über die deutsche Grenze nach Saarbrücken.
Auf dem Schiff trafen wir auf die Deutsche Reisegruppe, die mit dem Abendessen auf uns warten mussten. Und dieses war, nebst einer Kurzinfo, bereits der wichtigste Punkt der Einschiffung:
Donnerstag, 17. Oktober 2024
Schwein gehabt
Da habe ich vor ein paar Wochen einen Brief bekommen mit einem Last-Minute-Angebot für einer Flussfahrt. Und so habe ich den "Thurgau-Travel" geholfen ein noch leeres Zimmer zu füllen, wobei mir der Einzelzimmerzuschlag erlassen wurde.
Die Reise führte von Saarbrücken nach Trier, Koblenz, Düsseldorf und Münster (von dort das Bild). Nur in Düsseldorf war ich schon - es gab also einiges zu entdecken. Morgen geht's los, mit dem Reisebericht.
Dienstag, 8. Oktober 2024
Er ist da!
Ja, der neue Laptop ist da und ich schreibe auch darauf. Einen kleinen Haken hat das Ganze noch... ich gehe morgen Mittwoch noch mal in die Ferien. Somit geht es noch einmal eine Woche, bis ich wieder den Blog weiterführe. Mit Reiseberichten!
Montag, 12. August 2024
Entschuldigen Sie bitte ....
.... die Unterbrechung, hiess es früher ab und zu auf der Mattscheibe. Meist handelte es sich wohl um ein technisches Problem. Nun, ein solches habe ich auch. Ich meinte wieder einmal, ich könnte vor dem Computer noch etwas trinken. Etwas klebriges noch dazu. Dieses Getränk landete dann aber statt im Rachen auf der Tastatur. Ich schaltete den Computer natürlich gleich ab, putzte was ich konnte und schaltete ihn wieder ein. Aber jetzt war Sendeschluss.
Am Freitag ging ich ein den Computershop, wo man mir schon schnell sagen konnte, dass das Gerät nicht mehr zu retten war. Die Daten zum Glück aber schon. Ich bestellte sogleich einen neuen und wieder zuhause schrieb ich "Liebe Mobiliar ..." . Nein, ich rief an und meldete was los war und sandte der Sachbearbeiterin auch den Bericht des Computerladens. Und heute erhielt ich die gute Nachricht: Die Mobi und ich teilen uns quasi die Kosten des Unglücks, d.h. fünfhundert Franken Selbstbehalt auf meiner Seite und etwas mehr von der Versicherung.
Diesen Artikel schreibe ich mit dem ehemaligen Büro-Laptop (Windows 7) und es ist wahrscheinlich der letzte Artikel des Augusts. Nach meinen Irland-Ferien geht es hoffentlich mit neuem Elan und neuem Computer weiter.
Samstag, 3. August 2024
Spass mit Inseraten
Nebst den amtlichen Nachrichten, lese ich in unserem Anzeiger gerne die Inserate. Da ist mir folgende Kombination aufgefallen:
Wer Sorgen hat, den nächsten Winter zu überstehen, der verkaufe seinen Besitz an den Herrn Winter oder wende sich an die Winterhilfe. Beides hat nichts mit mir zu tun und ich bin zuversichtlich, weder das eine noch das andere tun zu müssen.
Nicht knapp bei Kasse darf man wohl beim nächsten sein:
Es ist übrigens die Lärche, nicht die Nachtigall - oder so.






