Freitag, 14. Januar 2022

Veganuary?


 Zumindest bei den Hamburgern scheint der vegane Januar nicht zugeschlagen zu haben. So landen die nicht verkauften Kunsthackplätlzi auf dem Haufen mit Prozentklebern. Bei mir läuft die vegane Kampagne ähnlich wie die Spargel- oder die Kürbissaison. Habe ich Lust darauf, nehme ich es - wenn nicht, nicht.

Mittwoch, 12. Januar 2022

Blick zurück nach 2020

 

Ich brauchte lange, um ein Lied aus diesem Jahr zu finden, das mir gefällt. Aber ja, die Kellys, die können es und Michael Patrick erst recht. Wenn auch der Titel etwas zwiespältig wirkt. Verrückt ist die Zeit zwar, aber nicht unbedingt schön. Aber so ist es ja auch nicht gemeint.
Ja, Anfang 2020 ging es los: Die Pandemie. D.h. sie begann bereits im Vorjahr, wodurch sie von der UNO die Bezeichnung COVID-19 erhielt. Bei uns begann der Lockdown im März. Schon vorher wurden Veranstaltungen, z.B. Fasnacht, abgesagt. Es folgten Biertage, Läufe etc.
Ich verliess das Haus nur noch wenn nötig und beschloss mein GA auslaufen zu lassen und ein neues Auto zu kaufen. Mit diesem würde ich jetzt herumreisen, nahm ich mir vor, tat es aber nicht. Kein Fitness, kein Schach, keine Reisen.

Sonntag, 9. Januar 2022

Hübeli


 Jakobshübeli heisst dieser Ort, von dem man eine solche Aussicht über Thun hat. Dort steht auch ein Pavillon, der, als er noch aus Holz war, abgebrannt ist, und in der ersten steinernen Version zusammengebrochen ist. Der heutige sieht stabil aus und wird sicher gerne für romantische Treffen genutzt.
Das ich dorthin kam war Zufall. Ich wollte nur schauen, was das für eine Kirche ist (rechts im Bild), die hinter dem Casino (ausgerechnet) sichtbar ist. Es ist die katholische. Von dieser aus sah ich eine kleine Kappelle am Waldrand, welche sich als christkatholisch herausstellte und dort war ich schon bei der Treppe zum Hübeli.

Freitag, 7. Januar 2022

Vergangenheit und Zukunft


 Einen Blick zurück und einen Blick nach vorn bietet zur Zeit die Thuner Bahnhofunterführung. Beide Plakate versprechen Veränderung. Aber es ist Veränderung auf Schweizer Art - also ganz geringe. So wie der Fahrplan sich nicht wirklich stark verändert hat, wird auch diese Regierungsrätin, wenn sie es denn wird, alles anders machen, als ihre Vorgängerin, die derzeitige Finanzdirektorin Beatrice Simon.
So ist es halt: Schweizer Fahpläne und Schweizer Politik sind eher langweilig, aber dafür auch zuverlässig und berechenbar.

Mittwoch, 5. Januar 2022

Blick zurück nach 2021

 Ich bin zwar schon lange nicht mehr hitparadenaffin, aber diesen habe ich auch mitbekommen:

Der Pösteler und Shanty-Sänger Nathan Evans landete mit seiner Version dieses Liedes einen Nummer 1 Hit in vielen Ländern, auch in der Schweiz. Das Lied handelt von Walfängern, die im Kampf mit einem Wal bereits vier Boote verloren haben und auf das Versorgungsschiff "Wellerman" zur Unterstützung warten. Den einsamen Kampf mit einem starken Gegner und das Warten auf Hilfe haben, gemäss Wikipedia, viele Menschen als Allegorie zur aktuellen Situation mit Isolation und Kampf gegen das Virus gesehen. Was erstaunlich ist, denn der Walfang ist, im Gegensatz zur Bekämpfung des Virus, eher verpönt.

Nicht nur das Virus musste 2021 bekämpft werden, sondern in vielen Gegenden auch das Wasser. In der Schweiz kamen wir einigermassen gut davon und hatten keine Todesopfer zu beklagen. So war für viele, auch für mich, das Anschauen der überschwemmten Ufer eher ein exotisches Abenteuer, wie hier der Anblick des "versunkenen" Grunderinseli.


Corona war auch in meinem Alltag Dauerthema. Ich habe mich impfen lassen, ohne es an die grosse Glocke zu hängen. Brav zeigte ich das Zertifikat - in der Beiz, im Fitness, an der Biermesse.

Dienstag, 4. Januar 2022

Arbeitsbeschaffung


 Das Jahr 2022 droht bereits jetzt ähnlich ereignislos - jedenfalls für einen Pensionär wie mich - zu werden, wie die beiden vorherigen und somit wenig Blogfutter zu bieten. So muss ich mir halt selbst etwas Arbeit erzeugen.
Meine erste Idee war, jeden Mittwoch ein Video zu zeigen und eine Geschichte dazu zu erzählen. Das erschien mir aber doch zu beliebig und so verschärfte ich die Regel:
Jeder Artikel handelt von einem Jahr, wobei ich morgen mit 2021 starte und jeden Mittwoch ein Jahr zurückgehe. Ich zeige ein Musikvideo und behandle kurz ein öffentliches und ein privates Ereignis aus diesem Jahr. So werde ich bis Ende dieses Jahres etwa bei meiner Konfirmation ankommen.
Ich bin gespannt, was dabei herauskommt.

Montag, 3. Januar 2022

Schweifstern


Letzte Woche stand sie noch, die Weihnachtsdekoration auf dem Maulbeerkreisel in Thun.
Den Weihnachtsstern als Schweifstern, also als Kometen darzustellen, ist eine "neuere" Erfindung. In der Bibel ist keine Rede von einem Schweif und Kometen galten im Altertum eher als Unglücksbringer. Erst als die Kometen als normale astronomische Erscheinung betrachtet wurden, kam die Idee auf, dass die drei Magier aus dem Morgenland eventuell einen Kometen beobachtet hätten.
Eine beliebte Quizfrage ist, wohin der Schweif des Kometen zeige. Die richtige Anwort ist: Immer von der Sonne weg. Der Schweifstern auf dem Maulbeerplatz ist somit korrekt aufgestellt.

Samstag, 1. Januar 2022

Gut im Fell ins neue Jahr


Silvester habe ich auswärts gefeiert. Kritisch beobachtet durch einen der Gastgeber. Ich hoffe natürlich, dass ich dieses Jahr auch so gut im Fell bin, wie er.