Obwohl ich erst im August fahre. Aber bei organisierten Reisen ist rechtzeitiges Buchen sicher sinnvoll. Normalerweise entscheide ich mich immer im letzten Moment wohin es geht. Das Besondere an dieser Reise ist, dass ich sie bereits vor zehn Jahren geplant hatte, aber dann ist mir etwas dazwischen gekommen. Ein Etwas in Form einer Einladung nach Peru, um bei der Hochzeit eines Freundes dabeizusein.
Mittlerweile sind alle Freunde unter der Haube und ich konnte definitiv eine Reise durchs Baltikum buchen. Eine Reise von Tallinn via Riga nach Vilnius, also durch die Hauptstädte der drei baltischen Staaten. Ich bin eben einer, den es immer nach Norden zieht, speziell an die Ostsee. Bereits zur Interrail-Zeit habe ich zwei Skandinavientouren gemacht.
Dass es mir bei den Ferien nicht einfach um Baden und Shopping geht, zeigt sich auch am Veranstalter, den ich gewählt habe. Es handelt sich um Studiosus Reisen. Der Name verspricht da doch einiges. Könnte ich doch schon packen!!!
D'Musig derzue: Bleiben wir da beim ESC. Die lettische Band Brainstorm hat sich beim ESC 2000 der europäischen Popwelt empfohlen. Der Titel damals "My Star" oder auf lettisch "Issavienojums".
Freitag, 15. Mai 2009
Donnerstag, 14. Mai 2009
ESC zum zweiten
Nun schaute ich also den zweiten ESC-Halbfinal auf holländisch, d.h. mit holländischem Kommentar. Zum Glück. Der Kommentator informiert und ironisiert wie unser Theodor Haller zu besten Zeiten. Zugegeben, ich verstehe nur die Hälfte. Den Final werde ich wohl wieder bei SF schauen, denn ein wir-sind-nicht-dabei-Gejammer tönt auf holländisch nicht besser als auf berndeutsch.
Zwei Dinge sind mir besonders aufgefallen. Einmal werden Streichinstrumente gerne auf die Bühne genommen, aber nicht wirklich gespielt. Bei meinem Favoriten, Alexander Rybak, verständlich, denn der war ja auch noch mit Singen beschäftigt. Bei den anderen war es aber reine Kulisse. Das Zweite: Mir scheint es waren noch nie so viele Künstler, ob singend oder tanzend, barfuss auf der Bühne. Wenn das so weitergeht und die Bildregie mitspielt, wird der ESC noch zum Pflichtprogramm für Fussfetischisten.
D'Musig derzue: Die Pionierin der Barfussauftritte Sandie Shaw, und natürlich mein Favorit Alexander Rybak .
Mittwoch, 13. Mai 2009
ESC zum ersten
Ueber das Ausscheiden der Schweiz habe ich schon einiges klagendes und klägliches gelesen. Mir war schon beim ersten Ton von Adrian Sieber klar: Das wird nichts! Man hat ihn kaum gehört. Auch die Melodie, soweit vorhanden, ging im Gitarrengedröhn unter. Da hätten auch bunte Kostüme, Tanzeinlagen oder Miniröcke nicht geholfen. Abgesehen davon, dass ich mir Sieber im Minirock ungerne vorstelle. Bei aller Sexyness, die halt auf eine Showbühne gehört, haben sich nicht nur solche Beiträge qualifiziert. Chiara aus Malta, pummelig wie eh und je, oder die Sängerin der portugiesischen Gruppe haben sich qualifiziert ohne allzutiefe Einblicke zu gewähren.
Jetzt erklären viele Schweizer, sie würden am Samstag den Final nicht schauen. Am Montag reden dann doch alle darüber und, soweit ich weiss, werden Fussball-WM und EM Finale in der Schweiz auch geschaut, obwohl nie Schweizer mitspielen.
Vorher gibt es aber noch den 2. Halbfinal, der weder vom Schweizer noch vom Deutschen Fernsehen übertragen wird. Voraussichtlich muss ich mich an BVN, das niederländische Auslandfersehen via Satellit, halten.
D'Musig derzue: And now something completly different! Habe ich mich mal als eher optimistischen Typen bezeichnet, meint mein Gesprächspartner dazu: "Don't worry, be happy". Nein, so oberflächlich meine ich es nicht. Ich bin mir der Problem der Welt durchaus bewusst. Aber eins kann mir keiner nehmen!
Jetzt erklären viele Schweizer, sie würden am Samstag den Final nicht schauen. Am Montag reden dann doch alle darüber und, soweit ich weiss, werden Fussball-WM und EM Finale in der Schweiz auch geschaut, obwohl nie Schweizer mitspielen.
Vorher gibt es aber noch den 2. Halbfinal, der weder vom Schweizer noch vom Deutschen Fernsehen übertragen wird. Voraussichtlich muss ich mich an BVN, das niederländische Auslandfersehen via Satellit, halten.
D'Musig derzue: And now something completly different! Habe ich mich mal als eher optimistischen Typen bezeichnet, meint mein Gesprächspartner dazu: "Don't worry, be happy". Nein, so oberflächlich meine ich es nicht. Ich bin mir der Problem der Welt durchaus bewusst. Aber eins kann mir keiner nehmen!
Samstag, 9. Mai 2009
Blog aufräumen
Ich habe meine verstreuten Blogeinträge eingesammelt und in diesen Blog intergriert. Die grosse Blogroll habe ich schon erwähnt. Dazu habe ich auch die wichtigsten Artikel aus dem alten Kulandoblog datumsgerecht hierherkopiert, insbesondere den ersten Beitrag.
Weiter habe ich den Reisebericht vom letzten Herbst (Normandie) aus meiner Geocities-Page übertragen. Das Inhaltverzeichnis hier ist auch in der Linkliste aufgeführt.
Weiter habe ich den Reisebericht vom letzten Herbst (Normandie) aus meiner Geocities-Page übertragen. Das Inhaltverzeichnis hier ist auch in der Linkliste aufgeführt.
Dienstag, 5. Mai 2009
Signet-Nostalgie
Es gab eine Zeit, als es nicht nur weniger Fernsehprogramme gab, sondern sie auch nicht rund um die Uhr sendeten. Es gab einen Sendeschluss und folglich auch einen Sendebeginn. Beides wurde mit einem Signet gekennzeichnet. Das ganz alte Signet des Schweizer Fernsehens habe ich leider nicht gefunden, aber das Kristall-Signet.
Grund dieser Signet-Recherche ist, dass mir einmal die Signet-Melodie von Antenne 2, wie das zweite französische Fernsehen einmal hiess, durch den Kopf ging. Ein hübscher Trickfilm mit fliegenden Männchen, einem erscheinenden Planeten und einer aufgehenden, resp. untergehenden 2. Dazu gleich noch zwei Signete von TF1, die wohl deshalb so Bonbon-bunt sind, weil TF1 als letzte farbig senden konnte, wegen der alten Sendenorm.
Zusammen mit FR3 waren die französischen Programme fester Bestandteil meines jugendlichen Fernsehkonsums. Sie brachten mehr Filme und Musikshows als die deutschsprachigen. Je mehr Sender aber empfangbar waren, umso 'fauler' wurde ich und schaute nur noch deutschsprachige Programme.
D'Musig derzue: Da könnte ich jetzt das ganze Repertoire französischer Musik der 70-er Jahre aufzählen. Drei reichen: Mort Shuman "Comme avant", Alain Barriere & Noelle Cordier "Tu t'en vas" und, weil man ja wirklich manchmal wünscht, nichts hätte sich verändert, Les Poppys "Non, non, rien a changé". Aber wünschbar ist es auch nicht immer.
Montag, 4. Mai 2009
Mein Freund der Baum
Da hat Bruder Bernhard ein Loblied auf die gut sortierte Blogroll gesungen und ich kann das nur unterstützen. Unter seinen Entdeckungen ist auch eine Frau, die sich kurz die Bloggerin nennt. Grund genug für mich, mir ihre Site anzuschauen. Sie stellt sich ausführlich vor, u.a. auch mit ihrem indianischen und ihren keltischen Zeichen. Letzteres ist ein Baum, bei ihr der Ahorn.
Da war meine Neugier geweckt und ich suchte sofort eine Site, um mein Baumzeichen zu ermitteln. Es ist die Tanne. Das trifft sich gut, denn solche habe ich massenhaft ums Haus herum. Nun hat die ganze Sache einen kleinen Haken: Auf einer dieser Sites, die der Euro-Celts, wird erklärt, dass dieses Baum'Horoskop' einer Erfindung der neueren Zeit ist. Dieses und eine Zeile anderer 'Horoskope' wurden in den siebziger Jahren für die Zeitschrift 'Marie-Claire' entwickelt. So darf den die Tanne wieder für mich sein, was sie schon immer war: Ein netter Nachbar, aber kein Charaktergeber.
A propos Blogroll: Auch da ich war noch aktiv. Nebst der bisherigen, dynamischen Blogroll, gibt es jetzt noch weitere, grosse, alphabetisch geordnete Liste der Blogs, die ich interessant finde.
D'Musig derzue: Bei dem Titel und Thema drängt sich natürlich das alte Lied von Alexandra auf.
Da war meine Neugier geweckt und ich suchte sofort eine Site, um mein Baumzeichen zu ermitteln. Es ist die Tanne. Das trifft sich gut, denn solche habe ich massenhaft ums Haus herum. Nun hat die ganze Sache einen kleinen Haken: Auf einer dieser Sites, die der Euro-Celts, wird erklärt, dass dieses Baum'Horoskop' einer Erfindung der neueren Zeit ist. Dieses und eine Zeile anderer 'Horoskope' wurden in den siebziger Jahren für die Zeitschrift 'Marie-Claire' entwickelt. So darf den die Tanne wieder für mich sein, was sie schon immer war: Ein netter Nachbar, aber kein Charaktergeber.
A propos Blogroll: Auch da ich war noch aktiv. Nebst der bisherigen, dynamischen Blogroll, gibt es jetzt noch weitere, grosse, alphabetisch geordnete Liste der Blogs, die ich interessant finde.
D'Musig derzue: Bei dem Titel und Thema drängt sich natürlich das alte Lied von Alexandra auf.
Samstag, 2. Mai 2009
Es ist schon Sommer - es regnet!
Aber erst mal von vorne: Da ich heute keine Lust auf einen Waldlauf hatte - denn ein solcher täte Not - entschloss ich mich, nach Münsingen zu fahren und an der Aare zurück nach Thun zu marschieren. Dort angekommen, änderte ich meinen Plan und wanderte Richtung Bern, um mir mal die neue Hunziken-Aue anzuschauen. Die wurde ja angelegt, damit die Aare mehr Platz hat, und nicht mehr die Autobahn überschwemmt. Die Aue sieht ganz nett, aber noch etwas unfertig aus. Ich marschierte weiter und kurz vor der Augutbrücke begann es zu regnen. Kein Problem, denn unter der gedeckten Brücke konnte ich warten bis es nachliess. Das tat es auch und bald war ich im Dählhölzli. Aber lange konnte ich nicht Tiere anschauen, denn der nächste Wolkenbruch setzte ein und ich musste beim Restaurant unterstehen. Bei der nächsten Regenpause schaffte ich es bis unter die Monbijoubrücke, als es wieder von neuem schüttete. Beim nächsten Nachlassen stieg ich die Treppe hoch auf die Brücke. Kaum oben angekommen, fuhr ein netter Kerl rasant durch eine tiefe Pfütze und ich erhielt jetzt auch noch eine Dusche von der Seite. So nass wie ich jetzt war, konnte der Regen aufhören und das tat er auch.
Via Helvetiaplatz und Kirchenfeldbrücke erreichte ich den Kornhausplatz und dort gab es einen Lichtblick. Nicht Sonnenschein, aber ein Klarinettenorchester, dass vor dem Kornhaus spielte. Versöhnt mit den Umständen, nahm ich den Zug nach Thun zurück.
Jetzt, wo ich dies schreibe, regnet es wieder, aber jetzt bin ich am Trockenen!
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