Montag, 8. Juli 2019

Schwarze Wolken und blaues Gras

Am Samstag fand wieder das Bluegrass-Festival auf den Thuner Grunderinseli statt. Wie immer spielten vier Bands und, als ungeladener Gast ein Gewitter. So passte es bestens, dass die erste Band (mitte rechts) Lieder spielte, in denen "Storm" und "Rain" vorkam. Das, obwohl sich die vier Tschechen "Sunny Side" nennen. Sie spielten traditionellen Blue Grass und überraschten das Publikum mit einem Stück auf tschechisch.
Ebenfalls traditionell gab sich die niederländisch-belgisch-deutsche Band "4 Wheel Drive" (oben links). Richtung Country und Rock gingen diesmal die schweizer Vertretern. Zuerst "Full Moon Rodeo" (unten rechts) und, als Dessert, die "Swiss Highwaymen" (oben rechts). Letztere sind vier Bandleader, die sich zusammengetan hatten. Können vier Alphatiere zusammen spielen, fragte man sich - sie konnten. Ein bisschen bedauerte ich, dass ich nicht zum Abend-Set blieb, zumal sich das Gewitter verzog und es wieder angenehmer war. Aber das lässt sich verschmerzen, denn ich hatte vier Stunden gute Musik gehört.

Freitag, 5. Juli 2019

Für z.....gebliebene

Auf den ersten Blick ist es ja ganz nett (und geschäftstüchtig) jenen Menschen, die im Sommer nicht verreisen, Ausflugsziele anzubieten. Nach dem zweiten Blick, beginne ich mir aber Fragen zu stellen.
Ist Feriengefühl davon abhängig, dass man verreist? Muss man unbedingt viel unternehmen, wenn man Ferien hat? Könnte das Feriengefühl nicht gerade darin bestehen, dass man seine Ruhe hat? - Eben wirklich zuhause!
Ich habe im Titel ein paar Buchstaben weggelassen, weil sich mir immer der Gedanke aufdrängt, es heisse nicht "zuhausegeblieben" sondern "zurückgeblieben". Als handelte es sich um arme Leute, denen man jetzt halt helfen muss, das Feriengefühl zu finden.
Schon gut, ich übertreibe. Aber dieses "z...gebliebene" gefällt mir nicht. Hast du, liebe Leserin, lieber Leser, eine Alternative?

Donnerstag, 4. Juli 2019

Die Woche XXVI

Donnerstag
Es ist viel zu heiss.
Freitag
Ich bin schon kurz nach sieben im Schwimmbad. Das Becken ist voll. Bei der achten Runde muss ich zwischen zwei plaudernden Damen durch schwimmen. Sie fragen mich scherzhaft, ob ich für die Olympiade trainiere - Nein, antworte ich, nur damit das Herz am laufen bleibt. Wir lachen gemeinsam darüber und schwimmen weiter.
Samstag
Das 20 Jahre Jubilläum von Burgdorfer Bier. Braumeister J. und ich sind natürlich dabei. Wir schauen uns die Brauanlage im Kornhaus an und degustieren das frisch angespochene Schnyder-Bier (dem Regisseur gewidmet). Mit eingeladen sind auch die anderen Burgdorfer Brauer: Blackwell und Üelu. An Letzeren halten wir uns.
Sonntag
Ich kann in der Nähe von Burgdorf übernachten und fahre am Morgen nach Hause. Ich steige im Wankdorf um und nehme die S1. Überraschung: Der Zug ist voller Böötler, die die Aare hinab von Thun nach Bern fahren wollen.
Montag
Heute wird geputzt. Nicht die Wohnung, sondern das Treppenhaus und die Eingangsbereiche. Erstmals nehme ich dazu meinen kleine Akku-Sauger anstelle des grossen Staubsaugers. Der Akku hat sogar gereicht. So geht es besser.
Dann wird noch der Haupteingang gejätet, d.h. die diversten Kräuter, die zwischen den Platten hervorschauen werden ausgerissen. Eine Nachbarin hilft mit.
Dienstag
Ich kann mich nicht still halten und mache ein GA-Fährtli durch den Aargau.
Mittwoch
Heute das Gegenteil des Vortages: Zuhause bleiben.

Montag, 1. Juli 2019

Warum kommen keine Kommentare?

... Ganz einfach: der Schreibende hat nicht bemerkt, dass die Kommentarfunktion immer noch eingeschränkt war. Während der Stilllegung des Blogs war "Moderation obligatorisch" eingestellt, aber ohne Mailadresse, um diese Kommentare zu melden.
Jetzt sind die Kommentare wieder ganz frei und ich habe endlich auch die Bitte, die Schrift grösser einzustellen, erfüllt.
Sorry! Zur Entschädigung noch ein Katzenbild:

Sonntag, 30. Juni 2019

1km Brioche

Ich habe diverse Schwimmzeiten schon ausprobiert: 7 Uhr, 18 Uhr .... kaum ein Unterschied in der hohen Besucherzahl. Es ist so schön und warm, warscheinlich wäre es um Mitternacht nicht besser.
Am Freitag habe ich immerhin den Kilometer voll gemacht und mir als Belohnung ein Brioche gegönnt.

Mittwoch, 26. Juni 2019

Die Woche XXV

Donnerstag
Ein braver Zuhausebleibtag mit Waschen und Putzen.
Freitag
Kurzer Abstecher nach Bern, weil ich die Sneakers, die ich in Wimmis nicht gefunden habe in Köniz suchen will. Ich bin erfolgreich.
Samstag
Ich spiele noch einmal den ersten Teil unserer Bierreise durch. Das Lokal, welches ich für unser Znüni (-bier) ausgesucht habe, gefällt mir.
Auf der Rückreise bleibe ich noch etwas in Bern, um mir diese EPrix-Sache, also Rennwage mit Elektromotor, anzusehen. Zum Rennen bleibe ich aber nicht.
Sonntag
Das zweite Jubiläumsturnier des Schachklubs. Genau 50 Teilnehmer. Dank des schönen Wetters können Spieler wie Zuschauer sich auch draussen bewegen und auch im Garten essen.
Montag
Ich fahre nach Burgdorf. Zum ersten Mal sehe ich dort den Solätte-Umzug.
Dienstag
Heute "Hitzeferien", d.h. ich verlasse das Haus nicht. Ausser schnell mit dem Kehrichtsack
Mittwoch
Schwimmen, Mittagessen mit A., Kommissionen. Und zu Hause gleich ein Schläfchen. Ob der Sommer so ähnlich aussieht?

Montag, 24. Juni 2019

Kinder in Weiss

Solätte, heisst das Fest, oder formell Solemnität. Kinder von der ersten bis zur neunten Klasse marschieren durch Burgdorf. Weiss gekleidet, d.h. die Mädchen in weissen oder fast weissen Röcken mit Blumenstrauss und die Buben mit weissen Hemden und Blumen im Knopfloch. Die Lehrer und Lehererinnen auch. Die Neuntklässler kommen, im Gegensatz zu den anderen, nicht klassenweise, sondern alle zusammen. Sie haben einen Musikwagen dabei und machen an verschiedenen Stellen eine Performance zu YMCA. Gerade in dieser Kurve, wo sich eine natürliche Zuschauertribüne befindet haben sie ein dankbares Publikum.
Die Kleinen tanzen auch, aber nach dem Umzug. Dann, wenn der Schreibende bereits beim Bier sitzt.

Samstag, 22. Juni 2019

Välkommen!

Die Migros habe neuerdings schwedischen Käse, habe ich von der Bloggerin erfahren, die auf alles,was schwedisch ist, anspringt. Kein Käse ist, dass die Migros Klubschule am Bahnhof Bern Werbung für ihre Sprachkurse gemacht hat. Mit einer Art Freiluftlektion. Ich stiess gerade auf den Schwedischkurs, hatte aber keine Zeit zu bleiben. Für ein Bild des Willkommensgrusses hat es aber gereicht.