Sonntag, 14. Juni 2009
30 Grad?
Mittwoch, 10. Juni 2009
Die Kaffeemaschine hat funktioniert
Da bin ich also heute morgen ins Büro gegangen, um den gestern gemeldeten Fehler zu untersuchen. Der Drucker konnte nicht mehr alle Rechnung drucken. Ich korrigierte erst mal die Daten und wollte einen Test durchführen. Jetzt wollte der Drucker definitiv nicht mehr. Der gerufene Techniker versicherte, dass der Drucker in Ordnung war. Auch ein Restart des Drucker-PCs half nicht. So musste ich meinen Chef, der krank zuhause liegt, anrufen. Er restartete ebenfalls den PC - von zuhause aus - und es funktionierte. Der Techniker ist vergebens gekommen, aber nicht umsonst!
Die Ursache des Ganzen war ein Fehler auf der Datenbank, verursacht von den Kollegen einer konzerneigenen Softwarefirma. Jene Firma, die unseren Katalog druckt und verschickt, hat am Montag eine Adressdatei erhalten. Klar das auch die fehlerhaft war. So spielte es gar keine Rolle mehr, dass eine weitere Datei, die sie gestern hätten erhalten sollen, nicht angekommen ist.
Kurz nach Mittag ist noch unser Netzserver ausgestiegen, so dass wir eine Stunde lang kein Internet und keinen Mailverkehr mehr hatten. Immerhin war gegen vier Uhr die Datenbank geflickt und ich konnte der Druckerei die neuen Adressdateien schicken. Dass ich auch der Post noch eine Datei schicken musste, die gestern verloren ging, ist schon fast Routine.
Aber wie gesagt: Das wichtigste Instrument jedes Programmierers, die Kaffeemaschine, hat ihren Dienst brav versehen!
Dienstag, 9. Juni 2009
Abbruch
Tönt dramatisch und ist es auch ein bisschen. Der gefürchtete dritte Anruf ist gekommen und es handelt sich um ein neues Problem. Zumindest soweit ich es beurteilen kann. Es wäre wohl besser gewesen weit weg zu gehen, aber jetzt ist es nun mal so. Also breche ich Ferien- und Fastenwoche ab und gehe morgen wieder ins Büro. Man muss aber auch das positive sehen. Jetzt konnte ich den Reiskocher, den ich gestern gekauft habe, schon heute ausprobieren (funktioniert). Dazu habe ich mir Lebergeschnetzeltes gekauft. Das mag ich und die Katze auch. Na ja, ein Frustnussgipfel ist auch noch mitgekommen.
Montag, 8. Juni 2009
Fehlstart
Heute hat für mich eine Ferienwoche begonnen. Oder besser "hätte". Da gab es ein Problem, das ich letzten Freitag nicht mehr lösen konnte. So ging ich am Mittag noch schnell ins Büro. Es lohnt sich doch, ein Problem noch einmal ausgeschlafen anzuschauen, denn nach einer halben Stunde war es gelöst. Wenn schon in Bern, ging ich noch etwas im fast fertig umgebauten Shoppyland herumlungern. Dann nach Thun zu Kieser. Aber kaum zuhause, ein Anruf. Noch ein Problem! Also wieder nach Bern, wieder Fehler suchen, lösen und wieder nach Hause. Jetzt hoffe ich, ich habe Ruhe - hier wären aller guten Dinge nicht drei.
Diese Woche dient noch einem anderen Zweck, als der reinen Erholung. Wie schon letzten Frühling will ich einen Fastenwoche durchführen. Letztes Jahr habe ich es mit einer Fastengruppe gemacht, diesmal auf eigene Faust. Heute habe ich noch einen zusätzlichen Salattag veranstaltet. Morgen aber geht's los! Nur noch ein Glas Fruchtsaft pro Mahlzeit und Suppe am Abend. Tee und Wasser den ganzen Tag. Fünf Tage lang, das Ganze - letztes Jahr waren es sogar sieben. Wie ich den ersten Fastentag überlebt habe, berichte ich morgen Abend.
Samstag, 6. Juni 2009
Sonntagsgeschirr
Ich lese gerne den Blog "Stützen der Gesellschaft" von Don Alphonso. Auf satirische Art nimmt er die Welt des Grossbürgertums, zu der er auch selbst gehört, aufs Korn. In seinem letzten Beitrag, hat er etwas beschrieben, das man auch als Arbeitersohn nachvollziehen kann.
Da habe sich eine Nachbarin bei seiner Mutter beklagt, dass er auf der Terrasse frühstücke, resp. dass er dabei sein teures Geschirr verwende und dass man das von überall her sehe. Ja, er lässt die Sachen sogar stehen, wenn er auf seinen Morgenspaziergang geht. Die Nachbarin und die Mutter gehören noch einer Generation an, die, unabhängig wie reich sei waren, stets darauf gedacht war, seine Kostbarkeiten nicht zur Schau zu stellen.
Dass das in einem Arbeiterhaushalt genauso funktioniert, kann ich am Beispiel meiner Mutter zeigen. Da gab es Sonntagsgeschirr, das Hochzeitsgeschenk, das nur an Festtagen und für Gäste gebraucht wurde. Es war nach 60 Jahren noch komplett! Dann gab es das Alltagsgeschirr für die Familie, das aber für den Kaffe zwischendurch immer noch zu schön war. Dafür gab es noch ein paar billigere Tassen. Das gleiche galt für Gläser und Besteck.
Wie Don Alphonso vertrete ich da eine andere Ansicht. Ich benutze das schönste Geschirr (ist zwar nicht so kostbar, wie beim Don) gerne jeden Tag und riskiere auch Verluste. Tassen und Teller sind für mich keine Schauobjekte. Nur bei einem bin ich auch konservativ im wörtlichen Sinne. Die Kristallgläser meiner Eltern schone ich noch.
Mittwoch, 3. Juni 2009
Von Worblaufen und vom an den See laufen
Heute war wieder einmal Mittagessen bei Vetter Herzog im Breitsch angesagt. Zackig marschierte ich nach Worblaufen um dort A. zu treffen und mit ihm den Bus an den Breitenrainplatz zu besteigen. Wie immer war ich zu früh und so ging ich noch auf die Worblaufenbrücke und machte ein Bild der Aare. Aus diesem Bild mache ich meinen Juni-Header. Salat, Focaccia und ein Bier sind ein mächtiges Mittagessen für meine Verhältnisse, aber ich hatte ein gutes Gewissen, den Abend war noch Laufen angesagt.
Endlich wollte ich unseren Talwanderweg einweihen. Noch mit einer kleinen Einschränkung, denn ich wollte mir den Aufstieg zum Haus noch ersparen und fuhr zum Picknickplatz Anger. Dort gings los, erste ein kleine Schlucht, dann ein flaches Stück, wo im Sommer die Waldschweine sind. Die waren aber noch nicht da und ich machte stattdessen ein Bild des nächsten idyllischen Teils des Bachweges. Dann gehts wieder in ein kurzes Waldstück und dann kommt die Wendestelle, das Blauseeli. Gut sieht man die Tannen, die sich im Laufe der Zeit ins Wasser gestürzt haben, nicht hingegen die Forellen. Ich mache dort jeweils eine Seeumrundung und wechsle das Leibchen, denn ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich beim zurücklaufen schnell ins Frieren komme, schliesslich geht es hinunter.


D'Musig derzue: Noch besser als ein Lauf zum See ist ein Haus am See. Dieser Herr, der sich auch gerne mit einem Affenorchester umgibt, ist Peter Fox.
D'Musig derzue: Noch besser als ein Lauf zum See ist ein Haus am See. Dieser Herr, der sich auch gerne mit einem Affenorchester umgibt, ist Peter Fox.
Dienstag, 2. Juni 2009
Der Mittagsberg
Wenn schönes Wetter ist, verbringe ich die Mittagspause lieber draussen, als in der Cafeteria. Meistens mit einem Sandwich in der Hand mache ich einen kleinen Spaziergang. Zwischen Bahnlinie und Autobahn wurde bei den Bauarbeiten ein kleiner Hügel aufgeschüttet, der mir als Mini-Erholungsgebiet dient. Ueber den "Grat" führt ein Spazierweg und zuoberst hat es einen Picknickplatz mit einer Eiche. Dort oben sitze ich dann ein paar Minuten auf eine Bank und geniesse die Sonne. An der Flanke des Hügels geht es wieder zurück, meist auf dem Radweg der Bahnlinie entlang. Untern am Hügel wurde auch noch ein Teich angelegt, aus dem es fleissig quakt. Allzu stark werden sich die Frösche dort nicht vermehren können, denn es hat auch Goldfische im Teich.

Montag, 1. Juni 2009
Pfngstn
Die Vokale im Titel habe ich weggelassen als mein Beitrag daran, dass Laien auch mal den Mund halten sollten, wie es der Bankenprofi K. Villiger gewünscht hat.
Nun aber zum erfreulichen! Das Pfingstwochenende begann bereits gut, indem ich bei Nachbars zum Grill eingeladen war. Sie feierten ihre neue Küche (brauchten sie zwar nicht) und dass das Loch auf ihrem Rasenplatz wieder zugeschüttet ist. Auf dem Grill landeten die legendären Räubersteaks aus Wimmis und im Glas das geschätzte Brauereierzeugnis aus Interlaken.
Gemütlich nahm ich es am Sonntag. Ich habe es gerade geschafft zu waschen. Trotzdem belohnte ich mich für die Arbeit und schaute mir am Abend eine DVD an. Ich habe in der Stadtbibliothek "Ratatouille" ausgeliehen. Wirklich ein lustiger Film, hat mir gut gefallen.
Heute morgen hiess es wieder hopp auf die Piste, resp. ins Schwimmbad. Um halb neun war ich im Wasser und konnte dieses Mal in vierzig Minuten sogar 1100m meistern. Die Luft ist nach wie vor kalt und ich musste mich nach dem Schwimmen sofort abtrocknen und umziehen.
Heute morgen hiess es wieder hopp auf die Piste, resp. ins Schwimmbad. Um halb neun war ich im Wasser und konnte dieses Mal in vierzig Minuten sogar 1100m meistern. Die Luft ist nach wie vor kalt und ich musste mich nach dem Schwimmen sofort abtrocknen und umziehen.
Am Montag Abend gehe ich normalerweise zu Kieser, aber heute hängte ich das Krafttraining gleich ans Schwimmen an. Der Rest des Tages ist wieder auf gemütlich getrimmt. Musik hören, Lesen und natürlich Bloggen.
Und ausserdem habe ich noch einen Aprikosenkuchen gebacken!
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