Sonntag, 12. Februar 2012

Diashow

Einmal im Jahr schaue ich mir meine alten Dias an. Ich habe nämlich von meiner Schulzeit bis in die neunziger Jahre hinein noch Dias fabriziert. Die sind projiziert grösser als Fotos und alle sehen es gleichzeitig. Aber es ist aufwändiger. Ich habe mir vor einiger Zeit ein Maschinchen gekauft, um die Dias zu digitalisieren, aber das Resultat war nicht befriedigend. So kam ich auf eine Idee, die mich erschreckend nah an die Internetausdrucker bringt - ich fotografiere sie ab Leinwand. Zugegeben ist auch hier das Resultat nicht berauschend, aber es funktioniert.
Golden Gate
Hierbei geht es mir weniger um die Bilder irgendwelcher Sehenswürdigkeiten, von denen es im Internet hunderte viel besserer Bilder gibt. Wobei ich es trotzdem vorziehe, einen Blogartikel mit einem eigenen Bild zu illustrieren. So muss ich mich nicht um eine Lizenz, auch wenn sie gratis ist, bemühen.
Wichtiger als das, sind mir die Bilder von Menschen. Vor allem die Bilder meiner Freunde und Verwandten und - ja, ich gebe es zu - von mir. Früher habe ich mich lustig gemacht, über Leute die immer und überall Bilder von sich selbst machen. Heute reut es mich, dass es nicht mehr Bilder von mir in  meinen verschiedenen Lebensphasen gibt. Wenn mich heute jemand in der Stadt fragt, ein Bildchen zu machen, tue ich es immer. Ob Bundeshaus oder Golden Gate Bridge - das steht in zehn Jahren immer noch da. Aber die Menschen... Darum: Bildchen machen!
Zum Glück gibt es von der USA-Reise im Jahre 1993 auch ein paar Bilder von mir.
Irgendwo in Utah

1 Kommentar:

  1. Da hast du recht! Und wenn man vorweigend selber am Drücker ist, gibt es erst recht wenig Bilder von der eigenen Visage. Geht mir auch so.

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